Nostalgie - was ist das?

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Und man durfte noch ein Fahrtenmesser tragen, um sich z.B. Pfeil und Bogen oder 'ne Zwille zu schnitzen.
Habe heute noch eine Narbe davon am linken Zeigefinger.
Wir haben Fischspeere geschnitzt und damit im Bach Forellen gefangen, oder geübt die mit der Hand zu fangen, was zugegeben eher selten klappte, aber wenn...........
Mein Bruder trat bei der Bachwanderung in einen Ast, der operativ entfernt werden musste ging glatt durch!
Schön wars
 
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Das Fahrtenmesser hatte mein Vater schon als Junge während seiner Urlaube beim Förster im Reinhardswald dabei. Ein Förster aus der Verwandtschaft des seligen Rüde-Mann hat sich mit dem Ding auch ganz erfolgreich in die Pfoten gesäbelt als er es sich zum Aufbrechen lieh.
Bald kann mein Sohn damit Erfahrungen sammeln.
 
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Und man durfte noch ein Fahrtenmesser tragen, um sich z.B. Pfeil und Bogen oder 'ne Zwille zu schnitzen.
Habe heute noch eine Narbe davon am linken Zeigefinger.
Seitdem weiss ich auch wo lnks ist, einmal quer über Mittel und Zeigefinger, ers war ein Windmühlenmesser. ( meine Mutter hat es nach mehr als 60 Jahren immernoch, wenn auch die Griffschalen fehlen)

2017 fand ich den offensichtlich alten Rest einer Bierflasche im Wald.
1555763989639.png

Sowas kann ich natürlich nicht liegen lassen. Das Netz sagt sie wäre aus der Zeit um 1920.
 
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Hallo,

Das Fahrtenmesser hatte mein Vater schon als Junge während seiner Urlaube beim Förster im Reinhardswald dabei.
hatte der deinem Vater auch schon erzählt, daß er eigendlich ein verhinderter, verbeamteter BWL-Ökologe ist, daß Rot- und Schwarzwild unnachgiebig verfolgt gehört und der Wolf eine unerlässliche Bereicherung des heimischen Ökosystems ist...??? :ROFLMAO:
 
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Wir haben Fischspeere geschnitzt und damit im Bach Forellen gefangen, oder geübt die mit der Hand zu fangen, was zugegeben eher selten klappte, aber wenn...........
Mein Bruder trat bei der Bachwanderung in einen Ast, der operativ entfernt werden musste ging glatt durch!
Schön wars
Ja Gelbkehlchen, mit der Hand fischen und Krebse suchen wurde mir schon in frühester Jugend gelehrt. (y) So mit 10 - 11 Jahren zeigten mir einige ältere Mit-(Fisch-)Wilderer wie man speziell jüngere Hechte mit Drahtschlingen fängt.
An einem ca. metrigen Haselnußstock wurde mittels etwa 1 - 1 1/2 Meter langem, max. 1 mm starkem verzinkten Draht eine Schlinge angebracht. Die Schlinge auf ca. 20 cm Durchmesser aufgezogen, vorsichtig am Bachufer spekuliert, wenn ein passender Hecht am Rand "stand", versucht diesem vorsichtig die Schlinge ohne Kontakt überzustreifen und bei Erfolg mit einem schnellen "Anschlag" das Fischlein rausgeholt. Nach einiger Zeit pendelte sich meine Erfolgsquote bei ca. 50% ein. (y):D
 
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Mit dem Dreizackigem Fischspeer hatte ich nach etwas Übung auch gute 50 Prozent auf Forellen erfolg, Hechte und Karpfen oder Brassen hatten null Chance, einmal gelang es mir so einen Aal zu fangen, war stolz wie Oskar! Mit der bloßen Hand die Forellen ans Ufer drücken musste man ewig versuchen 🙁
 
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21 Jun 2014
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Mit dem Dreizackigem Fischspeer hatte ich nach etwas Übung auch gute 50 Prozent auf Forellen erfolg, Hechte und Karpfen oder Brassen hatten null Chance, einmal gelang es mir so einen Aal zu fangen, war stolz wie Oskar! Mit der bloßen Hand die Forellen ans Ufer drücken musste man ewig versuchen 🙁
Und Ratten vermeiden...
 
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@Sirius:
Nö, Rüde-Manns Altvorderen waren Förster im klassischen Sinn. Mit der "modernen" Forstwirtschaft hatten sie, was Wild angeht, nichts gemein. Waldwirtschaftlich dachten sie klassisch generationenübergreifend. Ich kann das aber nur auf der Basis der Erzählungen meines Vaters wiedergeben.
Persönlich ist Klaus für mich lediglich ein "Held meiner Kindertage" und ich bedaure, dass ich ihn nicht mehr zur Klüngeljagd einladen konnte.
 
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