Noch einmal etwas zum Thema "Verkehrswende", also Mobilität

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#16
200 km Reichweite? Und wenn die Karre richtig was leisten muss? Klimaanlage/Heizung, Hänger ziehen, Vollspeed auf der Autobahn, -10°C ?? Das ist doch alles Murks mit rein- Batteriebetrieben.
Was ist am Begriff Zweitwagen eigentlich so unverständlich? Arbeitsweg / Einkaufen / Kinder kutschieren usw? Die Karre hat eine Wärmepumpe zur Klimatisierung = wenig Strom + Standklima möglich, fährt 150 auf der Autobahn, hat alle Komfortmerkmale eines gut ausgestatteten Autos und ist in 7 Sekunden von 0 auf 100.
Laden kann ich den Akku daheim oder innerhalb einer halben Stunde bis 80% der Kapazität an einer Schnellladestation (Autobahnraststätte). Und da ich daheim genügend Stromüberschuss habe, wird die Karre vermutlich ganz selten was anderes sehen als PV-Strom bzw. im Winter aus dem BHKW.
Für Anhänger (ich habe einen 3,5 to Hänger) und Strecken mit einfach (!) mehr als 200 km habe ich noch eine Alternative mit Dieselmotor.
 
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#17
E-Autos sind eine Spinnerei unserer Politiker, nichts weiter.
Und unsere Autoindustrie lässt sich dadurch ins Boxhorn jagen.

Anstatt diesen technischen Blödsinn zu überspringen und mit aller Macht an Wasserstoffautos zu arbeiten, verplämpert man mit E-Autos die Zeit.

Mit Wasserstoffautos hätten wir wieder den gewohnten Vorsprung durch Technik!

Ich steige im August von Diesel auf Benziner um. Der Umwelt zu liebe!?!
Mein Diesel (Porsche Cayenne) wird von Porsche (dann 118.000 km gelaufen) umgehend weiter verkauft an Händler in östlichen EU-Staaten!
Die freuen sich über so ein tolles Auto. Das ist Klimaschutz den wir in der EU brauchen!

TH
 
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#18
Ich finde das eMobil meiner Frau einfach geil!
Macht Spaß, hat bisher nur selbst produzierten PV-Strom konsumiert und ist für 95% unserer Fahrten mehr als ausreichend mit ca. 200 km Reichweite.

Ich behaupte billiger, umweltfreundlicher und bequemer (Standklima w/k über Wärmepumpe) kann man nicht fahren! Als "Zweitwagen" - der vermutlich die meisten km machen wird - ist das für unsere Zwecke unschlagbar.
Doch Eco-Up oder Seat MII Ecofuel.

In den ganzen REchnungsmodellen ist die Bilanz der Produktion des bzw. der Akkus die solche Vehikel benötigen ebenso wenig beinhaltet wie deren aufwändige Entsorgung.

Für die Massenmobilität geschweige denn LKW-Verkehr sind Feststoffakkus schlicht sinnlos bzw. eine Sünde auch an den nachfolgenden Generationen.
 
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#20
Die "aufwändige Entsorgung" erinnert mich irgendwie daran, als ich 2004 die ersten 60 kW Photovoltaikmodule aufs Dach gemacht habe. "Was willst du mit dem Schrott, in fünf Jahren sind die hin, die Entsorgung frisst irgendwann den Ertrag, lauter Sondermüll usw." konnte ich mir von manchem Kollegen anhören.
Im Laufe der nächsten zehn Jahre hat den jeder selbst den "Sondermüll" auf die Dächer geklatscht und ein Modul das bei der Reinigung "zertreten" wurde, habe ich kostenlos am Recyclinghof abgegeben...
 
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#23
Wenn ich daheim tanken könnte und es in der Gesamtbetrachtung wirtschaftlich wäre - warum nicht? Ich habe das e-Auto nicht aus ideologischen Gründen gekauft, sondern weil das Gesamtpaket ansprechend ist:
- günstige Unterhaltskosten (Versicherung / Steuer / Verschleiß)
- unschlagbare km-Kosten beim „Sprit“
- als Jahreswagen preislich interessant
- Möglichkeit autark zu fahren, da „Treibstoff“ autonom bei mir vorhanden
- Komfort den andere Autos nicht haben z.B. Fernsteuerbare Standklimaanlage
- geiles Fahrgefühl

Und wenn dann neben Dir ein Auto an der Ampel steht, wo man den Kühler immer wieder hochdrehen hört, dann kommt einen schon ein Lächeln über die Lippen. Wieviel Wärme hier sinnlos vernichtet wird, welche ich im Winter mit wenig PV durch mein BHKW in direkt meiner Heizung habe. Und wenn ich keine Heizung brauche, dann habe ich Strom vom Dach.

Daher nochmal: Ich sehe für meine Familie keine umweltfreundlichere Fortbewegungsart!
 
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#25
Werner, Du darfst gerne fahren mit was Du willst! (y)
Es ging nur darum ob die Kiste wirklich so umweltfreundlich ist.
Und es ist mir auch lieber Du schiebst den "überschüssigen" Strom in Deine Batterie als das ich die Strafgebühren fürs Einspeisen mitzahlen muss.

Allzeit gute Fahrt!
 
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#26
Ich finde es wirklich sehr interessant, welche Vergleiche immer angestellt werden, nur um Elektroautos negativ darzustellen!
Ganz ausser Acht gelassen wird dabei, daß für die Herstellung von Autoteilen (Motor, Getriebe,....) Unmengen an zB Strom "verbraten" werden.
Sieht man einmal die Gesamtbilanz eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor ist diese auch nicht gerade SOOOOOO super!

ÜBERAL WO VIEL LICHT IST IST AUCH VIEL SCHATTEN!

Das gilt für ALLE Antriebsarten (selbst für Pferdekutschen => Thema Futter und Methangas,...)

Fakt ist, daß E-Fahrzeuge NICHT der Weisheits letzter Schluß sind (Wasserstoffautos aber ebenso nicht).

Nachdem unser Zweitwage Mucken machte haben wir auch ange überlegt was wir machen.
Letztendlich haben wir nun auch ein E-Auto geholt.
Warum?
Zum Beispiel weil wir KEINE Kaltstarts mehr haben.
Oftmals wurde das andere Fahrzeug nur für 1-3 km eingesetzt.
Auto an, Auto aus, Auto an,.........
Meiner bescheidenen Meinung nach verursachen genau diese Kaltsstarts jedoch die größten Probleme bezüglich Abgase.
Motor kalt, Kolben hat zB mehr Spiel und es wird Öl verbrannt.
Der Verschleiß steigt,.........
Start/Stop Automatik ist mMn der größte Unsinn.
Man fährt vor eine rote Ampel, steht für 3 Sekunden und der Motor geht aus. Fährt man dann nach den 3 Sekunden wieder los, springt das Auto wieder an,........

Das ist genau so ein Unsinn wie Hybridfahrzeuge, die ständig zwischen Batterie und Verbrenner hin und her schalten.

Jeder wie eer meint, Elektroautos sind nicht die Lösung für alles, aber für einige Anwendungen.
mMn muß die Automobilindustrie verschieden Sachen ZWINGEND umsetzen:
1) Fahrzeuge müssen wieder leichter werden (was wog ein Golf 1972 und was wiegt der heute?).
2) Fahrzeuge müßen als Basismodell NICHT mit zB Klimanalage, elektrischen Fensterhebern und dem ganzen Furz und Feuerstein ausgestattet sein.
3) Hocheffiziente Motoren müssen endlich auf den Markt kommen.
4) Der Leistungswahn mit immer mehr PS muß einhalt geboten werden. (früher gab es mal eine freiwillige Selbstbeschränkung auf 100 PS bei Motorrädern, warum gibt es sowas nicht auch heute für Autos und Motorrädern?).
5) Auch Elektroautos müssen keine 300 und mehr PS haben. Ein Jaguar I-Pace benötigt nahezu die 3 fache Menge Strom wie unser E-Auto. Sowas muß in meinen Augen nicht sein.

Und es gibt noch sovieles mehr!

Ich weiß, ich werde jetzt zerrissen von einigen, aber überlegt vorher mal, ob die Ansatzpunkte von mir wirklich so daneben liegen!

Und, was mir aufgefallen ist:
Seid wir das E-Auto haben fahren wir entspannter und gemütlicher (nicht langsamer!).
Und ganz automatisch fährt man "umweltbewußter", weil man den Ergeiz entwickelt Strom zu sparen durch häufiges rekuperieren.

So, und nun dürft ihr loshacken!
 
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#27
Ganz ausser Acht gelassen wird dabei, daß für die Herstellung von Autoteilen (Motor, Getriebe,....) Unmengen an zB Strom "verbraten" werden.
Sieht man einmal die Gesamtbilanz eines Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor ist diese auch nicht gerade SOOOOOO super!

So, und nun dürft ihr loshacken!
Eben WEIL die Herstellung jedes Fahrzeugs einen gehörigen Beitrag zur Umweltbelastung darstellt ist es komplett daneben Prämien für neue auszuloben!
Und noch mehr den Menschen einen Wechsel aufzuzwingen - weil die noch funktionstüchtigen Gefährte dann trotzdem weiter Verwendung finden. Die fahren dann einfach ein paar Hundert oder Tausend Kilometer weiter und hauen bis an ihr Ende die gleichen Abgase raus wie hier auch. Obendrauf kommt dann nur was für des Deutschen neueres Spielzeug unter Umweltbelastung neu hinzu produziert wurde.
Klima retten sieht anders aus. Das ist nur Geldmacherei mit eingeredetem schlechten Gewissen.
Und genau deswegen tut es auch so weh wenn einer da verbal den Finger drauf legt.

Ist genauso mit den ganzen "geretteten" Hunden vom Balken und sonstwo her. Die werden alle an Menschen verhökert die die Welt verbessern wollen. Dass sie selber aber der GRUND dafür sind dass in verdreckten und verlausten Hinterhöfen die Hundevermehrer ein Geschäft wittern - das will man bitteschön nicht hören.
Beim Weltretten möchte der Deutsche nicht gestört werden.
 
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#28
Für mich ist das alles nur eine Illusion. Als ich so um die 10 Jahre alt war, sagte einer unserer Lehrer, daß wir ca. 3,5 Milliarden Menschen auf der Erde haben. Inzwischen haben wir doppelt so viel. Ob wir nun E-Autos fahren, oder mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, oder mit Wasserstoff, ist in absehbarer Zeit so was von egal. Wenn Politiker meinen das sie an der Zukunft der Menschheit arbeiten, dann meinen sie zu allererst das sie an ihrer Zukunft arbeiten. Das Kernproblem der Menschheit ist nicht das Klima. Das ändert sich so oder so. Wir haben kein Anspruch auf ein statisches Klima. Dazu gibt es genügend ausreichende wissenschaftliche Arbeiten. Nur passen diese im Moment nicht in das Konzept des Money machen. Das die Sonne einen entscheidenden Anteil an der Erderwärmung hat, wird komplett verschwiegen und die Massenvermehrung der Spezies Homo sapiens wird gar nicht erst diskutiert, geschweige denn, nach praktischen Lösungen gesucht. Und so lange das so ist, ist das so was von Rille, daß man sogar sagen könnte, daß die ganze Diskussion sich auf dem Niveau von politischer Propaganda befindet. Ob da in China ein Sack Reis umfällt oder nicht, hat den selben Charakter.
 
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#29
die Massenvermehrung der Spezies Homo sapiens wird gar nicht erst diskutiert, geschweige denn, nach praktischen Lösungen gesucht.

Genau DAS ist das Problem!
Aber da begibt man sich politisch auf ganz dünnes Eis, wenn man so ein Thema anspricht. Das Problem ist mit Sicherheit nicht die 1,8-Kind-Familie westlicher Prägung....
 
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#30
Sag ich ja. Auch in anderen Threads.
Aber wie unsere Stadtmenschen immer so schön sagen: Die Natur regelt sich selbst.;)
 
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