Niederwild 2021/-22

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Heute dann in ein sehr gutes Revier geladen gewesen, es wurde ein richtiger "Hardcore-Jagdtag". Es war arschkalt, nass, neblig und das Wasser stand auf den Blättern in den Rüben und im Raps. Meine Gummistiefel musste ich 3 mal ausleeren weil das Wasser darin stand. Ich konnte mich gut behaupten und bei 4 mal abdrücken 4 Hasen erlegen.
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Insgesamt kamen bei zirka 40 Schützen 104 Hasen, 8 Hähne und 1 Eichelhäher zur Strecke.
 
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2 Apr 2019
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Diesmal kein Bericht von einer Treibjagd aber dennoch was, was ich nicht unberichtet lassen möchte.

Letzte Woche gings am Entenstrich im heimischen Revier, wir haben leider nur an der Grenze ein Gewässer, dort aber eigentlich ganz gut Enten. Mit 2 Schuss konnte ich gezielt 2 Stockerpel erlegen.

Ich bemerkte aber auch, dass wie die letzten beiden Jahre bereits die Krickenten wieder hier sind, noch mehr als im Vorjahr, kam aber nicht zum Schuss.

Heute Abend ging es aber wieder raus, wieder an der selben Stelle. Nachdem zuerst ein Paar Krickenten flog welche zu weit waren, strich von hinten kommend eine einzelne Ente an mir vorbei welche ich gezielt mit einem Schuss vom Himmel holte. Ein paar Minuten später kam auf selben Weg leicht schräg wieder eine. Nachdem ich zuerst fehlte, drehte sie tatsächlich in der Luft um kam zurück und Strich seitlich perfekt an mir vorbei und ich konnte sie auch strecken. Beides Erpel, und meine ersten beiden Krickenten. Ein Mitjäger konnte ein paar hundert Meter weiter noch einen Stockerpel erlegen.
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Ein jagdlicher Abend der in Erinnerung bleiben wird, die beiden Krickerpel werden präpariert💪🏻
 
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Waidmannsheil! Krickenten sind wunderschön. Ich persönlich schieße sie nicht mehr, da mir der Aufwand zum Rupfen im Vergleich zum Ertrag zu gering ist, aber als Präparat sicher eine tolle Sache.
 
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Kleine, aber feine, kurze Treibjagd nachmittags im Norddeutschen. Herbstliches Wetter, etwas Niesel, kein Wind. Etwas mehr als 10 Flinten, 4 Hunde.

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Hasen, Fasanen, Schnepfen und sogar 4 Hühner wurden hochgemacht. Hennen und Hühner haben wir freudig fliegen lassen. Seid fruchtbar und mehret Euch.

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Mittagspause am Lagerfeuer. Kaffee, Kuchen, Softdrinks. Die Zeiten mit Bier und "Zielwasser" zwischendurch sind vorbei.
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Diese Schnepfe wird präpariert und mit Vorsicht zwischengelagert. Hängt daher nicht am Galgen.
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In den Rüben hieß es gleich doppelt "Fuchs tot".
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Und wieder wurden reichlich Schnepfen hochgemacht. Eine habe ich gefehlt, eine erlegen können. Die meisten sind unbeschossen im Schaukelflug aus den Treiben geflogen - zu schnell, zu tief, zu "zickzack". Hasen lagen diesmal fast nicht auf den Flächen sondern nur gelegentlich "im Trockenen" in den kleinen, dichten Büschen. Streckelegen traditionell mit 8 Bläsern. Schöner geht´s kaum. Ein toller Jagdtag. Waidmannsdank an die Beständer!

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Gestern wieder Jagd bei uns im Revier, diesmal wieder nur mit 24 Personen. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte mir wenig erwartet, wurde aber positiv überrascht. Der Tag fing gut an und ich konnte eine Fähe aus einer Betonrohrfalle entnehmen.
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Anschließend waren einige körperlich anspruchsvollere Flächen dabei, und wie es kommen musste blieb ich bei einem Versuch auf einen Hahn an den Brombeeren hängen. Dafür konnte ich mich bei einem recht weiten Hasen an der Flanke auszeichnen und ihn sauber rollieren lassen. Insgesamt kamen wir auf 52 Hasen, 7 Fasane und eben den Fuchs von der Falle in der Früh.
Damit fehlen uns nurnoch 7 Hähne auf die Vorjahresstrecke, wir werden sie vermutlich als eines der wenigen Reviere in der Umgebung toppen, und noch knappe 80 Hasen auf die 400. Für das, dass es ein schwächeres Jahr ist, bin ich damit sehr zufrieden.
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Ein schöner Jagdtag ist zuende.

Seit ca. 3 Wochen machen uns die Schwäne massiv Ärger auf dem Raps. Jeden Tag sitzen etwa 80 Stück und lassen es sich schmecken. Die letzten Wochen konnte ich immer mal wieder einen mit der kleinen Kugel erwischen. Besserung war jedoch nicht in Sicht.

Deshalb heute mit 3 Flinten los und die Flugrouten zum nahen Teich abgestellt. Mein Hund fungierte als Treiber, 4 mal musste er über den Tag den Raps leer machen. Dabei hat er ganzschön Kilometer gemacht.
Am Ende lagen dann 11 Stück auf der Strecke. Der Plan ging voll auf.


Bring Apport.
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Braver Hund.
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Wmh
 
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Wir hatten gestern die zweite Jagd im Revier.Aufgrund der besonderen Lage,wurden alle Gäste kurzfristig informiert,dass die 2G+Regelung gelten wird.Mit gut zwanzig Schützen ging es los.Die erste Ernüchterung folgte dann im ersten Treiben da keine Enten auf dem Gewässer lagen.Die nächsten zwei Treiben waren durchwachsen.Es wollte einfach nicht richtig klappen.Danach wurde es wesentlich besser.Da die Hasen unheimlich fest lagen,war es ein Tag für die Durchgeschützen.Am Ende lagen 32 Hasen,2Kaninchen,2Fasanenhähne und eine Taube.IMG_20211119_165702_747.jpgIMG_20211119_163854_327.jpgIMG_20211119_151838_981.jpg
Seit 11Jahre meine treue Begleiterin
 
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Gestern im Nachbarrevier geladen gewesen, sehr nett organisiert, die Erwartungen waren aber niedrig. Das Revier hat kaum Feldgehölze oder ähnliches, deshalb siehts dort mit Fasan immer schon etwas sehr mager aus, dafür aber ganz gut Hasen da. Nach ein paar überraschend guten Trieben, war gegen halb 2 Schluss und es lagen 63 Hasen und 2 Hähne bei 20 Schützen auf der Strecke. Das Ergebnis war gut, wobei man ehrlich sagen muss dass ohne Probleme 90 bis 100 möglich gewesen wären, wäre besser geschossen worden. Ich konnte selbst 8 Hasen zur Strecke beitragen, wobei ich hier den ganzen Tag nur 9 beschossen hatte. Anschließend gab's noch was zu essen, trinken und ein Lagerfeuer. Sehr stimmiger Ausklang eines schönen Jagdtages!
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Lg und WMH
 

K2

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Bin den Bericht noch schuldig: Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war trocken und bedeckt ohne Wind.
Mit, wie gesagt, 17 Flinten hatten wir einen schönen Tag wie vor 30 Jahren zuletzt. Für ganz viele, auch der 18 Treiber, war es die erste Feldjagd klassischer Prägung überhaupt. So konnte ein über 50 jähriger, passionierter Waldjäger seine ersten Hähne erlegen, ein früher eingefleischter Treiber, der zwischenzeitlich doch den "Lappen" erarbeitet hat, bekam seinen 1. Hasen. Ein weiterer aus der Jugendriege erlegte gleich seinen ersten Hasen und Fasan.
Entspannt und ordentlich, im Ablauf fehlt noch die frühere Routine, war es sehr gelungen und wir hatten am Ende die stolze Strecke von 20 Hasen und 14 Fasane, erjagt auf ca. 110 ha Fläche.:)
 
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Heute Jagd bei uns 28 Schützen, es lag Schnee, ein traumhafter Jagdtag kündigte sich an! Geschossen wurde großteils ganz gut, vor allem in den abgefrorenen Begrünungen und Rüben lag das Wild. Kurze Rede, langer Sinn:

95 Hasen
5 Hähne
2 Enten
1 Taube

Waren das Ergebnis eines sehr erfolgreichen Jagdtages. Damit haben wir heuer bereits über 400 Hasen bei uns im Revier erlegt, und es fehlen noch 2 Hähne auf die beste Fasanstrecke seit 15 Jahren. Und das trotz des kalten und nassen Frühjahrs! Eine Jagd ist noch geplant, diese werden wir aber vermutlich ohne Gäste und nur gezielt auf Fasan durchführen, Hasen haben wir nun ausreichend erlegt.
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Lg und WMH
 
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Warum brecht ihr die eigentlich nie auf vor dem Strecke legen? Zumindestens Bauchdecke auf und das Gescheide auswerfen müsste doch drin sein bei so einem langen Jagdtag und der Erlegung mit Schrot.

Ich war auch mal im Norden auf einer Treibjagd gestern. Es war mehr Wild da als die letzten Jahre und es lagen Hasen, Enten und sogar mal wieder ein Fasan auf der Strecke. Mir ist das erste mal im Jägerleben bei der Jagd eine Schrotpatrone nicht losgegangen. Waidmannsheil Pappe Schwarz und eindeutiger Abdruck vom Schlagbolzen. Dem Hasen hat es das Leben gerettet. Die Schüsse danach haben sich problemlos gelöst und noch ein paar Enten gebracht. Ein Traum Tag in der alten Heimat mit toller Stimmung unter den Schützen , Treibern und Helfern.
 
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2 Apr 2019
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Warum brecht ihr die eigentlich nie auf vor dem Strecke legen? Zumindestens Bauchdecke auf und das Gescheide auswerfen müsste doch drin sein bei so einem langen Jagdtag und der Erlegung mit Schrot.
Nachdem die Hasen an einen Wildbrethändler gehen, der sie nur so nimmt, machen wir das nicht. Hintergrund ist der, dass er die Organe jedes einzelnen Hasen begutachten muss, und er dabei "Fremdpersonen" nicht vertraut in der Hinsicht welcher Hase bedenklich und welcher unbedenklich ist. Würde ich auch so machen, schließlich nimmt er die Hasen nicht nur von uns und bei etwaigen Beschwerden geht alles auf Kosten des Rufs vom Händler.
 
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