Nachts im Wald

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14 Jul 2019
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Mir ist seit, daß ich den Jagdschein habe, aufgefallen, daß es doch etliche Jäger gibt, welche Angst vor der Dunkelheit haben. Ich selber meide nachts Erdansitze und fühle mich nicht wohl, wenn ich nachts durch den Wald laufe. Und ehe hier jemand seinen blöden Kommentar abgibt....ich mache es dennoch. ( A man has to do what a man has to do. " ) Vor der Tastatur im Wohnzimmer hat natürlich jeder der Superheld😃. Aber kann es sein, daß es doch mehr als gedacht gibt, die ungerne nachts durch den Wald laufen?
Und ich wünsche mir nur ehrliche Antworten und nicht die auf harter Mann Macher.
 
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5 Sep 2013
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Ich habe mich von klein auf im Dunkeln nie unwohl gefühlt, Vlt liegt es daran, das mir seit dem ich laufen kann eingebläut wurde dass wir derjenige MIT der Waffe sind vor denen andere Angst haben. Ich mags im Dunkeln, und wenn der Weg unübersichtlich ist mach ich halt ne Lampe an
 
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5 Okt 2016
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Eben aus dem Wald gekommen. Herrlich.

Ich bin gerne Nachts im Wald. Angst habe ich da keine, wovor auch?

Das ist aber alles Kopfsache. Wer hinter jedem Schatten einen Zombie/Mörder/Poliker/.... vermutet, bekommt sicher Angst ;-)

Ich schaue halt wenig TV. Das hilft.
 
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18 Feb 2013
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Angst im Dunkeln habe ich nicht aber ganz entspannt bin ich auch nicht. Mit Mördern, Zombies und Drachen hat das aber nichts zu tun.

Ich vermute ein archaisches Unwohlsein was aus dem Wissen resultiert, dass so ziemlich alle anderen Spezies im Wald mir mit ihren Sinnen überlegen sind während ich als Mensch und Augentier doch recht eingeschränkt bin.

Was bei mir dafür sorgt dass das nicht zu einer Angst wird ist nicht nur die Gewissheit, selber der Top-Prädator im Revier zu sein sondern auch die eigenen Sinne zu ergänzen durch einen Hund.

Am Schluss aber nochmal eine Klarstellung: Natürlich bin ich auch ein echter Kerl und habe nie Angst im Dunkeln! 🤣

Gute Nacht!
Baffi2003

PS: Das mit dem Hund kann auch nach hinten losgehen. Eine meiner gruseligsten Kindheitserinnerungen sind Morgenspaziergänge im winterlichen Dunkel mit dem Hund bei denen der Drahthaar dann plötzlich ins Dunkel geknurrt hat... Gänsehaut!
 
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26 Feb 2018
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Hallo. Grundsätzlich mag ich es gerne im Dunklen zu spazieren. Wenn es möglich ist immer ohne Licht unterwegs. Mir hat es aber dabei schon ein paarmal die Nackenhaare aufgestellt. Hatte schon ein paar Begegnungen mit Sauen gehabt. Meist haben die mich vorher angeblasen oder auch deutlich gegen einen Baum gehauen. Wo sie mich nicht gewarnt hatten haben die auch nichts von mir mitbekommen. Da ist man immer hellwach
 
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25 Dez 2018
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Es ist sicher eine Kopfsache sich zu einer Zeit wohl zu fühlen, in der der Haupt-Sinn des Menschen, das Sehen, stark eingeschränkt ist.

Ich hab das Problem zum Glück nicht. Für mich ist der Wald schlicht genau der gleiche wie tagsüber.
Mein Schulweg zum Bahnhof ließ sich am kürzesten so machen, dass ich quer durch den Friedhof ging. Im Winter natürlich noch stockfinster. Ich wurde mal gefragt ob mir das nichts ausmache. Ich hab damals schon zur Antwort gegeben, dass man die Toten nicht fürchten müsste, die Lebenden wären viel gefährlicher - und die sind um die Zeit nicht auf dem Friedhof. :giggle: ;)

Trotzdem, ich verstehs schon, glaub ich. Anderen Rat als das rational mit dem Kopf anzugehen hab ich aber leider nicht.
Es fehlen uns einfach die Sinne bzw. sie sind eingeschränkt. Ich bin selber schon mehr als nur 1x von einem Reh angeschreckt worden, das ich halt einfach nicht mitgekriegt habe wenn ich im Dunkeln unterwegs war. Logisch, da zuckt man dann schon zusammen wenns plötzlich in unmittelbarer Nähe rund geht. :LOL: Aber nüchtern betrachtet hat das Reh Grund zum fürchten.;)

Vielleicht würde eine WBK helfen? Bringt ja ein wenig den fehlenden "Überblick" wieder zurück.
 
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19 Mrz 2017
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Als Kind hatte ich das sehr stark.
Das hat sich verwachsen würde ich sagen wobei ich im Dunkeln schreckhafter bin.
Wenn Rehe gefühlt 3 m neben einen Schrecken oder so sehr unangenehm.
Erdsitze haben wir nur einen deswegen weis ich grad nicht ob ich denn unterbewusst meide. Ins Getreide setze ich mich mit Klapp Stuhl for die ganze Nacht da war’s noch kein Problem
 
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5 Jul 2012
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Ich bin in meiner JJ-Zeit einmal nach erfolglosem Sauenansitz in stockdusterer Nacht durch eine ziemlich dichte mannshohe Naturverjüngung ohne Pirschweg zurück und stand auf einmal ohne Vorwarnung auf 1,5m vor der brechenden Bande. Natürlich ohne viel Licht und schon entladen. Die waren nicht alle amüsiert, hatten wir uns doch gegenseitig nicht kommen hören.

Seitdem ertappe ich mich dabei, dass ich auf solchen Rückwegen ganz bewusst pirsche.
 
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