NDR 1 heute 19 Uhr (27.9.18): Fuchs - Räuber oder Helfer?

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#1
"... wenn es um den Fuchs geht, denken viele an Krankheiten wie Fuchsbandwurm oder Tollwut. Füchse fressen Mäuse, Kaninchen, Obst, aber auch Wiesenvögel - darüber entspinnt sich ein großer Konflikt. Wiesenvögel gehören zu den bedrohten Arten. In Gebieten, wo der Fuchs gezielt bejagt wird, erholen sich Kiebitz, Brachvogel, Wachtelkönig und Co., sagen Naturschützer und Jäger. Doch Fuchsfreunde sind gegen die Jagd und loben den Fuchs als "Gesundheitspolizist".
In der Sendung "Jetzt reicht's - Ihre Meinung zählt!" diskutierten nun Befürworter und Gegner miteinander. An der öffentlichen Diskussion beteiligten sich (v.l.) Marcus Henke, zweiter Präsident Landesjägerschaft Bremen, Helmut Blauth, zweiter Präsident Landesjägerschaft Niedersachsen, Manuela Schleußner, Bürgerinitiative Pro Fuchs Ostfriesland und Johann Beuke, ökologischer Jagdverein Niedersachsen-Bremen."

Im Netz wird von "wirklichen Tierschützern" (??) Stimmung gegen die Fuchsjagd gemacht, siehe Bild. Da stellt sich die Frage, inwieweit die Sendung neutral über die Bühne gehen kann?
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#3
Wer es nochmal hören mag, der hat hier den link zur Sendung. Eine Diskussion im dörflichen Wirtshaus.

https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast3046.html

Interessant, wer nicht an der Sendung teilnehmen wollte: NABU, untere Naturschutzbehörde, BUND, Umweltministerium, u.s.w. .Angeblich sei das Thema zu brisant.

Die Jägerschaft argumentiert gut. Biotopverbesserung, Fuchsbestände tierschutzgerecht regulieren. Derzeit mehr Füchse als Hasen. Rückgang des Niederwildes und der Bodenbrüter ist "multifaktoriell. Der Fuchs ist nur ein Baustein dabei. Es droht Aussterben einzelner Wiesenvögel.
"Pro Fuchs" sagt, der wesentliche Faktor für Wiesenbrüter-Rückgang ist die Landwirtschaft. Der Fuchs sei das Bauernopfer.
Der "ökologische Jagdverein Bremen" wettert gegen "grausame, widerliche Baujagd". Er bemängelt (zu Recht?), dass es beim Fuchs jeder Jäger und jedes Revier anders hält.
Die Sendung insgesamt war nicht schlecht und man kann sehr gut erkennen, dass ein Konsens (wie so oft) kaum zu erreichen sein wird.
 
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