NRW Jagdgesetz wurde heute beraten.

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#1
Hier war ein link eingefügt von mir , aber der WDR hat den schon wieder geändert. Habs rausgenommen.

Es wurde dort in den Hauptnachrichten gesagt: "SPD, Grüne und Natur- und Tierschutzorganisationen gegen Änderung am Landesjagdgesetz ("Rückschritt"). CDU und FDP wollen auch vom Aussterben bedrohte Tierarten zur Jagd freigeben."


Es gibt als Grüne und Tierschützer auf der eine und Jäger und CDU auf der anderen Seite. Au weia.
Wer verfasst solche dummen Meldungen? (fake news). Ich vermute stark, die Redakteure verstehen nicht den Unterschied zwischen "dem Jagdrecht unterstellen" (z.B. Wildkatze) und "bejagen".
Damit wird wieder Stimmung gegen Jagd gemacht. Unglaublich. Man müsste sich beschweren können.

Und unsere Verbände sollten noch mehr in der breiten Bevölkerung bekannt machen, das Jagd eben auch Naturschutz ist.
 
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#3
In dem WDR-2-Mittagsmagazinbeitrag wurde auch von der „flugunfähig gemachten Ente“ gesprochen, die Methode „Müller“ aber nicht erwähnt. Dass der Punkt viele Menschen in Rage bringt, ist allerdings auch mit unser eigenes Verschulden, also von einigen von uns. Über die Probleme, die durch die Zunahme der Fuchspopulation und deren Vordringen in Städte entstehen, Stichwort Fuchsbandwurm etc., hätte man auch etwas sagen können, aber der Reporter sprach nur von der Wiederaufnahme der Baujagd. Na ja da machste nichts. Gruss und Waidmannsheil, DKDK
 
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#5
Die Qualität dieses Journalismus ist ja für euch ausreichend, ihr konsumiert die Produkte und verbreitet sie sogar weiter. Damit gibt es keine Anreiz etwas zu ändern oder zu verbessern, das Produkt wird über die Zielgruppe hinaus konsumiert.
 
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#6
Aachener Nachrichten vom 16.11.2018 von Marco Rose:

Um nur eine von vielen Ungereimtheiten herauszupicken:
Hat sich der Autor mal Gedanken gemacht, was seine vielgepriesene "Selbstregulierung der Fuchspopulation" eigentlich bedeutet?
Genau - das in seiner "Liste der Grausamkeiten" erwähnte "qualvolle Sterben" durch Seuchen (welche z. T. auch auf Haustiere und Menschen übertragbar sind), Parasiten, Hunger, etc.

Siehe hierzu auch den Leserbrief von Thomas Fuchs sowie die Stellungnahme des Jagdaufseherverbandes Nordrhein Westfalen.
 
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#7
Moin - nun ja, der Artikel ist als Kommentar gekennzeichnet. Da steht es dem Journalisten üblicherweise frei, den Boden objektiver Berichterstattung zu verlassen und einen Gesinnungsaufsatz abzuliefern. Seriöse Tageszeitungen bemühen sich allerdings zumeist um Ausgleich, will sagen, einer extremen Ansicht wird auch gern eine Gegenmeinung gegenübergestellt. Ist das hier vielleicht auch geschehen? Falls nein, wäre das bedauerlich.
 
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#8
Moin - nun ja, der Artikel ist als Kommentar gekennzeichnet. Da steht es dem Journalisten üblicherweise frei, den Boden objektiver Berichterstattung zu verlassen und einen Gesinnungsaufsatz abzuliefern. Seriöse Tageszeitungen bemühen sich allerdings zumeist um Ausgleich, will sagen, einer extremen Ansicht wird auch gern eine Gegenmeinung gegenübergestellt. Ist das hier vielleicht auch geschehen? Falls nein, wäre das bedauerlich.
Ein Kommentar spiegelt aber - im Gegensatz zu einem Leserbrief - im Wesentlichen die Meinung der Redaktion wieder.
Sehr bedenklich.
 
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#9
Den Jagdverbänden geht es nur um Macht Profit und Eitelkeiten etc...

Das sind einfach nur Haltlose Beleidigungen eines Dumjournaillequatschers mit der er nachplappert was ihm ein Sektenspendensammler ins Ohr geblasen hatt.

Recherche oder Beschäftigung mit dem Thema kann ich in keinem Teil des "Kommentars" erkennen.
 
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#10
Ein weiser alter Mann sagte einmal: "Aus großer Macht folgt große Verantwortung."

Wenn sich die Medien bzw. der Journalismus ansich dessen wieder bewusst würden... wieviel Unheil wäre abzuwenden.
 
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Yumitori

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#11
Ein weiser alter Mann sagte einmal: "Aus großer Macht folgt große Verantwortung."

Wenn sich die Medien bzw. der Journalismus ansich dessen wieder bewusst würden... wieviel Unheil wäre abzuwenden.
Zum Gruße,
schwingt in Deinen Worten Optimismus mit ? Die spielen doch einfach nur rum mit ihrer Macht und mit Sicherheit freuen sich einige sogar, wenn sie wieder mal "was bewegt" haben, gleich, in welche Richtung.
Deutlicher: Die richten erst mal Unheil an, damit sie sich als die "Retter der (Um-)Welt" aufspielen können.
Und das Ganze nennen sie dann "schützenswerte Pressefreiheit i. S. des GG"....
Man sollte die Galeerenstrafe für derlei Zündler einführen - das Problem aber ist, w e r reguliert das - daist es mir lieber, es gibt diese Zündler - und eben auch die zündelnde andere Seite.
Bloß: Unsere Presseabteilungen sind unglaublich damit befasst, bloß niemandem auf die Füße zu treten, immer sachlich zu bleiben. Das ist ja im Grunde richtig - nur muss man einem "Hasskommentar" auch eine "Hassantwort" gegenüberstellen, damit man heutzutage überhaupt wahrgenommen wird. Sachlich darf und muss es dort weitergehen, wo sachlich angefangen wurde.
Ist an sich nicht mein Ding, aber es ist schon so - der grobe Klotz wird nur durch einen groben Keil gespalten... .
 
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#12
Ein weiser alter Mann sagte einmal: "Aus großer Macht folgt große Verantwortung."

Wenn sich die Medien bzw. der Journalismus ansich dessen wieder bewusst würden... wieviel Unheil wäre abzuwenden.
Wieso "wenn"?

Das ist ja doch der Kern des Problems:
Die sog. vierte Macht im Staate meint ja schliesslich, eine Verantwortung für die Gesellschaft wahrzunehmen, und die Gesellschaft durch Vermischung von Meinung mit Berichterstattung, Überbetonen und natürlich Weglassen von Tatsachen ihr segensreiches Wirken zum Besseren führen zu müssen.

Daher:
Keine Angst vor der Wahrheit! Fürchtet Euch nicht, denn die Partei, die hat immer Recht, die Partei, die Partei, die Partei...
 
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#13
Zu dieser unsäglichen Hetzschrift findet ein Redaktionsgespräch mit dem Jagdaufseherverband statt. Man hat sich die heftigen Proteste gegen die Suada eines geistig tief fliegenden Redakteurs offenbar bei denen zu Herzen genommen.
 
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#14
Heute nachmittag in den WDR Nachrichten: "NRW ist für ein Fütterungsgebot beim Wolf. Notfalls auch im Alleingang!"
Das sollte sicherlich heissen "Fütterungsverbot", aber da sieht man wieder, wie die Qualität mancher Recherche ist und was für ein hanebüchener Unfug auf die Allgemeinheit so losgelassen wird.
 
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