NAM Safari im ZDF

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#31
Für den Massentourist reichen kleine Nationalparks, zahlungskräftige Luxus-Touristen buchen ihre Lodge im privaten Reservat, aber die bringen nicht ausreichend Geld.
Abseits der Parks und Reservate gibt es noch viel Farm- und Ackerland. Lebt dort Wild? In Kenia nicht, in Namibia sehr wohl. Wenn es gelingt, daß die Bevölkerung vom Wild profitiert, anstelle daß es durch Rinder und Ziegen verdrängt wird, ist viel gewonnen.
Korruption und Wilderei stehen dem entgegen, die Erträge durch Jagdtourismus können aber einen Beitrag leisten. Unsere Verpflichtung ist es, Geld in diese Länder zu bringen und dem Wild einen Wert zu geben.
 
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#32
Einfach plumper Gesinnungsjournalismus der billisten Art. Hier geht es nicht darum, sich kritisch und objektiv mit einem komplexen Thema auseinander zu setzen, sondern, eingedampft auf einen kurzen Beitrag, eine vorbestehende Meinung zu bestätigen und das bereits durch andere "Qualitätsmedien" induzierte Weltbild weiter zu verfestigen.

Der Meister dieses Prinzips war der nur allzuschnell "vergessen" gemacht wordene Spiegel-Starjournalist Relotius, der einfach die erwünschten und ins Weltbild der "Sponsoren" passenden Stories zeitsparend (teil-)erfunden hat. Durch versiertes Zusammen-Schneiden von Filmmaterial erreicht man das selbe Ziel aber auch....

Und da das derartig dämlich und einfältig (Produktion und Journalismus darf ja nichts kosten, damit für die leitenden Herr und Frauschaften aufgepumpter Büroetagen noch genug übrig bleibt) gemacht wird, erkennt der Medienkonsument zunehmend das Spiel, wendet sich genervt zu Streaming Diensten, dem bunten Informations und Desinformationsangebot im Internet und treibt die Menschen in die Hände der Aluhütchen-Fraktion.

https://www.die-tagespost.de/gesell...-beklagt-Gesinnungsjournalismus;art310,196546

Die Grafik zeigt 2 ideologische Fanatiker oder andersrum 2 fanatische Ideologen, die zwar unter bestimmten Farben der Natur auftreten, dieser aber nicht würdig sind. :sick::mad:
 
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#33
Für den Massentourist reichen kleine Nationalparks, zahlungskräftige Luxus-Touristen buchen ihre Lodge im privaten Reservat, aber die bringen nicht ausreichend Geld.
Abseits der Parks und Reservate gibt es noch viel Farm- und Ackerland. Lebt dort Wild? In Kenia nicht, in Namibia sehr wohl. Wenn es gelingt, daß die Bevölkerung vom Wild profitiert, anstelle daß es durch Rinder und Ziegen verdrängt wird, ist viel gewonnen.
Korruption und Wilderei stehen dem entgegen, die Erträge durch Jagdtourismus können aber einen Beitrag leisten. Unsere Verpflichtung ist es, Geld in diese Länder zu bringen und dem Wild einen Wert zu geben.
ach hör doch bitte auf mit einem solchen schmarrn. wilderei und hunger haben zwar was miteinander zu tun, sind aber unterschiedlich aufzubröseln und anzugehen. wildtiere können auch in afrika die bevölkerung nicht satt machen und das hungernde volk kommt - wenn überhaupt - an allerletzter stelle der wertschöpfung beim jagdtourismus, was im übrigen sowieso nur einen winzigsten teil der bevölkerung betrifft (0,00...xy %). wild bekommt dann - und nur dann (wenn überhaupt) - einen wert, wenn die wissenschaft methoden entwickelt, das land bei den gegebenen bedingungen nutzbar zu machen (welche formen der vieh - und landwirtschaft das auch immer sein können oder werden). und selbstverständlich muss wild zurückgedrängt werden, wenn auf möglichen flächen nutzvieh erfolgreich gehalten oder landwirtschaft betrieben werden kann. das alles wissen aber nicht die jäger und jagdlichen reiseanbieter sondern die wissenschaft. natur und damit auch wildtiere bekommen einen gesellschaftlichen wert, wenn wohlstandsgewinne in der breite zu verzeichnen sind.

natürlich verstehe ich das bemühen gewisser kreise, sich ne reine weste waschen zu wollen. so einfach ist es aber nicht und weil es nicht so einfach ist, macht das jagd und jäger nicht gerade sympathischer.

außerdem ist es auch völlig wurscht, ob tv-beiträge von linken oder vom teufel höchstpersönlich zusammengeschnitten wurden.

entscheidend ist, ob es gefälscht wurde oder die sequenzen tatsächlich echt sind. bei einer fälschung wäre es ein skandal, den man beweisen müsste und der konsequenzen erforderte.

soweit sie echt waren, kann man das als ekelhaft bezeichnen. welches abgrundtief kranke gehirn schießt auf so ne art einen löwen herunter oder nietet eine giraffe um?

was sind das für menschen, die sich durch so etwas befriedigung verschaffen, dabei eine gewisse lust empfinden? und wer sich da noch wundert, dass es leute gibt, die uns bei diesen bildern hassen oder zumindest ablehnend gegenüber stehen, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
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#34
Die Grafik zeigt 2 ideologische Fanatiker oder andersrum 2 fanatische Ideologen, die zwar unter bestimmten Farben der Natur auftreten, dieser aber nicht würdig sind. :sick::mad:
vielleicht sind das aber auch nur zwei jagdtouristisch ideologiegeleimte oder andersrum 2 fanatische jäger, die glauben, unter den farben der natur aufzutreten, dieser aber ganz und gar nicht würdig sind und die öffentlich-rechtlichen verunglimpfen wollen. :devilish: :evil:
 
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#35
die "öffentlich-rechtlichen" muß man nicht verunglimpfen, jemand der von durch gewalt eingetriebene zwangssteuern wie die made im speck lebt, davon nie genug bekommen kann, ganz eindeutig die füsse der mächtigen küsst, die bevölkerung mit schlechten filmen und unsäglichem geseier verblödet ....
bei dem ist es dann so wie du selbst hier schreibst "außerdem ist es auch völlig wurscht, ob tv-beiträge von linken oder vom teufel höchstpersönlich zusammengeschnitten wurden"
 
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#36
artenschutz lässt sich erfolgreich anders organisieren, soweit es keine korruption gibt. aus nachhaltigem tourismus ohne büchse könnte man viel geld generieren, um artenschutz zu betreiben, aber sicher nicht in ländern, in denen angefangen von der regierung bis runter zu den regionalen verwaltungen mehr korruption als rechtsstaatlichkeit herrscht.

das argument "artenschutz" durch trophäenjagd wurde bisher von keiner unabhängigen organisation in seiner relevanz bestätigt und wie hoch der anteil an jedem im jagdtourismus umgesetzten dollar ist, der in den artenschutz fließt, bleibt auch nicht nachvollziehbar. diese branche hat viel zu viele intransaparente wege, die das geld nimmt.
Warst du schon einmal in Afrika zur Jagd?
 
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#37
bin da schon lange für einen scharfen schnitt, alle europäer bleiben in europa, afrikaner in afrika
sofortige rückführung aller afrikanischen objekte in ihre heimatländer, einmalige schadensersatzzahlung für die kolonialzeit und dann können sie machen
da enstehen dann bestimmt wunderbare sachen
 
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#38
Warst du schon einmal in Afrika zur Jagd?
Bei dem Mist den er verzapft, wohl eher nicht...

Kleines Beispiel: "mein" Farmer in Namibia hat in den letzten Jahren/Jahrzehnten sukzessive von Rinderwirtschaft auf Wildwirtschaft umgestellt. Wild was es früher mal gab wurde wieder angesiedelt.
Das Wild hat die letzen drei Jahre Dürre sehr viel besser vertragen als die klapprigen Rinder. Die Einnahmen durch einen Springbock (selbst ein Fleischabschuß) liegen höher, als durch de Verkauf eines Rindes.
Die Arbeiter auf der Farm werden besser bezahlt als zu Zeiten der Rinderwirtschaft.
Der Fleischertrag aus der Wildwirtschaft ist vergleichbar mit dem aus der früheren Rinderwirtschaft - Wild macht Menschen satt!

Auch die Regierung von Namibia wird nicht müde zu betonen, daß der Jagdtourismus eine wichtige wirtschaftliche Einnahmequelle ist und viele, besser bezahlte, Arbeitsplätze sichert.
Aber wen interessieren schon Fakten?
 
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#39
sofortige rückführung aller afrikanischen objekte
Du meinst mit Rückführung Ausweisung und mit Objekte Menschen ?

schadensersatzzahlung für die kolonialzeit
Die reale Schadenshöhe würde jedes europäische Land in den Staatsbankrott führen....

Natürlich. Man läßt die Afrikaner völlig ohne Einfluß des Westens. Niemand braucht das Öl, die Bodenschätze und Ressourcen..........
Man läßt Ihnen also das, was Ihnen sowieso schon immer gehört hat....... träum weiter.
Der Kolonialismus hat nie aufgehört.
 
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#40
Bei dem Mist den er verzapft, wohl eher nicht...
Man sollte die Auslandjagd nicht durch die rosa Brille sehen, da gibt es genügend Baustellen... Aber um wirklich urteilen zu können, sollte man meiner Meinung nach schon eine gewisse Zeit mit offenen Augen in Afrika verbracht haben und im besten Falle auch auf auf Jagd gewesen sein...
 
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#41
nein, du schlaumeier, ich meine mit ausweisung subjekte und mit rückführung objekte
eines lebt das andere nicht
dafür holen wir auch alle menschen europäischer abstammung raus, die stören da schon viel zu lang.
von der realen schadenshöhe ziehe wir geleistete investitionen ab, dazu entwicklungshilfe die dann auch eingestellt wird den wer unabhängig ist der bezieht keine gelder aus einem fremden machtbereich. keine angst vor einem staatsbankrott, wenn mal ehrlich kasse gemacht werden würde hierzulande dann wären wir es vielleicht schon. nach dem ende ist vor dem anfang und besser als ein schrecken ohne ende.
 
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#42
Die Jagd in Afrika wird niemals das Problem der Armut und auch Unterernährung im Bush regeln. Die Landbevölkerung braucht die Landwirtschaft und die dazu notwendigen Flächen. Leider gehen dabei einige unseren Spielwiesen verloren.

Es wird oft Namibia und die Farmen zitiert. Diese Form von Landwirtschaft , bis jetzt noch in weißer Hand , ist eine Ausnahme und nicht repräsentativ für den Kontinent Afrika. Insgesamt ist Namibia und seine Jagdfarmen so oder so nicht repräsentativ für den Rest von Afrika , und schon gar nicht für die Jagd.

Die Wilderei ist auch ein komplexes Problem , und da wird auch alles in einen Topf geworfen wobei es da sehr große Unterschiede nach Ländern und Grund dieses Geschehens gibt. Dies ist aber der einzige Punkt wo die Jagd eine Form des Artenschutzes darstellen kann.

Wir jagen in Afrika weil es uns Spaß macht und nicht weil wir Sozialarbeiter im Dienste der Menschheit oder Naturwissenschaftler im Dienste des Artenschutzes sind. Wir würden so gerne die Trophäenjagd rechtfertigen , aber so einfach ist das effektiv nicht , geschweige ob man wirklich so was kann. Dazu kommt das eine riesige Gruppe von Jägern eines anderen Kontinents zu einem großen Teil den Ton angeben mit Konzepten weit von unseren entfernt und mit Darstellungen in den Medien die effektiv die Jagd , und insbesondere die Trophäenjagd , nicht sympathischer erscheinen lassen und kontraproduktiv wirken. Ein ZDF-Team braucht sich nur zu bedienen.

Die Trophäenjagd ist vor allem eine kommerzielle Angelegenheit von der einige Profitieren aber kaum die die öfters zitiert werden beim Versuch das alles zu rechtfertigen. Wie weit diese Jagd als Artenschutz dienen kann wenn viele Tiere ihren natürlichen Lebensraum durch den Bevölkerungswachstum verlieren , ist mir auch unklar. Ebenfalls unklar , wie weit man durch Trophäenjagd den Wildschaden bekämpfen kann.
 
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#43
Richtig, Namibia ist eine Ausnahme. Vielleicht sollten sich andere afrikanische Staaten da mal eine Scheibe abschneiden. Seit Gründung der Hegegemeinschaften hat sich für die Bevölkerung etliches verbessert.
Und warum ich mir Gedanken machen sollte über Trophäenjagd in Namibia (und ich spreche jetzt nur davon), ist mir auch ein Rätsel, zumindest wenn es sich um den klassischen Rinderfarmer mit Jagdmöglichkeit handelt. Hier liegt eine klassische Win-Win-Situation vor. Die Anzahl der Tiere, die ich schieße, hätte der Farmer eh erlegen müssen als Fleischjagd für sich und seine Arbeiter. Er das Fleisch, ich die Trophäe. Wer da noch meckert, hat wirklich nix verstanden.
 
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#44
Richtig, Namibia ist eine Ausnahme. Vielleicht sollten sich andere afrikanische Staaten da mal eine Scheibe abschneiden. Seit Gründung der Hegegemeinschaften hat sich für die Bevölkerung etliches verbessert.
Und warum ich mir Gedanken machen sollte über Trophäenjagd in Namibia (und ich spreche jetzt nur davon), ist mir auch ein Rätsel, zumindest wenn es sich um den klassischen Rinderfarmer mit Jagdmöglichkeit handelt. Hier liegt eine klassische Win-Win-Situation vor. Die Anzahl der Tiere, die ich schieße, hätte der Farmer eh erlegen müssen als Fleischjagd für sich und seine Arbeiter. Er das Fleisch, ich die Trophäe. Wer da noch meckert, hat wirklich nix verstanden.
auf diese einfache formel reduziert werden aber die angebote in den katalogen und auf den messeständen nicht angeboten und das dürfte auch nicht mehrheitliche realität sein. der überwiegend aus der westlichen welt stammende, völlig übersättigte jäger sucht herausforderungen und besondere trophäen. die konkurrenz der anbieter ist groß. ideen und neues is gefragt. wie das in dem ein oder anderen fall dann aussieht, konnte man im zdf-beitrag sehen.

gäbe es blos die möglichkeit, sich im rahmen von hegekonzepten an den notwendigen abschüssen der rinderfarmer zu beteiligen, wären die vermittler schnell pleite und die betreffenden farmer hätten den dreh selber raus, sie bräuchten keine vermittler.

vermittler und spezialisierte jagdreiseanbieter machen besonders lukrative geschäfte mit ausgefallenen angeboten, um die ständig wachsende lust nach neuen kicks zu befriedigen.

läuft es blöde, erfährt die öffentlichkeit durch journalisten von den ehrenwerten leuten, die doch nur gegen afrikas hunger und für mehr tierschutz anschießen. ein echtes kreuz mit dieser pösen, pösen, tendenziösen schmutzkübel-bagasch, die in einer tour gesinnungsjournalismus gegen jagd und jäger betreibt ..... :devilish: :evil:
 
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#45
Warst du schon einmal in Afrika zur Jagd?
gegenfrage: wie oft warst du denn jeweils für wie lange schon in afrika jagen? nein, natürlich nicht! aber ich erwarte auch keine glaubhaften infos von leuten, die von der jagd profitieren und unabhängige quellen, die das thema umfassend beleuchten, gibt es m. w. keine.

aus meiner sicht ist es aber nicht die frage, ob diese art des jagens einen kleinen nutzen spendet oder nicht. entscheidend aus meiner sicht ist, ob diese jagd insgesamt mehr schadet als nützt und da gehören viele (gesellschaftspolitische) aspekte - neben den ökologischen und wirtschaftlichen - dazu.

viele aspekte deuten aber darauf hin, dass die negativen seiten überwiegen könnten. ob dem so ist oder nicht, werden wir hier bestimmt nicht klären. ;)
 
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