Namibia ich komme!!!

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#1
Es ist soweit: Es geht im September diesen Jahres nach Namibia!!!
Wir werden auf eine 30000ha große Farm am Rande der Namib fahren, auf der es keine Nutztierhaltung gibt und somit werden wir 5 Tage jagen ohne Zäune und andere Hindernisse. Ich freue mich schon jetzt wie ein Keks…..
Gebucht habe ich jetzt erst mal Oryx, Bergzebra, Springbock, Kudu und Keiler. Was mir dann noch so über den Weg läuft werde ich ja dann vor Ort sehen und mich spontan entscheiden….

Nun stellen sich aber für mich als Namibia-Neuling so manche Fragen.
Was brauche ich unbedingt an Ausrüstungsgegenständen außer der 08-15 Ausrüstung wie Waffe Fernglass Rucksack?

An Kleidung nehme ich die Standard-Deutschlandausrüstung mit. Sprich Max4 Hose, Hemd und Jacke sowie gut eingelaufene Wanderschuhe.i.O?? Was noch??

Als Waffe muss mir meine .30-06 herhalten die ich mit Nosler Partition, Trophy Bonded oder Swift-A-Frame einschießen werde. Was ich genau nehme weiß ich noch nicht aber die drei dürften sich alle nicht allzu viel geben, oder? Allerdings frage ich mich ob ich sie bei den normalen 4cm hoch auf 100Meter lasse oder ob ich sie wie hier im Forum teilweiße vorgeschlagen wird 10cm hoch einschieße.

So und die wichtigste aller Fragen ist welche Trophäenspedition ich nehmen soll. Man findet zwar allerlei über die Sufu aber keine konkreten Angaben über Namen bzw. Adressen, da das ja meistens über (sinnvoller weiße) PN gemacht wurde.

Bin für jegliche Informationen dankbar, besonders wenn noch einer was zu der oben erwähnten Farm sagen könnte. Ich denke wer schon mal da war wird Wils……….wiedererkennen.

In diesem Sinne
Horrido
 
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#2
blutiger Anfänger hat gesagt.:
Es ist soweit: Es geht im September diesen Jahres nach Namibia!!!
Wir werden auf eine 30000ha große Farm am Rande der Namib fahren, auf der es keine Nutztierhaltung gibt und somit werden wir 5 Tage jagen ohne Zäune und andere Hindernisse. Ich freue mich schon jetzt wie ein Keks…..
Gebucht habe ich jetzt erst mal Oryx, Bergzebra, Springbock, Kudu und Keiler. Was mir dann noch so über den Weg läuft werde ich ja dann vor Ort sehen und mich spontan entscheiden….

Nun stellen sich aber für mich als Namibia-Neuling so manche Fragen.
Was brauche ich unbedingt an Ausrüstungsgegenständen außer der 08-15 Ausrüstung wie Waffe Fernglass Rucksack?

An Kleidung nehme ich die Standard-Deutschlandausrüstung mit. Sprich Max4 Hose, Hemd und Jacke sowie gut eingelaufene Wanderschuhe.i.O?? Was noch??

Als Waffe muss mir meine .30-06 herhalten die ich mit Nosler Partition, Trophy Bonded oder Swift-A-Frame einschießen werde. Was ich genau nehme weiß ich noch nicht aber die drei dürften sich alle nicht allzu viel geben, oder? Allerdings frage ich mich ob ich sie bei den normalen 4cm hoch auf 100Meter lasse oder ob ich sie wie hier im Forum teilweiße vorgeschlagen wird 10cm hoch einschieße.

So und die wichtigste aller Fragen ist welche Trophäenspedition ich nehmen soll.
Man findet zwar allerlei über die Sufu aber keine konkreten Angaben über Namen bzw. Adressen, da das ja meistens über (sinnvoller weiße) PN gemacht wurde.

Bin für jegliche Informationen dankbar, besonders wenn noch einer was zu der oben erwähnten Farm sagen könnte. Ich denke wer schon mal da war wird Wils……….wiedererkennen.

In diesem Sinne
Horrido

Sorgen haben wir,tzz

Trotzdem einen schönen Urlaub.
 
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#4
blutiger Anfänger hat gesagt.:
Es geht im September diesen Jahres nach Namibia!!!
Ich denke wer schon mal da war wird……….wiedererkennen.
Es sind 50.000 ha! (wenn wir von der gleichen Farm sprechen, was ich sehr stark vermute)
Die 30-06 mit 180 gr Nosler Partition auf eine gemessene V3 von 830 m/s geladen, reichte mir dort für alles.
 
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#5
Bei mir ist es kommenden Mittwoch so weit - auch mein erstes Mal in Namibia - freue mich auch schon wie ein kleines Kind :12:

In der ersten Woche sind wir in der Nähe von Usakos auf der Jagd, dann zwei Tage in Swakopmund (fischen), danach zwei Tage Etosha Pfanne (hoffentlich viele schöne Fotos) und dann die restlichen Tage nochmals Jagd auf einer Farm in der Nähe der Etosha-Pfanne.
 
A

anonym

Guest
#6
@Blutiger Anfänger:
1. Namibia ist in dolles Land - planen Sie neben der jagd in jedem Falle ein paar Tage "Sightseeing" ein;
2. alle angesprochenen Geschosse und 30-06 sind OK und prakt. gleichwertig für den beschriebenen Zweck - nehmen Sie die, die Ihre Wumme am besten verdaut;
mit Ihrem Kaliber auf Oryx und Bergzebra nicht weiter als 150m schießen! Bergzebrajagd ist fordernd aber richtig gute Jagd!
3. bitte nicht bis an die hiesige Max.Grenze des Druckes laden - Namibische Hitze heizt auch Patronen auf, liegen dann schnell mal gut 200-400 bar höher;
4. immer vor Ort den Kontrollschuß (oder auch ein paar mehr). Je nach Höhenlage braucht man dann keine zusätzliche Höherstellung; 10cm hoch/100m kann nur jemand empfehlen, der noch nie mit Farmer/PH in Namibia jagte oder auch bei uns "Rehwild auf 245m nur mit Trägerschüssen streckt". Ihr Führer wird Sie als Einsteiger kaum über200m schießen lassen (wenn doch, lassen Sie einfach den Finger gerade, nur Sie sind für den Schuß verantwortlich und nur Sie werden bei angeschweißtem, aber nicht gefundenem Wild zur Kasse gebeten - und ein "das ist mir zuweit" schaft bei Ihrem PH/Farmer Anerkennung - nicht das Anbleien); leichtes Fernglas: 6x30 bis 8x40 maximal. Munition max. 40 Schuß.
Zur Ausrüstung: Namibia im September ist schon recht warm, trocken und i.d.R. Blattlos - Wild sieht man gut, gilt aber auch umgekehrt; Kleidung in Richtung Sandfarben aber nicht zu hell; Hut; Sonnenmilch (feuchthaltende Cremes sind m.E. noch wichtiger als hohe Sonnenschutzfaktoren); wichtig: dünner Schal, beim Autofahren holt man sich in der hitze oder früh morgens schnell eine Angina weg! Wenig Klamotten mitnehmen, auf der Farm wird täglich gewaschen; und bei Ihrer Abfahrt freuen sich schwarze Farmangestelte z.B. über alte Hemden; Malariaprophylaxe mache ich grundsätzlich wenn Wasser in der Nähe ist (ich vertrage Lariam bestens, beginne in der trockenzeit 1 Woche vor Hinreise, nehme dann 1x/Wo die Pille und höre damit beim Rückflug auf, wenn vor Ort keine Stiche zu vermelden waren und Trockenheit herrschte; gibt da viele Philosophien, meine basiert auf 33 Afrikajahren ohne Malaria).
Ich nehme grundsätzlich mein GPS mit - kleiner als ein Handy aber wesentlich wichtiger. Impfungen auffrischen; persönliche Medikamente mitnehmen, ein paar Mullbinden - eine muß immer am Mann sein; immer Wasser dabei haben - bei Fahrten und beim Pirschen und einen Striemel Biltong vom nächstbesten Burenschlachter - gilt auch als Reservewährung.
Fragen Sie vor der Abreise beim Farmer & seiner Frau an, ob Sie noch etwas aus deutschland mitbringen sollen (sei es ein Ersatzteil, sei es ein Pfund Kaffee oder Sahnesteif).
5. und noch ein privater Hinweis am Rande: Sie leben dort i.d.R. in der Farmerfamilie - aber auch die haben eine Privatsphäre und einen privaten Bereich - respektieren Sie diesen unbedingt - man wird es Ihnen danken.
6. leidiges Thema Trophäentransporte: das Mitnehmen ist Historie! seit ein paar Monaten gilt, daß Tropies in die Eu nur noch eingeführt werden dürfen, wenn sie von akreditierten Taxidermisten behandelt wurden, welches i.d.R. die anschließende Einschaltung einer Spedition zur Folge hat. Ihr Farmer - oder die NAPHA in Windhoek (sihe Internet "NAPHA", sehr hilfreich!!) - wird Ihnen Namen nennen - aber umsunstich ist die Chose nicht! Die Jungs haben ja durch die EU Bürohengste nun ein Gelddruckmaschine installiert bekommen.
Sie sollten versuchen mit anderen Jagdgästen Ihres Farmers eine Gemeinschaftssendung zu organisieren...
Enjoy,
Rottweil-T
@gilt auch für Zelle12, inkl. Viel Erfolg und Freude in Namibia
 
A

anonym

Guest
#8
...und wer über die Jahre "unter'm Strich" solche Streckenberichte vorlegen kann wie ein "Blutiger Anfänger" der wird auch in namibia wissen "wo der Seppl den Moscht holt" :26:
R-T
 
A

anonym

Guest
#9
@ blutiger anfänger

was soll die geheimniskrämerei , wenn du wilsonfontain meinst mit ingo gladis ,dann kann ich dir infos geben .
wahr 2011 dort hab nen klasse springbock und ein bergzebra erlegt.

gieb laut ob ich richtig liege , dann stell ich ein paar bilder und einen kurzen bericht ein.
 
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#10
kamjibek hat gesagt.:
was soll die geheimniskrämerei
Weil sie sonst wieder alle schreien-WERBUNG :16:

kamjibek hat gesagt.:
wenn du wilsonfontain meinst mit ingo gladis ,dann kann ich dir infos geben .
wahr 2011 dort hab nen klasse springbock und ein bergzebra erlegt.

gieb laut ob ich richtig liege , dann stell ich ein paar bilder und einen kurzen bericht ein.
Genau dahin will ich!! Über ein paar Infos wäre ich sehr glücklich!
Ich wurde ja "gewarnt" das dort viel laufen/pirschen angesagt ist und man topfit sein sollte. Ist das wirklich so schlimm wie es mir erzählt wurde oder übertreiben sie alle mal wieder??
Kannst du etwas genauer auf die Bergzebrajagd eingehen? Das ist so mein Steckenpferd.......

PS: bin 26 und eigentlich schon recht fit aber bei 30km+ am Tag mach auch ich irgendwann schlapp :26:!! Was jetzt aber nicht heißen soll das ich meine Beute vom Auto aus schießen will. Ganz im Gegenteil ich habe mir eigentlich die Farm ausgesucht da ich mir hier so ein Stück weit ursprüngliche Jagd erhoffe!
 
A

anonym

Guest
#14
na ja wilsonfontain,
ingo ist ein absolutes urgestein "weißt du"
die farm ist sozusagen irgendwo zwichen 1950-1970 stehengeblieben "weißt du"
keine typige jagdfarm "weißt du", alle zeune bis auf den ausen rum sind zerfallen und der außen ist auch nur kniehoch, das hat damit zu tun das er das recht an der farm nur behält wenn der zaun" fully erectet" ist sonst kommt der staat und kasiert ein." weißt du"
du jagst dort auf einer farm ,die nichts aber auch garnichts mit tourismus zu tun hat"weißt du"
wilsonfontain ist berühmt für seine springböcke und leopardenjagden des weiteren ist bergzebra ausreichend vorhanden. mit den anderen angestrebten wildarten könntest du dich evtl etwas schwer tun." weist du"
wir hatten 2011 das pech oder glück es wahr alles grün ,das gras 1,20m hoch und der swakop hat seit vielen ,vielen jahren wieder mal den atlantik gesehen." weißt du
dummerweiße hat sich das wild in den direckt an die farm grenzenden nationalpark verzogen,welchen auf grund der" fehlenden" zäune kein problem wahr.
bergzebra sollte kein anstrengendes problem sein,da für ist ein springbock schon anstrengender aber eine unmenschliche strapaze ist nicht zu erwarten." weißt du"

bild unten: ingo und ich beim zebragrillen.
bile oben: mein jagdführer dirk rohrmann ,einer der wenigen die eine ph lizens für big five in
tansania,botswana , namibia, südafrika,mosambicue, und simbabwa hat, hat auch eine eigene hompage.und ist einer der wenigen im namibianischen culling team.

meine waffe wahr eine .30-06
noch fragen,dann stellen
 
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#15
[quote="Rottweil-T" bitte nicht bis an die hiesige Max.Grenze des Druckes laden - Namibische Hitze heizt auch Patronen auf, liegen dann schnell mal gut 200-400 bar höher;

Ich habe bei einigen Hundert Stück selbsterlegtem Wild in Namibia mein 180grs in der .30-06 stets an die Obergrenze geladen und hatte nie Probleme.


Je nach Höhenlage braucht man dann keine zusätzliche Höherstellung; 10cm hoch/100m kann nur jemand empfehlen, der noch nie mit Farmer/PH in Namibia jagte oder auch bei uns "Rehwild auf 245m nur mit Trägerschüssen streckt".

Auch ich bin für einen Probeschuß im Land, aber mit der Höhe hat das nichts zu tun. Bis etwa 3000m Höhe ist keine nennenswerte Flugbahnabweichung bei Standard und Magnumpatronen feststellbar. Das habe ich bis dreihundert Meter Schußentfernung im Gebirge reichlich (auf Scheiben) getestet.
Der von mir bei Jagden im Gebirge und auf größere Wildarten empfohlene Hochschuß von 10 cm ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Es ist die Empfehlung erfahrener Auslandsjäger welche ich selber bei über 200 Jagdreisen (davon über 50 in viele afrikanische Länder) mit und ohne Kunden erfolgreich nutzen konnte.
[/b]
[/quote]

die restlichen Tips halte ich für durchaus hilfreich.

Gruß
Reiner
 
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