Neue Waffe, Neue Munition, Vielleicht das neue Barnes?

Mitglied seit
5 Mrz 2016
Beiträge
11
Gefällt mir
1
#1
Servus zusammen,

Ich habe mir eine neue Waffe gekauft, nun stellt sich mir die Frage der Bleifreien Munitionswahl. Könnt ihr mir Empfehlungen geben zwischen den neuen Barnes geschossen ind 130grs, 150grs und 168grs. Mir wurde noch das RWS HIT empfohlen, das ist ja aber das Barnes oder ?

Bei bleifreien Geschossen nimmt man doch lieber die leichteren oder, zwecks der höheren Auftreffgeschwindigkeit und besseren Expansion?
Mein Revier besteht aus Wald und Feldjagd, maximale Schussdistanz sind 200m. Es können aber auch mal nur 5 oder 10m sei. Gibt es dann starke Hämatome wegen der hohen V0 der 130grs Barnes Geschosse ?

Bei uns ist die Hauptwildart fast ausschließlich Rehwild, ab und an mal ein Überläuferkeiler.

Zur Waffe:
Mauser M12 Extreme
Kal: .308 Win
Lauflänge: 47cm
Mit Mauser A-Tec Schalldämpfer

Könnt ihr mir irgendwelche Tipps und Infos geben ob ich richtig informiert bin ?

Grüße
 
Mitglied seit
20 Feb 2014
Beiträge
113
Gefällt mir
0
#2
Hallo Venhunt,
herzlich willkommen im Forum.

Ich habe aus meiner M12 .308 Win inzwischen zwei verschiedene bleifrei getestet.

Das Erste war die Geco Zero (Teilzerleger). Menge der erlegten Stücke habe ich gerade nicht parat, genutzt habe ich sie 1,5 Jahre.
Präzision: ca 30mm Streukreis
Die Wirkung war bei mir sehr unterschiedlich. Auf Rot- und Schwarzwild war sie meistens umwerfend, dies war auch bei hochflüchtigem Wild auf Drückjagden der Fall. Bei Rehwild hatte ich fast immer Fluchten (teilweise bis 100m bei gutem Treffersitz). Haltepunkt habe ich immer kurz hinter dem Blatt gewählt.
Entwertung durch Hämatome/Einblutungen war immer überdurchschnittlich hoch, so das ich regelmäßig Ärger mit dem Schlachter hatte.

Seit März nutze ich nun das RWS HIT (Deformator). Bisher 6 Stück erlegt, also nur eine Tendenz, keine hinreichende Erfahrung. Bin aber bis jetzt sehr zufrieden.
Präzision: ca. 25mm Streukreis
Drei Stück Rehwild auf Entfernungen von 50/90/135m mit Fluchtstrecken von 0/25/0m.
Ein Überläufer Entfernung 60m Flucht 0m.
Zwei Jungfüchse Entfernung 65/75m Flucht 0/0m.
Und das Beste, mein Schlachter ist sehr zufrieden. Einblutungen gibt es zwar auch recht anständig, ließen sich bis jetzt aber leicht abschaben.

Ich wollte auch erst das Barnes nehmen, habe mich aber auf Grund der Vernickelung für das RWS Hit entschieden, da dann hoffentlich weniger gereinigt werden muss.

Waidmannsheil
SirGandalf
 
Mitglied seit
5 Mrz 2016
Beiträge
11
Gefällt mir
1
#3
Danke schon mal für deine Erfahrungen. Kann mir noch jemand was sagen bezüglich der verschiedenen Geschoss Gewichte ? Und der Laufverschmutzung ? Ist da ein gravierender unterschied festzustellen?
 
Mitglied seit
3 Jan 2006
Beiträge
5.013
Gefällt mir
580
#4
Servus zusammen,

Ich habe mir eine neue Waffe gekauft, nun stellt sich mir die Frage der Bleifreien Munitionswahl. Könnt ihr mir Empfehlungen geben zwischen den neuen Barnes geschossen ind 130grs, 150grs und 168grs. Mir wurde noch das RWS HIT empfohlen, das ist ja aber das Barnes oder ?

Bei bleifreien Geschossen nimmt man doch lieber die leichteren oder, zwecks der höheren Auftreffgeschwindigkeit und besseren Expansion?
Mein Revier besteht aus Wald und Feldjagd, maximale Schussdistanz sind 200m. Es können aber auch mal nur 5 oder 10m sei. Gibt es dann starke Hämatome wegen der hohen V0 der 130grs Barnes Geschosse ?

Bei uns ist die Hauptwildart fast ausschließlich Rehwild, ab und an mal ein Überläuferkeiler.

Zur Waffe:
Mauser M12 Extreme
Kal: .308 Win
Lauflänge: 47cm
Mit Mauser A-Tec Schalldämpfer

Könnt ihr mir irgendwelche Tipps und Infos geben ob ich richtig informiert bin ?

Grüße
Geschoßgewicht: 130gr
Marke: Bei Barnes siehst du, wann eine Entfernung der Kupferablagerungen nötig ist, beim Hit nicht (ist aber genau so nötig).
Es gibt aber auch andere Alternativen - KJG von SAX z.B., oder das Aero (da brauchst du aber einen Wiederlader)
Hämatome: Geschossgeschwindigkeit macht keine Hämatome (das ist ein nicht auszurottendes Märchen), unzulängliche Geschosse aber schon - da spielt dann nicht mal die V eine große Rolle
 
Oben