Nachtjagd auf Rotwild

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31 Jan 2002
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Ist das nicht kontra-produktiv, auch zu Nachtzeiten zu stören und das Wild noch heimlicher und zum Schälen zu verleiten? Bei uns darf in den Rotwildgebieten der Landesforsten nicht oder nur in begründeten Einzelfällen gekirrt werden, um eben diese nächtlichen Störungen zu unterbinden!
 
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Ich sehe das etwas entspannter,
ist ja nicht so, als wäre das ein absolutes Novum.

"Hamburgisches Jagdgesetz
.....
§16 Sachliche Verbote
...
(2) Abweichend von § 19 Absatz 1 Nummer 4 des Bundesjagdgesetzes darf Schalenwild zur Nachtzeit erlegt werden."
 
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31 Jan 2002
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Bei uns im Nachbarlandkreis CE war oder ist es auch erlaubt, Kahlwild nachts zu erlegen. Aus meiner Sicht spricht auch nichts gegen einen Abschuss eines Kalbes bei Nacht. Vollmond, Schnee oder Stoppel sind in vielen Fällen deutlich heller als 1,5h nach Sonnenuntergang im Herbst bei diesigem Wetter! Aber man hat halt nicht die Chance auf eine Dublette und im Forst halte ich dieses auch für kontraproduktiv (s.o.).
 
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6 Sep 2009
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Bei uns im Nachbarlandkreis CE war oder ist es auch erlaubt, Kahlwild nachts zu erlegen. Aus meiner Sicht spricht auch nichts gegen einen Abschuss eines Kalbes bei Nacht. Vollmond, Schnee oder Stoppel sind in vielen Fällen deutlich heller als 1,5h nach Sonnenuntergang im Herbst bei diesigem Wetter! Aber man hat halt nicht die Chance auf eine Dublette und im Forst halte ich dieses auch für kontraproduktiv (s.o.).
Gerade dieses für ein Kalb reicht das Licht immer finde ich Scheiße. Wenn man Meister Eder mit dem dicken Knochen auf dem Kopf schießt bleibt niemand trauernd zurück . Der ist einfach nur aus dem Lebenskreislauf ausgeschieden.
Ich konnte einmal beobachten, wie ein Damalttier auf einen Schuss in einiger Entfernung hin panisch reagierte, zum Kalb rannte und dann standen Tier und Kalb in der Verjüngung und rieben die Köpfe/ Hälse aneinander .
Meiner Meinung nach sollte man Kälber nur schießen, wenn man zu mind. 80% auch das Tier bekommt. Alles andere verursacht nur Leid.
 
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Man muss es sich auch selber recht machen. Wenn eine Bache nur noch einen Frischling hat schiesse ich den eigentlich nicht. Im Frühjahr hab ich es aus Mangel an Sauen und schussgeilheit dann doch gemacht. So richtig zufrieden war ich damit dann aber auch nicht.

Zur Nachtjagd auf Rotwild- fragt doch mal die feldjäger um Staatsforst mit Rotwild. Die haben hunderttausendfache Erfahrung und Expertise zum Thema 😘
 
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10 Jan 2012
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Halloooooo, das LJG heißt doch sogar Jagd- und Wildtiermanagementgesetz und wurde u.a. von einigen ganz gescheiden Grünen und ÖJVlern entworfen. Die haben dieses Management durchgespielt und haben den totalen Durchblick. 😂
 
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17 Jul 2008
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Exakt, passt auch hervorragend zu den "Bewirtschaftungsgebieten" und den verordneten No-Go-Areas.

CdB

Naja, das Institut der Bewirtschaftungsgebiete gibt's natürlich zunächst einmal immer noch in der Mehrzahl der Bundesländer. Und diese Bezirke sichern dem RW ja immerhin auch eine Existenzberechtigung zu und schützen es dort auch vor den feuchtwarmen forst(fiska)lischen Ausrottungsphantasien.
Wenngleich die 4% der Landesfläche in BaWü - und v.a. i.V.m. der benannten Gesetzespassage - schon nicht einmal mehr einen jämmerlichen Witz darstellen

Ps. NOCH erbärmlicher, wildbiologisch dümmer und Wild verachtender scheint mir allerdings die o.g. Aktion zu sein; in einem Landkreis, in dem momentan auch die Holzknechte jagdlich ganz andere Schwerpunkte haben sollten, als nächtens dümmlich auf dem Rotwild rumzuknallen.
Als Jäger und Pächter in diesem Kreis würde ich mit sofortiger Wirkung jegliche ASP- Bekämpfungsmaßnhme einstellen...
 
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28 Mrz 2001
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Ist in BaWü schon ewig so. Die Erde dreht sich noch immer - ich weiß schwer zu glauben.
Ja, die Waidgerechtigkeit hängt im Museum und bei Bedarf kann man sie besuchen. Bitte im Museum den Jägermeisterflachmann in der linken Hand halten, wenn man dann kühn auf selbige trinkt.

Ob auch im Museum geblasen werden darf, bitte vorher mit dem Direktor absprechen.
 
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