Nachsuchenwaffe in Links

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Wenn es eine möglichst billige Büchse für die gelegentliche Nachsuche sein soll, die für Rechts- wie Linkshänder gleichermaßen gut zu bedienen ist und Handspannung aufweist : diese Baikal Kipplaufbüchsen wären von der Technik her prinzipiell auch noch „nachsuchetauglich“
Kürzen, Stahl-Kimme drauf und Riemenbügel an die Mündung - fertig.
Die Läufe waren auf alten Steyr-Maschinen gehämmert.
Ihr habt manchmal seltsame Vorstellungen von echten erschwerten Nachsuchen auf Hochwild.
Am besten guckt ihr mal ein paar Videos an, z.B. von "Nachsuche Luxemburg"...
Ein Schweißhundführer muß jede Gelegenheit zum Fangschuß nutzen, auch nicht an Mun sparen, wenns erforderlich ist, um das Stück kränker zu machen. Denn sein einziges Ziel ist es, daß Stück an den Boden zu bekommen !
Mit einer einschüssigen Waffe, wenn es auch weit Besseres gibt, wäre das ein Vergehen an der Kreatur. Stell Dir vor , der nach 6 km endlich vor dem Hund langsamer werdende Hirsch zieht vor Dir her und Du fehlst mit dem einem Schuß in der einzig günstigen Situation aus der Russenbüx oder sie geht womöglich nicht los (Waffe oder Patronen-Versagen). Der Hirsch ist weg und leidet weiter !
Deshalb nein !
 
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Ihr habt manchmal seltsame Vorstellungen von echten erschwerten Nachsuchen auf Hochwild.
Am besten guckt ihr mal ein paar Videos an, z.B. von "Nachsuche Luxemburg"...
Ein Schweißhundführer muß jede Gelegenheit zum Fangschuß nutzen, auch nicht an Mun sparen, wenns erforderlich ist, um das Stück kränker zu machen. Denn sein einziges Ziel ist es, daß Stück an den Boden zu bekommen !
Mit einer einschüssigen Waffe, wenn es auch weit Besseres gibt, wäre das ein Vergehen an der Kreatur. Stell Dir vor , der nach 6 km endlich vor dem Hund langsamer werdende Hirsch zieht vor Dir her und Du fehlst mit dem einem Schuß in der einzig günstigen Situation aus der Russenbüx oder sie geht womöglich nicht los (Waffe oder Patronen-Versagen). Der Hirsch ist weg und leidet weiter !
Deshalb nein !
Ihr habt manchmal seltsame Vorstellungen von echten erschwerten Nachsuchen auf Hochwild.
Am besten guckt ihr mal ein paar Videos an, z.B. von "Nachsuche Luxemburg"...
Ein Schweißhundführer muß jede Gelegenheit zum Fangschuß nutzen, auch nicht an Mun sparen, wenns erforderlich ist, um das Stück kränker zu machen. Denn sein einziges Ziel ist es, daß Stück an den Boden zu bekommen !
Mit einer einschüssigen Waffe, wenn es auch weit Besseres gibt, wäre das ein Vergehen an der Kreatur. Stell Dir vor , der nach 6 km endlich vor dem Hund langsamer werdende Hirsch zieht vor Dir her und Du fehlst mit dem einem Schuß in der einzig günstigen Situation aus der Russenbüx oder sie geht womöglich nicht los (Waffe oder Patronen-Versagen). Der Hirsch ist weg und leidet weiter !
Deshalb nein !
Das ist mir neu, dass einschüssige Waffen nicht waidgerecht sein sollen für bestimmte Jagdarten.
 
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Das ist mir neu, dass einschüssige Waffen nicht waidgerecht sein sollen für bestimmte Jagdarten.

Du wirfst ein bisschen was durcheinander und die ewige Situation über die Waidheiligkeit von Einzellader Kipplaufwaffen gehört von mir aus an den Stammtisch aber nicht in einen Fred wo es um Waffen für die Nachsuche geht. NIEMAND kann eine Kipplaufwaffe so schnell nachladen, wie Busch schon beschrieben hat ist manchmal sogar das ritsch ratsch vom Geradezugrepetierer zu langsam um die Gelegenheit zum Nachschuss nutzen zu können
 
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Ich denke, dass ein Großteil der Nachsuchen mit einem einzigen Fangschuss beendet werden. Natürlich kann es in Einzelfällen erforderlich sein, auch mit einer Büchse im geeigneten Kaliber schnell einen zweiten oder gar dritten Fangschuss anzubringen, wenn der erste daneben ging oder nur wenig Wirkung zeigte. Aber diese Nachsuchen sind - denke ich - nicht der Regelfall. Eine „wilde Ballerei“ am Ende einer fachmännisch durchgeführten Nachsuche habe ich eigentlich noch nie erleben können - jedenfalls erinnere ich mich nicht daran. Ich wollte auch nur die billigste Linkswaffe nennen und nicht eine konkrete Empfehlung für B.Q. aussprechen - welches Modell ihm liegt und ihm taugt, muss er selbst wissen. In BaWü könnte man m.W. auch mit einem fünfschüssigen Automaten zur Nachsuche losdackeln - da wäre dann evt auch eine moderne BAR HC Tracker in links interessant - solange kein Dämpfer dran muss.
 

Rotmilan

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Sehr oft wird bei der Nachsuche die Waffe unterladen geführt; für mich ein weiterer Grund, Kipplaufwaffen grundsätzlich auszuschließen.
 
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Das ist meine Ansitz, durchgeh und Nachsuche Waffe. Bin Linkshänder.
Ist mir vor 6 oder 8 Jahren für die Hälfte vom Neupreis über den Weg gelaufen.

Angeblich hat Stegmann Probleme die Systeme in links zu bekommen. Keine Ahnung ob das stimmt.

Ich mache mit meinem Dackel bis zu 15 Nachsuchen (Bergehilfen, Todsuchen) und zwischen 8 und 15 Drückjagden (Durchgehen) im Jahr.

Da habe ich außer einem guten Messer noch nix gebraucht.
Noch nicht einmal ein Schuß abgegeben.

Wenn du wirklich richtig in die Nachsuchenwelt einsteigen willst, den geeigneten Hund, die nötige Fitness, Zeit, Passion und Kontakte hast, dann kauf keinen billigen Mist der nicht passt.
Wie @Busch schon angemerkt hat, suchst du dann evtl einen 1er Hirsch der nur alle 10 Jahre frei ist...

So eine Waffe muss passen wie eine Flinte, oft hast du nur einen kurzen Moment zum schießen.
Schau dir alle Waffen genau an, nehm sie in die Hand, und dann Entscheide welche Dir liegt und passt.

Mein Jagdkumpel (Linkshänder) und unser Nachsuchengespann (Rechtshänder) führen beide UHR, weil sie super damit zurecht kommen.....

Nur meine Meinung

Gruß Weichei
 
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Bei der Nachsuche sollte die Waffe immer unterladen geführt werden. Ein 98er System hat dabei den Vorteil, dass, wenn sie gespannt und gesichert geführt wird, das Schloss nicht in unwegsamen Gelände und dichtem Gebüsch abhanden kommen kann. Außerdem ist der Prügel unempfindlich gegen Dreck, Eis, Schnee, Fichtennadeln etc. pp und funktioniert immer.
 
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Ist es denn kriegsentscheidend, dass die Büchse ein echtes Linkssystem aufweist?
Ich habe mir mal eine RepB als Linkswaffe gekauft, obwohl ich Rechtshänder bin. Das war natürlich etwas Spinnerei, aber ich komme damit zurecht. Kenne auch einige Linkshänder, die mit RepB mit Rechtssystem ganz gut zurechtkommen …
 
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Wenn ich auch nur einen einzigen Schuss bei ner Nachsuche abgeben muss, dann will ich, dass der sitzt, und falls nicht, dass ein Nachschuss unmittelbar folgen kann. Daher also Linkssystem/UHR/Pumpe. Rechtssystem ist da sinnlos. Und wie @Weichei sehr richtig anmerkte: womöglich kommt es sogar nie zu diesem Schuss. Zumindest habe ich weder vor noch die Zeit, mich als bestätigter NSF herauszubilden. Darum bin ich nicht bereit, mehrere tausend Euro für eine passende Linkswaffe auszugeben.

Auf jeden Fall habe ich in diesem Thread, der erheblich länger geworden ist, als ich es mir gedacht hatte, viel Anregung bekommen.

Bislang ist die Marschrichtung die:
1) der in der weiteren Familie vorhandene Steyr-Mannlicher-Linksstutzen in .30-06, wenn der Besitzer ihn rausrücken mag.
2) UHR - voraussichtlich Browning BLR Light Tracker, da ich die BLR bereits auf der DJ seit Jahrzehnten führe und sie blind kenne.
3) Ein bezahlbarer Linksrepetierer aus dem Markt (weder Zoli noch Sabatti/Mercury).
4) Pumpbüchse oder -flinte.

PS: Stegmann bekommt weiterhin keine Linkssysteme, wie er mich heute wissen ließ.
 
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Tikka T3 8x57 in Kurzversion für 1.350,- bei F in Links. Perfekt
Und F - Preise sind ja schon..... gemütlich
 

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