Nitehog Erfahrungen

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#1
Servus,
da man ja leider im Netz nicht wirklich viel finden kann (google/YT).

Die Nutzer eines Nitehog WBG´s, wie seid Ihr zufrieden? Präzision, Verarbeitung sonstige Mängel oder Qualitäten?
Vielleicht auch noch bei einem Wechsel von NSG auf WBG bereut? oder hoch zufrieden?

Danke, Waidmannsheil & Gruß
 

Marc-G

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#2
Servus Edelweiss.

Die Wiederholgenauigkeit von Nitehog ist unübertrefflich, die Bildqualität könnte ein bisschen besser sein, ist aber beim Caiman X-Core unübertrefflich gut bisher. Das Chameleon macht was es soll und trifft einfach, die Verarbeitung ist sehr hochwertig und das Gerät hält mehr aus als bei jedem Jäger je abkriegen wird. Die Bedienung ist kinderleicht.
Der Akkupack macht das Gerät flexibel, ebenso wie die Standyfunktion mit Neigungssensor.

Meld dich doch mal bei mir, ich hab NiteHogs zum Testen da.

Die Theorie hilft meist nur begrenzt, überzeuge dich selbst in deinem Revier!

Viele Grüße
Marc
 
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#4
Hi
Meines war jetzt innerhalb von 1,5 Jahren einmal defekt. Wurde innerhalb von 3 Wochen repariert allerdings ohne mir zu sagen, was defekt war oder was repariert wurde. Ansonsten hat man immer wieder mal unerklärliche Ausreisser. Überschlagen würde ich sagen, dass alle 30 Sauen ein Schuss dabei ist, von dem man erschreckt ist, wie weit der vom Zielpunkt entfernt ist Neulich eine Sau auf vlt 60m beim Zielen aufs Blatt kurz vor den Keulen getroffen. Vom Zielstock wohlgemerkt. Danach getestet und auf 50m streukreise wie die Waffe selbst. Auch ist es bei mir so, dass bei 3 verschiedenen Zielfernrohren, 3 verschiedene Höhen (bis zu 20cm Unterschied) herauskommen. Das lässt mich zumindest vorsichtig bezüglich des Verdrehens beim Aufsetzen sein. Es scheint so zu sein, dass der Rusan Adapter irgendwie Mist ist. Ansonsten ist das Gerät spitze und deutlich besser als alle anderen Lösungen, die ich bis jetzt getestet hatte. Größtes "Manko" ist, dass die WBK Systeme alle keine Entfernungsmesser drin haben. Man verschätzt sich ungemein mit dieser Technik. Waren es früher vlt max 80m in der Nacht, so sind es heute eher 80 bis 130m und gefühlt sind es nur 50m.

lg davman

P.S. Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass es unter den Freunden die beste und präziseste Lösung ist. Alle anderen Systeme sind gleich oder schlechter. Oder man sieht nix und haut sich die Augen blau :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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#5
Verschätzen kann man sich nur, wenn man das Revier nicht kennt. Oder?

Mit der normalen Zieloptik kann man sich in der Nacht auch verschätzen, besonders, wenn man eigentlich fast gar nix sieht. So hat man mit der WBK doch wenigstens ein paar Geländemarken besser im Blick, an denen man die Entfernung festmachen kann. Ob das jetzt nun 50 oder 70m sind, sollte keine Rolle spielen. 100 oder 180m, dann schon ehr. Aber das Problem hat man dann am Tage auch.
 
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#6
naja das mag bei euch stimmen. Bei muns stehst Du auf dem Acker und kannst 500m+ (z.T. 1000m) in eine Richtung über den Acker schauen. Da ist es einfach schwer mit den Geländemarken. Aber das muss ja nicht für alle Reviere gelten. Ich fände einen Entfernungsmesser an der WBK super. Und der Vorteil überwiegt den "Nachteil" dermassen, dass ich es nicht mehr missen möchte

davman
 
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#7
Also ich kenne einen Nitehog Besitzer, zwar nicht sonderlich gut aber ich weiß das er eines besitzt.

Der hat mir leider auch schon erzählt, dass er Ausreißer hatte bei Schüssen.
 
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#8
Verschätzen kann man sich nur, wenn man das Revier nicht kennt. Oder?

Mit der normalen Zieloptik kann man sich in der Nacht auch verschätzen, besonders, wenn man eigentlich fast gar nix sieht. So hat man mit der WBK doch wenigstens ein paar Geländemarken besser im Blick, an denen man die Entfernung festmachen kann. Ob das jetzt nun 50 oder 70m sind, sollte keine Rolle spielen. 100 oder 180m, dann schon ehr. Aber das Problem hat man dann am Tage auch.
Wenn Deine "Geländemarken" alle so deutlich sind. Ja.
Auf freiem Feld oder im Bestand fehlen diese aber.
 
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#9
Also ich kenne einen Nitehog Besitzer, zwar nicht sonderlich gut aber ich weiß das er eines besitzt.

Der hat mir leider auch schon erzählt, dass er Ausreißer hatte bei Schüssen.
Ohne das Nitehog zu kennen.
Das A und O ist, wie genau das Gerät mit dem Rusan Adapter vor der Optik plaziert wird.
Ist der Bildschirm auf den man beim WBG schaut minimal aus der Position wo das Gerät eingeschossen wurde gibts trefferverlagerungen.

Ich habe einen Bericht zum CL42 (Merlin42) geschrieben. Hier hab ich solche Dinge ausführlich getestet.

Ich habe immer darauf geachtet dass das Gerät aufgesteckt wurde wenn die Waffe senkrecht steht und somit der Adapter flächig vorne auf dem ZF aufliegt wenn ich die Klemmung geschlossen habe. Das hilft es denke ich die "Achslage bestmöglich " auszurichten.
 
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#10
Ich denke ich habe bei mir 2 mögliche Fehlerquellen gefunden.

1. Man darf nicht an der Schraube für den Rusanadapterhebel drehen. Einmal einstellen und dann am besten festkleben oder sonstwie sichern.

2. Ich trage die Waffe (seit es erlaubt ist) beim Pirschen mit Gerät aufgesteckt auf dem Rücken. Dabei verwende ich einen Nachsucheriemen (so ein Rucksackartiges Ding). Die Waffe liegt dabei flach auf dem Rücken und kann sicherlich beim Rennen auch mal mit dem Vorsatzgerät gegen den Rücken prallen. Ich denke mal, dass für solche Eskapaden der Adapter nicht ausgelegt ist. Seit dem letzten Fehlschuss öffne und schließe ich den Klemmhebel, bevor ich die Waffe auf dem Zielstock auflege. Ich kann aber noch nicht soviel dazu sagen, weil es einfach noch keine Fehlschüsse gab und die Fallzahl einfach noch zu gering.

Und für alle, die sich in Ihrer Meinung bestätigt fühlen. Das gilt nicht für meine Ansitzerfahrungen. Dort passt es immer und die Nachsuchen in der Gegend werden zur Zeit fast ausschließlich von Okularlösungen produziert. Sicherlich nicht repräsentativ und warum auch immer ist es wohl im Ergebenis dann doch nicht so präzise


davman
 
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#11
Das Nitehog muss nicht eingeschossen werden, sondern wird einfach vor die Optik gesetzt.
Ich hatte es in mittlerweile fast 4 Jahren Nutzung und sicher über 200 Schuss damit bisher 2 Mal, dass das Gerät ohne besonderen Anlass plötzlich auf 100m ca. 30cm hoch geschossen hat. Zum Glück habe ich es bei diesen beiden Defekten gemerkt als ich Füchse deutlich überschossen habe und keine Sau gekrellt oder ähnliches. Wurde beide Male vom Service kostenlos instandgesetzt, aber ich habe auch keine Auskunft bekommen was genau defekt war. Im Normalfall trifft das Gerät allerdings wirklich einwandfrei und im Bekanntenkreis fallen damit auch regelmäßig Sauen mit sauberem Treffer auf teilweise über 200m Entfernung. Die Schussfestigkeit ist definitiv auch bei "etwas" stärkeren Kalibern gegeben. Mit den Rusan Adaptern hatte ich noch nie Probleme, ich verwende das Nitehog aber auch in der Hand zum beobachten und es wird erst unmittelbar vor dem Schuss in Position gebracht.

PS: Die beschriebenen Erfahrungen wurden nicht in Deutschland gemacht ;)
 
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#12
Ein Freund der im Ausland nutzt ist sehr zufrieden mit , Sauen 200m kein Problem . Einschiessen bzw. Kontroll schießen sollte sein im Menü kannst du etwas Abweichung einstellen.
 
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#13
Und für alle, die sich in Ihrer Meinung bestätigt fühlen. Das gilt nicht für meine Ansitzerfahrungen. Dort passt es immer und die Nachsuchen in der Gegend werden zur Zeit fast ausschließlich von Okularlösungen produziert. Sicherlich nicht repräsentativ und warum auch immer ist es wohl im Ergebenis dann doch nicht so präzise
Da muss ich Dir widersprechen. Bei uns laufen (seitdem mehr diverse NSG/WBG an den Waffen hängen) neuerdings mehrheitlich Nachsuchen auf die durch schlechte Schussabgabe beim PIRSCHEN auf Sauen entstanden sind. Das war früher sehrsehrsehr selten der Fall. Einfach weil man sich Nachts auf nen Sitz setzte und von dort schoss. Kaum einer war in der Lage im dunkeln (außer zur Vollmondzeit) draußen herum zu geistern.

Früher war die Hautsache der Gründe zu Nachsuchen weil man bei unzureichendem Licht auf nen schwarzen Klumpen ballerte und vorne und hinten verwechselte.

Heute weil man bei Neumond herumgeistert und mit unzureichender Schießfähigkeit und dann auch noch meist viel zu weit ins dunkel ballert.

Okular vs. Objektvlösung
Es wird zu viel geglaubt, fabuliert, nachgeplappert und zu wenig in der Realität und Tests verglichen.

Ich hab alle drei Lösungen ( Digtales IR Okulargerät Pard007, IR Objektiv Vorsatzgeräte, und WBG Vorsatzgeräte mehr als einmal und mehr als genug am Schießstand getestet!

Okularlösungen wie das Pard 007 schießen punktgenau. Sie bilden die Streukreismöglichkeiten von Schütze und Waffe ab. Ohne jeden Zweifel!
Genauer als jedes WBG und die meisten IR Geräte. Das Part007 ist, mit dem Abstrich dass man mit dem Auge nah ran muss (was mit meiner 6,5x55 mit SD und 22mm Lauf und NORMALSCHAFT kein Problem darstellte), die präziseste Lösung. Das Bild ist mit allen vor und Nachteilen eines IR Geräts mit aktivem Strahler völlig ausreichend für sauberes Ansprechen und gute Schüsse bis ~75~100m.

Ein IR Röhrengerät Objektivgerät hat bei größeren Distanzen das bessere Bild und benötigt weit später erst einen IR Aufheller. Je hochwertiger (und teuerer die Röhre...umso weiter und später)
Gute Treffpunklage setzt eine saubere Montage und Vorjustierung im Werk vorraus

EIN WBG Wärmebildgerät hilft schneller und deutliche Wild zu finden. Das Ansprechen ist schwerer weil man ein Wärmebild und kein detailreiches IR Bild vor sich hat. Hintergrund ist besser einsehbar.
Gute Treffpunklage setzt eine saubere Montage und sauberes Einschießen durch den Nutzer voraus.

Vielleicht hab ich ja für den einen oder anderen hier mal ein paar Dinge klargerückt.
Ums klar auszusagen. Das sind MEINE Erfahrungen mit den Geräten völlig Abhängig von Marke oder irgendwelchen Händlermeinungen (ich bin nämlcih keiner noch muss ich irgendeinem etwas schönreden!). Es darf jeder für SEINE Art zu jagen, Gerät, Anspruchsdenken eine davon abweichende Ansicht haben.

Gruß Brackenmann
 
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#15
Es ist ja gut möglich, dass das Pard die präziseste Lösung ist. In der Praxis scheint es jedoch so zu sein, dass die User mit der WBK am Auge das Wild angehen und es dann aber nicht so klar und scharf sehen, wie mit der WBK in der Hand. Da das System ja fehlerfrei sein soll, kann es ja nur daran liegen, dass die Leute entweder nicht schießen können oder schlicht nicht gut mit dem Ding sehen können. Nicht schießen können sollte und ist selten der Fall bei unter 100m auf eine Sau. Der Hund muss jedoch mehrmals in der Woche suchen und er sieht ja dann die "Ergebnisse". Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist die Tatsache, dass man nach dem Schuss mit dem WBK Vorsatz sieht, wohin das Wild flüchtet, mit der Nachtsichtlösung eine kurze Zeit blind ist. Auch gut für das Hundewesen.

davman
 
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