Nachhaltigkeit von Jagdausrüstung

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#31
Find ich ein Top-Thema. Auch für die WuH!!
Mir hat es noch nie was ausgemacht gebrauchte Dinge zu benutzen. Ganz im Gegenteil, freu ich mich über schon oft gemachte Schnäppchen.
Mein Wetterfleck ist genauso geerbt, wie es die ersten 3 Waffen waren. Zwei davon haben dann andere JJ noch froh gemacht. Eine hab ich bis heute. Bei Schuhen hab ich Lehrgeld gegeben. Nein, die waren nicht billig, die waren einfach nur untauglich für meine Anforderungen. Eine davon eben, dass sie bitte länger halten als max. 1 Jahr oder zumindest reparierbar sein sollten.
Ansonsten kauf ich sehr wenig Jagdausrüstung, weil ich einfach vorher drüber nachdenke, was ich wirklich brauche und dann ganz gezielt nach der optimalen Lösung gugge, auch wenn das mal länger dauert. Danach hat man nämlich Ruhe an dieser Stelle und nicht 35x etwas nahezu identisches, das alles ned so richtig taugt.
Und alles, was man hat, will etwas von einem.
Geputzt, gewaschen, mit Öl befüllt, zum TÜV gebracht, von Rost befreit, optimal aufbewahrt werden, you name it.
Und das frisst meine Zeit, meine Gedanken, mein Geld, mein Engagement.
Da hab ich auf sinn- und nutzloses, für mich nichts wertiges Zeug einfach keinen Bock.
---------------
Beim Wasser, kommt es wohl doch auch drauf an, woher man das bezieht. Also muss man unbedingt Vichy oder S. Pellegrino k(s)aufen oder tut's das so regional wie möglich abgefüllte auch?
Dann sehen Glas/PET Rechnungen schon nochmal anders aus, wenn das Ganze nur 25km weiter abgefüllt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#32
Deswegen nur regionales Bier trinken?:sick:

Sorry, für vernünftiges Weißbier muss der LKW halt weiter fahren, als nur nach Sachsenhausen zur Binding.:sick:
 
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#33
Ich weiß ja nicht in wie weit das Wasser jetzt was mit dem Threadthema Jagdausrüstung zu tun hat.
Ich würd jederzeit unser Leitungswasser trinken. Nur hab ich laut meinem Arzt die Wahl zwischen jenem Leitungswasser und zusätzlichem Einwerfen von Tabletten - oder ich kauf mir Wasser mit dem entsprechenden Gehalt an Kalzium und Magnesium.
Ansonsten muss ich es entweder büßen oder in eine andere Region mit anderem Wasser umziehen. :rolleyes:

Jagdausrüstung kann sehr wohl recht nachhaltig sein. Das fängt beim Loden an und hört beim Schrotbecher auf.
Wo die Nachhaltigkeit aber als Ausrede genutzt wird um den Fortschritt bei der Ausrüstung schlecht zu reden - oder gar in Abrede zu stellen, da bin ich mit Sicherheit anderer Meinung.
Das ist einfach nur Kindergarten, der oft genug hier im Forum zelebriert wird.
 
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#34
Für den konsumtechnischen Aspekt der Jagd gelten die selben Regeln in punkto Nachhaltigkeit wie für andere Teilbereiche der Wirtschaft auch.

Sprich, die Sachen müssen brauchbar, haltbar und nach Möglichkeit reparierbar sein. Deshalb verstehe ich persönlich nicht, warum die EU auf der einen Seite Staubsauger und Leuchtmittel wattmäßig beschränkt, um Ressourcen zu sparen und gleichzeitig mehrere Standorte unterhält und Dinge mehrfach aus Konvenienzgründen ausdruckt etc..Oder warum man sogar Gurkenkrümmungsgrade regelt, es aber auf der anderen Seite angeblich unmöglich ist, Herstellern vorzuschreiben, einen austauschbaren Akku in Geräte einzubauen...

Die Jagd als Institution und Vorgang ist sehr nachhaltig – ein Punkt, den man Grünen, Grüninnen und Grünenden öfter unter die Nase reiben sollte. Man nutzt die sich selbst regenerierende Ressource Natur um sich oder anderen den Teller voller und das Leben schöner zu machen. Nachhaltiger wirds nicht.

Meines Erachtens nach ist es in einem nur auf Geld(erlangung) ausgerichteten Wirtschaftssystem schwierig, so zu agieren, dass man die Handlung nach normalem Verständnis "nachhaltig" nennen könnte. Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit sind schwerlich zu quantifizieren, weil man sich noch nicht darauf einigen konnte, mit welchen Kenngrößen (Energie, CO2, Menschenleben, usw...) man das tun soll. Zumal Ressourcenverknappung auch für Erfindungsreichtum sorgen kann.Bis dahin werden wir wohl noch so lange ständiges Wachstum brauchen, bis man sich bald alle 6 Monate ein neues Auto kauft, wahlweise auch alle zwei Wochen ein neues Smartphone....
 
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#38
Tja, ich gehöre auch zu der Generation, die die Löcher selber in die Jeans getragen hat, 11/12 Hosen waren eben dem jugendlichen Wachstum geschuldet und nicht einer Mode ...

Ich bin am liebsten mit meinen Lieblingskleidungsstücken draussen, die können alt sein. Meine Redwing Stiefel haben mich damal sehr viel Geld gekostet, mittlerweile x-fach besohlt und noch immer meine Lieblingsschuhe. Wenn man so etwas gefunden hat, dann fällt einem ein Verzicht leicht und man handelt nachhaltig. Korrekt, oder?
Klar, bei einigen Sachen setzt die Ratio aus, Gewehre mehr als genug.
Optik: nie wieder mit elektronischer Spielerei, die mit deren Ableben das Glas unsinnig macht.
ICh hoffe, dass mein Leica Fernglas auch ohne Entfernungsmesser nützlich bleibt, mein altes 10x40 Zeiss ist es heute noch.
Aber ja, Freude an Spielsachen soll erhalten bleiben, da ist wohl der gesunde Menschenverstand gefordert ...
 
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