NAM Safari im ZDF

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#5
Hallo zusammen,

also ich war jetzt zwei Mal in Namibia und habe jedesmal auch Trophäen nach Deutschland schicken lassen.

Meines Erachtens ist es allein die Entscheidung des Landes Namibia, ob es die Trophäenjagd weiter zulässt oder nicht.

Irgendwelche deutsche "Tierschützer" müssen das nicht gutheißen - das war es aber auch schon.

Die Jagden waren für mich persönlich nicht nur ein besonderes Erlebnis, sondern haben durchaus auch Spaß gemacht. So gesehen möchte ich dem einen interviewten Anbieter durchaus widersprechen (wenn er es tatsächlich ernst gemeint hat).

Was mich verwundert ist die impertinente Art des Kamerateams, auf der Dortmunder Jagdmesse die dortigen Jagdanbieter ohne vorherige Absprache zu einem Interview nötigen zu wollen und dann auch noch eine Erklärung einzufordern, warum man nicht mit ihnen sprechen will.
Hier sehe ich ein eindeutiges Versagen der Messeleitung, die diese Belästigung zugelassen hat..

Persönlich ist es mir völlig egal, wer finanziell von meiner Trophäenjagd profitiert. Wenn es aber die einheimischen Farbigen sind, die - wie gezeigt - von diesem Geld eine Wasserversorgung spendiert bekommen, dann erachte ich es schon als dreist, sich dann auch noch zu beschweren, wenn die Elefanten sie zerstören, weil die Leitung nicht tief genug verlegt wurde und sogar noch weiteres Geld zu verlangen , da sie sonst "nicht überleben könnten".

Ich werde sicher wieder zum jagen nach Namibia fliegen.

Bernhard
 
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#6
748 Trophäen gingen in einem Jahr nach Deutschland.
Da hab ich ausgemacht...
 
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#8
Sehr schön einseitig berichtet und Probleme vermischt , wie Wilderei von Nashörnern zum Illegalen Verkauf nach sonst wo hin und die Trophähen Jagd gleich zu setzen die in Namibia und anderen Afrikanischen Ländern extrem strengen Auflagen unterliegt.
Im Übrigen hält der Nashornfarmer die Tiere des Staates natürlich ohne Geld zu verlangen...... na klar.
Die meisten der so genannten vom aussterben bedrohten Tiere werden gerade in Namibia in Nationalparks gehalten also wenn man so will in Grossgattern, mit Ausnahme des Caprivi vielleicht noch und in diesen Grossgattern reguliert sich der Wildbestand natürlich ganz wunderbar von alleine ohne culling Programme was dem geneigten Mitteleuropäischem Naturschützer natürlich nicht interessiert weil man damit keine Spenden einfahren kann.
Danke an die Öffentlich Rechtlichen für diese einseitige oberflächlich Bericherstattung, das Geld für das Jonalismusstudium hätten sie für Wasserleitungen spenden sollen.
Im übrigen empfinde ich die Bevormundung Afrikanischer Staaten durch sogenannte Tierschützer wie sie mit Ihren Resourcen umzugehen haben als eine Bodenlosse Frechheit.
Hier kommt ja auch kein Namibischer Repräsentant irgendeiner selbsternannten Gruppe an und versucht uns vorzuschreiben wie dies oder jenes zu bewirtschaften haben.
 
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#10
Sehr originell ist auch das Thema der Zerstörten Wasserleitungen die aus einer Jagd bezahlt wurden, Jetzt muss der böse böse Trophähenjäger ja jedes Jahr wieder kommen um erstens die Bösen Elephanten zu verscheuchen und zweitens den Unterhalt der Leitungen und Elephantentränken zu finanzieren, ich lach mich tot.
Ich werde auf jeden Fall weiter im Ausland Jagen auch in Namibia, Südafrika Simbabwe usw.
Solange die Öffies so eine quatsch daher reden mache ich mir wenig Gedanken.
Problematisch ist nur die Stimmungsmache da 99% der Zuschauer diesen Unfug leider nicht als solchen erkennen.
 

steve

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#11
Bei der Wasserleitung fragt man sich doch irgendwie ob das Dorf ohne Geld aus der Trophäenjagd denn gar keine Wasserleitung haben soll, oder woher das dann kommt...irgendwie ulkig. Ich mein, da ist doch so ein offensichtlicher Bruch in der Argumentation, dass muss doch irgendwann mal jemand in der Redaktion aufgefallen sein.:unsure:
 
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#12
Es geht ja nur um Hetzerei und um Emotionen zu provozieren bei den Zuschauer aber auch bei den Jägern. Die Reporter glauben doch oft selber nicht an das was sie erzählen.

Ich habe mir das Video angeschaut , aber nochmalerweise mache ich das bei einer Fernsehsendung über dieses Thema nicht.

Was Afrikajagd angeht brauchen wir nicht das ZDF um zu streiten. Es gibt in den Jagdkreisen genug Streitigkeiten auf internationaler Ebene über Sinn oder Unsinn der Trophäenjagd in Afrika insgesamt , der Löwenjagd insbesondere oder wie kann man den Elefantenbestand durch Bejagung regulieren , um ein paar Beispiele zu nennen. Wem die Gelder am Ende profitieren ist auch ein Thema für sich.

Vielleicht ist es ja besser das nicht fundierter Unsinn verbreitet wird als sehr gründlich berichtet wird über nachgewiesene Tatsachen die uns am Ende mehr schaden könnten als hilfreich zu sein für das Fortbestehen der Trophäenjagd.
 
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#13
Es geht den Jagdgegnern und dem ZDF niemals um eine Diskussion oder gründliche Berichterstattung, sondern stets um Hetze, Propaganda und Durchsetzung ihrer Ideologie.
Die Verhältnisse vor Ort, der Mensch-Tier Konflikt, das wirtschaftliche Überleben und am Ende den Artenschutz interessiert diese Leute nicht.
Die Jagdgegner treten als Neokolonialisten auf, die Bevölkerung vor Ort soll von westlichen Almosen leben und darf dem "edlen Gutmensch-Tourist" im Urlaub etwas vortanzen, ansonsten dient die lokale Bevölkerung nur als Fotomotiv.
Vergleicht man die leztzten 45 Jahre Kenia mit den letzten 30 Jahren Namibia sollte jedem denkenden Menschen klar sein, was sinnvoll ist und welche Ideologie gescheitert ist. Aber wie gesagt, um Fakten geht es nicht (da schreitet auch kein Fakten-Check oder Correctiv ein...).
 
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#14
Die ganze Tierschutz-Camarilla

läuft bei Afrikanern unter Kolonialismus 2.0

Nur die weißen Gutmenschen sehen das anders. Zum Teil such nicht, aber das gute Gehalt bei freier Unterkunft und freiem Dienst-4x4 in Nairobbery mit feiertags Ausflug in den NP, da will man auch nur ungern drauf verzichten.

Gruß,

Mbogo
 
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#15
Es geht ja nur um Hetzerei und um Emotionen zu provozieren bei den Zuschauer aber auch bei den Jägern. Die Reporter glauben doch oft selber nicht an das was sie erzählen.
.
Einfach plumper Gesinnungsjournalismus der billisten Art. Hier geht es nicht darum, sich kritisch und objektiv mit einem komplexen Thema auseinander zu setzen, sondern, eingedampft auf einen kurzen Beitrag, eine vorbestehende Meinung zu bestätigen und das bereits durch andere "Qualitätsmedien" induzierte Weltbild weiter zu verfestigen.

Der Meister dieses Prinzips war der nur allzuschnell "vergessen" gemacht wordene Spiegel-Starjournalist Relotius, der einfach die erwünschten und ins Weltbild der "Sponsoren" passenden Stories zeitsparend (teil-)erfunden hat. Durch versiertes Zusammen-Schneiden von Filmmaterial erreicht man das selbe Ziel aber auch....

Und da das derartig dämlich und einfältig (Produktion und Journalismus darf ja nichts kosten, damit für die leitenden Herr und Frauschaften aufgepumpter Büroetagen noch genug übrig bleibt) gemacht wird, erkennt der Medienkonsument zunehmend das Spiel, wendet sich genervt zu Streaming Diensten, dem bunten Informations und Desinformationsangebot im Internet und treibt die Menschen in die Hände der Aluhütchen-Fraktion.

https://www.die-tagespost.de/gesell...-beklagt-Gesinnungsjournalismus;art310,196546

 
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