Namibia Nebenkosten (Präparation und Versand)

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 5841
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Wenn man, insbesondere Afrika, seit 40 Jahren immer die gleiche Methode anwendet (teilw. Jagdverbot wie in Kenia, dazu Handelsverbote) und die Probleme werden dennoch größer, so fordern nur Idioten ein "mehr davon".
Den Bedarf in Asien an Nashorn, Elfenbein und anderen Produkten für die TCM wird in den nächsten ein, zwei Generationen noch vorhanden sein und nicht absinken.
Also sollte ich mir lieber Gedanken machen, wie ich den Bedarf legal befriedigen kann als zu glauben, mit Verboten etwas regeln zu können. Die Prohibition hat ebenfalls nicht funktioniert und die Folgen der Verbote sind in Afrika mafiöse Wilderei mit paramilitärischen Methoden.

Die legale Trophäenjagd hat in den letzten vier, fünf Jahrzehnten noch nie geschadet, eher im Gegenteil. Im Gegenzug fokussieren sich die sog. Umweltschutzverbände auf sozialistische Mangelwirtschaft, vobei der Mangel stets zunimmt.

Richtig betrieben kann man Nashörner gut bewirtschaften, bis zu dreimal im Leben das Horn "ernten" und wenn dann ein reicher Jäger den alten Bullen erlegen will schadet das nicht (in Namibia brachten die letzten Nashornlizenzen >300 Tsd. US$ an Ertrag). Und an Elefanten herrscht im südlichen Afrika kein Mangel...

Zu Wildschafen: das Markhor zeigt, daß eine gut gemachte Initiative und geregelte Jagd genau der Grund war, daß diese Art überhaupt überlebt hat. Wie @Black Grouse ausgeführt hat wird Wild genau dann langfristig überleben, wenn die Bevölkerung und nicht der Staat davon profitiert.

Trophäenjäger sollten lieber mit breiter Brust zeigen, daß es unser Geld ist, was die Wildbestände mit am Leben erhält. Und sei es nur, daß der Farmer in Namibia seine Rinder zugunsten von Antilopen reduziert.

PS: wenn man sich die Debatte hierzulande betrachtet, in der Schalenwild durch den Staat nur noch als Schädling dargestellt wird, haben wir keinerlei Recht dem Rest der Welt vorzuschreiben, wie diese ihr Wild zu bewirtschaften haben.
 

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