neuer Bruno Hespeler: "Jäger-Handwerk" lohnt sich das?

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#1
Horrido lesende Jäger,
von Bruno Hespeler gibts ein neues Buch - Jäger-Handwerk.

Von Hespeler hab ich bisher alles verschlungen. Klar, er schreibt auch was viele nicht lesen wollen und hat seinen Spass an der Provokation, aber grade das machts auch lesenswert.

Ist wohl ein dickeres Nachschlagewerk geworden, stramme 309 Seiten. Hat sich einer von Euch den neunen Hespler gegönnt? Das gibts nur gebunden und soll €39,- kosten. Lohnt sich das schon, oder kann das noch warten?

WMH
Ortenauer
 
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#2
Nach einem Vortrag vor der hiesigen Kreisgruppe zum Thema "Niederwildhege" wurde er nur noch ausgelacht.
Aber wenn du den "grünen Taliban" nahe stehst, werden dir seine Theorien gefallen.
P.:roll::roll::roll:
 
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#3
Kann schon sein, dass eure Kreisgruppe da gelacht hat. Da gibts bestimmt genug Berufsjäger wie Hespeler, mit ein paar Jahrzehnten Erfahrung. :roll::roll: Wie gesagt, er erzählt nicht jedem was er hören will.
 
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#4
Kann schon sein, dass eure Kreisgruppe da gelacht hat. Da gibts bestimmt genug Berufsjäger wie Hespeler, mit ein paar Jahrzehnten Erfahrung. :roll::roll: Wie gesagt, er erzählt nicht jedem was er hören will.
Hespeler hat zweifelsohne seine Verdienste, ob man mit (immer) konform geht oder nicht;
Es ist aber mit ihm, wie mit vielen anderen Ideengebern, irgendwann haben sie sich überlebt - entweder weil ihre Gedanken Allgemeingut geworden sind oder weil sie sich als falsch erwiesen haben und durch bessere ersetzt wurden; oftmals richtig gehend peinlich wird´s, wenn ein "Spezialist" versucht, sich außerhalb seines Spezialgebietes zu äußern - aus welchen Gründen auch immer; wenn sich Jäger/Jagdscheininhaber über Wildarten und deren Bejagung auslassen, die sie bestenfalls im Wildpark oder Zoo gesehen bzw. mal im Rahmen kurzer "kill for cash/friendship"-Ausflüge beschossen haben.
Hespeler hat(te) ganz sicher etwas zu sagen zur Bejagung von Schalenwild und der Bergjagd, schon seinen Versuch, sich zur Schweißarbeit/Nachsuche zu äußern, fand ich "grenzwertig" (wie den vieler Anderer übrigens auch), was Niederwild (außer Rehwild) und dessen Bewirtschaftung/Bejagung - insbesondere im Flachland - betrifft, hätte er besser geschwiegen.
Bleibt zu hoffen, dass er mit dem Buch wieder zurück kehrt zu seinen beruflichen "Wurzeln"....

(wenn der Inhalt hält, was der Werbetext verspricht, steht sicher Vieles drin, was gut und richtig ist, was aber der "Technik-ersetzt-Können"-Generation von Jägern eher nicht behagen wird...)
 
Zuletzt bearbeitet:
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#5
@Ips: :thumbup:

"Rehwild heute" usw. fand ich super, "Vor und nach dem Schuss" dagegen hat mich enttäuscht.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob es sich bei dem neuen Buch nicht wieder um ein Sammelwerk wie Krebs etc. handelt.
Die gibt es m.E. mittlerweile zur Genüge.

Wär toll wenn jemand berichten könnte!
 
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#6
Horrido lesende Jäger,
von Bruno Hespeler gibts ein neues Buch - Jäger-Handwerk.

Von Hespeler hab ich bisher alles verschlungen. Klar, er schreibt auch was viele nicht lesen wollen und hat seinen Spass an der Provokation, aber grade das machts auch lesenswert.

Ist wohl ein dickeres Nachschlagewerk geworden, stramme 309 Seiten. Hat sich einer von Euch den neunen Hespler gegönnt? Das gibts nur gebunden und soll €39,- kosten. Lohnt sich das schon, oder kann das noch warten?

WMH
Ortenauer
Zum Verschlingen ist ein Allrounter immer gut,solange man sich daran nicht verschluckt.Ich les da lieber Fachbücher und das sogar immer mal wieder. Mir reicht statt dem Allheilmittel eines Berufsjägers das altbewährte Jagdlexikon,was nur noch zur Zierte im Bücherschrank steht.
 
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#7
.... wenn ein "Spezialist" versucht, sich außerhalb seines Spezialgebietes zu äußern ..... was Niederwild (außer Rehwild) und dessen Bewirtschaftung/Bejagung - insbesondere im Flachland - betrifft, hätte er besser geschwiegen.
magst Du recht haben, der Spezialist auf Abwegen kann dort auch ausrutschen. Zum Thema Niederwildhege kann ich das nicht beurteilen, mein einziger Beitrag dazu findet immer bei Vollmond satt :-D:-D


sich zur Schweißarbeit/Nachsuche zu äußern, fand ich "grenzwertig"
Interessant, was ist Dir da sauer aufgestossen?



was aber der "Technik-ersetzt-Können"-Generation von Jägern eher nicht behagen wird...
ich hab schon auch Technik im Einsatz. Trotzdem, die Technik kann das Jägerwissen von Generation nur abrunden.
Aber grade Hespeler hat sich auch getraut dieses Jägerwissen kritisch zu hinterfragen.
 
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#8
Zum Verschlingen ist ein Allrounter immer gut,solange man sich daran nicht verschluckt.Ich les da lieber Fachbücher und das sogar immer mal wieder. Mir reicht statt dem Allheilmittel eines Berufsjägers das altbewährte Jagdlexikon,was nur noch zur Zierte im Bücherschrank steht.
also irgendwie .....hab ich nicht verstanden, was Du sagen willst :what::what:
 
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#9
Ich bin schon lange nicht mehr Revierpächter.
Aber wenn ich es wäre, und ein Niederwildrevier aufbauen möchte, würde ich einen Lehrling des Berufsjägers Wesley Henn einstellen.
die Erfahrungen von B.H. aus dem Schwarzwald halte ich da für wenig zielführend.
P.:roll:
 
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#10
also irgendwie .....hab ich nicht verstanden, was Du sagen willst :what::what:
Spar Dir das Geld und kaufe Dir Themenbücher und dann nicht nur eines. Hespeler als Berufsjäger, hat z. B. sein (!) Rehwildstandartwerk verbreitet,andere haben und hatten sich aber auch schon damit befaßt,als PRIMÄR-oder Sekundärliteratur.Einseitige Bildung führt oft in die Sackgasse !;-)
(siehe das Bsp. von @Bärentöter)
 
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#12
Ich habe das Buch gekauft. Als schnelles Nachschlagwerk geeignet.
Es geht sehr in die Breite dafür nicht stark in die Tiefe.
Wer schon andere Werke von Hespeler im Schrank stehen hat finder hier einiges wieder.

Für erfahrene Revierinhaber ist das Buch sicher nichts. Für einen Jungjäger oder angehenden Revierpächter finde ich die Lektüre allerdings nicht schlecht.
 
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#13
@ Ortenauer: Hast Du es gekauft?

Sonst niemand der berichten kann?
:-D habs einfach nicht mehr ausgehalten und habs gekauft. In den Händen hab ichs noch nicht, laut Email-Benachrichtigung von Amazon kann ichs gleich bei meinen Nachbarn abholen.

@The Wonderer: wahrscheinlich wirds mir so gehn wie Dir, wobei ich auf jeden Fall noch was mitnehmen kann. 300 Seiten ist schon mal ein Wort, aber alle Aspekte der Jägerei kann man da nicht abhandeln.
 
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#14
Vor fast 30 Jahren fand ich die " Geschichterl" von Hespeler in den Jagdzeitschriften noch recht unterhaltsam,
in Erinnerung ist mir besonders der Aufsatz über eine Hirschjagd im Allgäu geblieben - alle Lust will Ewigkeit, hat er
damals geschrieben.....
Viele Rotwildbestände wurden seither zusammengeschossen, kein Platz mehr für die "Rindenfresser".


Möglich das es bald wirklich kaum noch Platz für das Wild geben wird da sich noch Millionen von Schutzsuchenden auf
den Weg nach Germany machen werden, dann haben wir sowieso andere Sorgen....

Die Dauerpräsenz im Anblick und über 20 Bücher machen den umtriebigen Herrn Hespeler schon ein bisserl mühsam.
Er bietet auch Vorträge über Wein etc. an, geschäftstüchtig ist er allemal.

Mann sollte seine Kärntner Mitjäger fragen, wie sie mit ihm zufrieden sind, vielleicht hat er echt was drauf....

Gruß Dachsel
 
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#15
Vor fast 30 Jahren fand ich die " Geschichterl" von Hespeler in den Jagdzeitschriften noch recht unterhaltsam,
in Erinnerung ist mir besonders der Aufsatz über eine Hirschjagd im Allgäu geblieben - alle Lust will Ewigkeit, hat er
damals geschrieben.....
Viele Rotwildbestände wurden seither zusammengeschossen, kein Platz mehr für die "Rindenfresser".


Möglich das es bald wirklich kaum noch Platz für das Wild geben wird da sich noch Millionen von Schutzsuchenden auf
den Weg nach Germany machen werden, dann haben wir sowieso andere Sorgen....

Die Dauerpräsenz im Anblick und über 20 Bücher machen den umtriebigen Herrn Hespeler schon ein bisserl mühsam.
Er bietet auch Vorträge über Wein etc. an, geschäftstüchtig ist er allemal.

Mann sollte seine Kärntner Mitjäger fragen, wie sie mit ihm zufrieden sind, vielleicht hat er echt was drauf....

Gruß Dachsel
So schafft sich halt jeder seinen eigenen "Präsenz-ierplatz" ;-)
 
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