Neues zum Thema Insektensterben !!

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#91
„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, sagte einst Albert Einstein
Der gute Mann ist 1955 gestorben. Ich denke wir bekommen jetzt die Auswirkungen der Vergangenheit zu spüren. Haben aber wenig daraus gelernt und treiben nun ständig eine ander Sau durchs Dorf.
 
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#92
„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, sagte einst Albert Einstein
Der gute Mann ist 1955 gestorben. Ich denke wir bekommen jetzt die Auswirkungen der Vergangenheit zu spüren. Haben aber wenig daraus gelernt und treiben nun ständig eine ander Sau durchs Dorf.
Den so genannten Fortschritt, hält niemand auf, dass dieser auch Nachteile mit sich bringt ist ja wohl klar. Vielen ist das nicht bewusst, allerdings wenn man in Deutschland alles verpöhnt und verbietet schadet das nur diesen Land! Wenn um uns herum keiner mitzieht, verpufft Umweltschutz schon im ,,Ansatz". Irgentwann ist ,,Feierabend" und den hält keiner auf, egal wie oft ,,Umweltschutz neu erfunden" wird.
MfG.
 
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#93
In absehbarer Zeit habe ich zwei Morgen frei, die jetzt noch dauerbeweidet werden. (Offenstall).
Ich habe nicht vor, da in irgendwelche Fördertöpfe zu greifen. Die Anfangsinformationen die ich eingeholt habe schrecken mich ab. Vorgaben, welche Mischung, welche Umbruchinterwalle etc.
Dann renne ich mit nem Zollstock rum und messe wieviel Quadratmeter prozentual mit Disteln,
Winden, Kreuzblütern etc. bewachsen sind.
Stelle mir das eher wie von Tommy Lee beschrieben vor.
Ich habe wirklich einen grünen Daumen und in meinem Hausgarten blüht immer was, weil Wildblumen einfach mitblühen dürfen.
Aber zwei Morgen? Das ist manuell nicht zu schaffen! Und Spritzen werde ich nicht!
Ist es wahrscheinlich, das sich in kurzer Zeit dann überwiegend unerwünschtes wie Disteln, Brenneseln, Ampfer und so durchsetzen ?
Wenn so etwas von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, weil mir als Nichtlandwirt auch einfach die Maschinen fehlen bleibt es Weideland. Die Karnickel wissen es zu schätzen. Wenn die nicht ständig so durcheinanderhoppeln würden könnte ich besser zählen. 20 Stück sind es mindestens.

P.S. Vollsonnig, Lehmboden
Mähweide, erster Schnitt zur Heugewinnung Ende Juni und ab Mitte Juli Beweidung durch meine Schafe oder Engels Rinder.
 
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#94
Und die Blümchen ???
Es wäre aber eine gute nachbarschaftliche Option damit Grünland erhalten bleibt.
 
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#95
Und die Blümchen ???
Es wäre aber eine gute nachbarschaftliche Option damit Grünland erhalten bleibt.
Die Blümchen würden in der Zeit bis Ende Juni wachsen, blühen und Samen bilden können. Dann Heunutzung, damit die Samen auch schön verteilt werden! Spätgenutzte Mähweiden gehören nicht umsonst mit zu den artenreichsten Biotopen. Weiterer Vorteil, die Fasanen hätten eine Möglichkeit zum Brüten.
 
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#96
Schon mal gesehen, was sich alles in ausgebrachter (Rinder-) Gülle entwickelt - wenn mal an einer Stelle etwas mehr davon liegen bleibt? Im Endeffekt ist das auch nur ein Scheißhaufen...
Freilich ist eingedickte Gülle wieder ein Scheißhaufen. Aber wieviel Promille der ausgebrachten Gülle werden wieder zu einem Kuhfladen ?
Was willst du mit dieser Argumentationsschiene sagen ?
Gülle hat, je nach Betrachtungsweise, Vor- und Nachteile. Als Insektenhabitat ist sie mir bisher noch nicht aufgefallen.

Guillermo
 
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#97
„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, sagte einst Albert Einstein
Der gute Mann ist 1955 gestorben. Ich denke wir bekommen jetzt die Auswirkungen der Vergangenheit zu spüren. Haben aber wenig daraus gelernt und treiben nun ständig eine ander Sau durchs Dorf.
...hat der "gute Mann" nicht gesagt. Nur ein "guter" Einfall der amerikanischen Imkerverbände. Der "gute Mann" war und ist berühmt, so wird er halt damals wie heute für so manchen Unsinn hergenommen.
 
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#98
...hat der "gute Mann" nicht gesagt. Nur ein "guter" Einfall der amerikanischen Imkerverbände. Der "gute Mann" war und ist berühmt, so wird er halt damals wie heute für so manchen Unsinn hergenommen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat es nicht Einstein sondern der Imkerverband gesagt? Ist es nicht egal wer die Wahrheit sagt?
 
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Irgendwie sollte doch mal auffallen das zwar immer von Insekten geredet wird, nie jedoch davon, welche Insekten denn nun gemeint sind. Sind alle Insekten betroffen, sind nur bestimmte Insekten betroffen, wie zB blütenabhängige Insekten, Insekten die wirklich keiner haben will wie zB Stechmücken, Blattläuse, andere Schadinsekten wie die Weiße Fliege, alle Insekten die dem Raps das Leben schwer machen, Insekten wie die Borkenkäfer und und und.
Ich finde es zielführender die ganze Insektenrummelei so schnell wie möglich in die Tonne zu kloppen. Oder mal wirklich zu Überdenken was eigentlich zu natürlichen Abläufen gehört.
Hallo, geht es noch ?
Hier, wo ich wohne, habe ich schon mehrere Jahre die Windschutzscheibe nicht mehr putzen müssen. Was das bedeutet, brauche ich ja nicht zu erklären. Die Stellung einzelner Insektenarten in der Nahrungskette ist größtenteils gar nicht bekannt. Wie kann ich da anfangen und differenzieren und glauben die brauchen wir und die sind weniger wichtig. Ich habe bereits vor knapp 10 Jahren einen Rückgang vieler Vogelarten hier beobachtet, aber was in den letzten 5 Jahren hier verschwunden ist, ist eine einzige Katastrophe. Selbst sehr opportunistische Arten, werden immer weniger. Und jetzt sagt hier ja nicht einer, daß da kein Zusammenhang zum Insektensterben besteht. Der Beginn des Einsatzes von Neonicotinoiden, fiel genau in den Zeitraum, wo auch der auffällige Rückgang der Vögel begann.
Mit anderen Worten, es ist vollkommen egal was für Insekten betroffen sind, solange ihre Stellung in der Nahrungskette nicht 100%ig erforscht ist. Und wenn das so weiter geht, werden wir es auch nicht mehr erforschen können, weil es nichts mehr zu erforschen gibt.
Selbst viele Wintergäste werden weniger, da BAYER die auf Basis von Neonicotinoiden hergestellten Insektiziden weltweit verkauft, daß heißt, auch in anderen Ländern geht es abwärts. Die ganze Nahrungskette ist kaputt. Da gibt es auch nichts schön zu reden. Die Pflanze haben am Ende wir auch auf dem Teller. Es war schon immer so, daß erst immer alles schön geredet und verharmlost wird und so nach und nach wird dann die Katze aus dem Sack gelassen. Erst das linke, dann das rechte Ohr und wenn der Schwanz dann kommt, ist die krebserregende Wirkung (zB. wie bei DDT) dann sicher.
Als Jäger brauche ich mich im Grunde genommen auch nicht mehr um Fasane oder Rephühner bemühen, solange die für die Jungenaufzucht nötigen Insekten fehlen. Diese Arten hatten es schon vor dem Einsatz der Neonicotinoide sehr sehr schwer in unserer Kulturlandschaft, aber jetzt ist doch das engültige Aus eingeleitet. Da kann ich machen was ich will, auch wenn es diejenigen sehr ehrt, die sich abmühen, noch ein paar Hühner zu erhalten. Ich meine, daß unter diesen Umständen in ein paar Jahren die totale Umweltkatastrophe eingetreten sein wird.
Ich will nur daran erinnern, daß wir Jäger uns auch Naturschützer nennen. Beim Thema Neonicotinoiden ist ein Punkt erreicht, wo wir Schluss machen müssen mit Vorurteilen gegenüber andere Naturschutz-und Umweltverbände und müssen versuchen mit denen zusammen dagegen vorzugehen. Das Thema ist einfach zu ernst und zu weittragend.
 
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wieso soll der Straßenverkehr "unverzichtbar" sein? Laufen, tragen geht doch auch so. :cool:

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seit der Fluß hier ausgebaut wurde, Buhnenfelder angelegt, Niedrigwasser- und Kieslaichgebiete angelegt wurden, sieht man hier Eisvogel, Haubentaucher und einiges mehr. Darf man sagen "leider" auch den Kormoran. Ob das zufällig zeitgleich mit dem Flußausbau einherging?

"Wieviele Arten sind denn im angesprochenen Zeitraum neu entstanden?", fragte mal der große Naturfilmer der BBC. Zitat Kalchreuther, Die Sache mit der Jagd.
 
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