Neuer Anwärter...

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25 Feb 2007
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#1
Kurze Vorstellung meiner Person:

Der Lack ist schon lange ab, die Rente aber noch lange nicht in Sicht!
Ich habe mich hier mal als Feind 2007 abgemeldet!
Lange ist es her, damals war ich noch auf dem Zweirad unterwegs, als Motocrosser! Nein, ich bin nicht illegal im Wald gefahren!

Egal wie, angefixt war ich schon immer!
Jetzt habe ich meine Anmeldung raus geschickt und will mich schon vor Beginn der eigentlichen Ausbildung einarbeiten und vorbereiten!

Heintges Unterlagen bekomme ich bald, ich mache keinen Jagdschule sondern über die Jägerschaft bei uns in Niedersachsen!

Zur Zeit habe ich mir die Prüfungsfragen schon mal runter geladen und gehe sie durch!
Die Fragen interessieren mich, nicht die Antworten!
Ich schreibe mir die Begriffe in den Fragen raus mit denen ich nichts anfangen kann und erarbeitet sie, solchen wie Boviden, Cerviden, Afterklauen, Autochthone Arten oder einfach nur Nesthocker oder Eiruhe...

Ziel ist es bis Beginn der Ausbildung schon mal so viel wie möglich zu lernen!

Jetzt meine Frage, ca. 2300 Fragen mit Antworten, lernt das wirklich jemand auswendig?
Ist das schlau?
Ist es nicht sinnvoller zu lernen nach Heintges und dann ein paar mal die Frage duch zu ackern (Papier oder App) und nur die Fragen die einfach nicht sitzen auswendig zu lernen!
Das Studium ist bei mir schon 25 Jahre her, der Führerschein noch länger, aber damals in der Führerschein Prüfung habe ich auch nicht die Fragebögen auswendig gelernt sondern das Buch durch geackert!

Übrigens, gibt es Amadeus hier noch? Der hat mich damals Angefixt, hat nur gedauert wegen Hausbau, Job und Kind und aufschieberitis!

Gruß Gallo
 
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#2
Hallo,
aus meiner Sicht ist beides sinnvoll, Antworten auswendig lernen und Zusammenhänge verstehen.
Ersteres ist für die theoretische Prüfung notwendig, das zweite für die praktische Prüfung.
Außerdem kann man die Fragen gut per App lernen. 10 Minuten beim Arzt warten? Und schon wieder ein paar Fragen durch...

Ansonsten, nur Mut! Richtig schwer ist der Stoff nicht, nur viel und ohne Vorwissen einfach ungewohnt.
 
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#3
Ich kann die Karteikarten von heintges empfehlen. Fand ich besser (für den Anfang) als stures Fragen auswendig lernen. Immer mal ein paar eingesteckt und bei Wartezeiten oder zwischendurch mal durchgeschaut. Hauptsächlich gut um mal die begrifflichkeiten einzuprägen. Dann versteht man (ich) die Fragen gleich viel besser wenn man ein Bild im Kopf hat.
 
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#5
Habt Ihr die Fragen schon gelernt ohne zu wissen worum es geht? Also wirklich stur auswendig lernen, jetzt schon!
Dann mache ich es....

App lade ich nachher runter!

Das beste ist, nach dem Überfliegen aller Teile bin ich erst mal geschockt... über die Menge!
Aber ist ja noch etwas Zeit!
Und der Kurs fängt offiziell erst im September an!
 
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#6
...Lange ist es her, damals war ich noch auf dem Zweirad unterwegs, als Motocrosser! ...
Was glaubt Du, wieviele Jäger ganz entspannt nebenbei durch 'n Busch gurken.
Das sind doch mal zwei echte Leidenschaften!!!
Ich nutze die EXC525 als Hilfsmittel für die "diagonale" Aufsicht wenn es mal schnell gehen muss.
Viel Erfolg bei Deiner Ausbildung!
Gruß-Spitz
 
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#7
Vor dem Unterricht mußt Du keine ängstlichen Gedanken hegen. Wenn Du den üblichen Quatsch (hier z.B. in dem Vorbereitungslehrgang zur Erlangung des Jagdscheines : Hirschröhren bei Nacht in der Brunft - da geht dem Vortragenden einer ab...oder Bestimmung eines Elch- oder Bisongeweihes bezüglich Alter, angebliche Erfahrungswerte des Vortragenden über "selbst" erlebte jagdliche Begebenheiten usw.) zwar zur Kenntnis nimmst, aber nicht weiter beachtest, kommst Du mit dem gebotenen Stoff immer klar. In jedem Fall sind die Vortragenden eines solchen Lehrganges auch immer bemüht, neue Jäger auszubilden (so sie denn nicht in romantisch verklärter Stimmung sind)! Du schaffst das!!(y)
 
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#8
Danke, habe ich schon mit bekommen...
Zumal der Vorstand der Jägerschaft bei uns ziemlich bodenständig ist und wohl von elitären Gehabe nix hält!

Ist trotzdem erst mal ein Schock, Studium ewig her, an das Lernen und Pauken muss ich mich erst wieder gewöhnen!
Ist aber auch ganz gut mal wieder den Kalk aus der Birne zu schütteln und was anderes als im Job zu machen....

Wobei mir schon Fehler in den Fragen aufgefallen sind, bzw. Ungenauigkeiten!

Im Waffenteil stand, Welche Waffen dürfen frei verkauft werden“ und:
„Luftdruckgewehr unter 7,5 J ohne F im Fünfeck“

Was als Falsch markiert! Nicht ganz genau...

„Ausnahmen gelten für Luftgewehre, die vor dem 1. Januar 1970 oder vor dem 2. April 1991 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR hergestellt und in den Handel gebracht worden sind (WaffG, Anlage 2, Abschnitt 2, Unterabschnitt 2, Nr. 1.2).“

Weiß ich zufällig, weil ich ein Luftgewehr von 1910 und eines von 1936 habe....
Erbstücke die ich mal weiter geben werden an meinen Sohn!

Schlucke ich aber so und lerne es einfach!
Man(n) muss nicht alles diskutieren!
 
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#9
@Gallo: Ups, Mitglied hier im Forum seit 2007, und noch als Feind angemeldet :sick:. ?? Aber Glückwunsch zu Deiner Entscheidung Jäger zu werden, es ist nie zu spät. Bei mir war es auch spät, auch Arbeit, Arbeit, Arbeit, Ehe, Hausbau, Kinder, usw. Aber ich habe mit 59 Jahren noch meine Jägerprüfung bestanden. Ich wollte es einfach machen, hab es geschafft und bin unheimlich froh darüber. Ich hatte meine letzte Prüfung davor im Jahre 1984. Nur: Du musst ranklotzen, geschenkt bekommt man das nicht. Wie Du den Stoff reinbekommst musst Du selbst entscheiden. Ich habe 6 Monate lange sonst nichts gemacht wie gelernt, gelernt, gelernt....
 
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#10
Ich hab den Seibt durchgelesen und nebenbei mit der Büffeln.net App gelernt.
Mittlerweile klappt die Theorie auf der App relativ gut. Lerne am Tag bestimmt 1-2Std.
 
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#11
@Jagdfreund01

Ich war damals noch aktiv beim Motocross und es gab hier Kommentare wegen Drahtseil spannen gegen Wildfahrer ...
Aber eigentlich ging es damals darum das ich erklären wollte das Endurofahrer und Motocrosser nicht zusammen in einen Top als „Crosser“ bezeichnet werden können ...

Damals hatte ich dann einen kurzen netten Austausch mit Amadeus!


Zum lernen, ich habe mit vor genommen bis September alles nach Möglichkeit zu lernen was nur geht, dann mit Vorwissen in die Vorbereitung zu gehen!
Damit in dem eigentlichen Teil dann nur noch mal alles durch gegangen wird und Lücken geschlossen! Das meiste nur noch vertieft!
Gas geben ist trotzdem klar...

Danke Dir für die Erfahrungen und die Aufmunterung!
 
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#12
Hallo Gallo,

im Seibt behandelt das letzte Kapitel Lernstrategien - erfolgreich und streßfrei durch die Jägerprüfung. Es sind wirklich ein paar gute Lerntips dabei.

Ansonsten empfehle ich den pragmatischen Ansatz. Prüfungsfragen auswendig lernen und später mit Hilfe von Sekundärliteratur tiefer einsteigen. Die Kunst ist es, sich vor der Prüfung sich nicht zu “verzetteln”. Hier noch ein Buch und da noch eine Website bis man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. ...weniger ist manchmal mehr. Auch mal einen Jungjäger aus dem Vorjahreskurs ansprechen.
 
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#13
Wenn man die Fragen gelerntz hat (mit der App 2-3 x durch) hat man sich nebenher einiges an Wissen für die mündliche mit draufgeschafft und die Theorieprüfung quasi in der Tasche. ;)
 
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#14
Habt Ihr die Fragen schon gelernt ohne zu wissen worum es geht?
Wenn man die Fragen auswendig lernt, dann bleibt da automatisch auch "Wissen" hängen. Es sei denn Du prägst Dir beim Ankreuzteil nur die Position der Kreuze ein - aber dann wäre Dir eh nicht zu helfen.

Der theoretische Teil ist ein Witz, mach Dich deshalb nicht verrückt.

Beim praktischen Teil ist es wichtig, dass die Ausbilder wissen wie die Prüfer "ticken". Wenn Du Dich an deren Ansagen hältst, dann ist das alles gut zu schaffen.
 
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#15
Schönen Dank,
eine Frage aber noch, gibt es irgend etwas, also Jacke, Hose, Weste, Messer, Socken oder so, was ihr Euch noch vorher angeschafft habt?
Klingt jetzt blöd, aber ich vermute mal, ordentliches Schuhwerk wäre für die praktische Ausbildung mit den Reviergängen Pflicht....
Ansonsten?
Also nicht „must have“ sondern „nice to have“...
Eigener Elektronischer Gehörschutz?
 
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