ntv: Hirsch verletzt Mann schwer im Gehege

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28 Feb 2016
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nun ja ....đŸ€·đŸŒâ€â™‚ïž
jedermanns Recht ....so kanns gehen.....ich darf und kann alles , Sie haben mir nichts zu sagen usw,usw,usw ....wenn er nicht der Halter war , was hatte er dort drin verloren.....???
Leider werden Tiere (gerade die in Gefangenschaft) immer noch allzu vermenschlicht, verharmlost und (!!!) mit zu wenig Respekt behandelt....!
Dass ein 200kg Röhrling die bessere Bewaffnung hat wird auch allzuoft vergessen.....!
Wir schauten uns als Kinder oft den Super 8 Film vom Opa meines Freundes an , wo ein zahmer Rehbock (Handaufzucht) im Gehege auf Opa losging , dieser mit dem Fuß abwehrte und beide Gehörnspitzen durch den Schuh oben herauskamen, danach landete die Kamera im Gras , der Opa im Krankenhaus, und der Bock im Ofenrohr .....!
Hoffentlich ĂŒberlebt der Gehegebetreter den Hirschangriff ....
Beispielhaft hierfĂŒr auch das Handyvideo der Stadtfrau mit Schoßhund und Ricke die Hundi vermöbelt ....!
da sieht man mal wieder wie verblödet die Menschheit ist.....wenn etwas/jemand mit dem Fuß/Huf aufstampft , sollte man die Gefahr erahnen.....!
GrĂŒĂŸe +WMH Olli
 
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24 Feb 2021
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Vor zwei Wochen hat hier bei uns ein Gatterbesitzer und JĂ€ger den Angriff seines Hirschen leider nicht ĂŒberlebt. War kein schneller Tod den Verletzungen nach zu urteilen.
 
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4 Sep 2013
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Mir wurde vor Jahren im November ein Bockkitz gebracht das sich an der B3 auf einem Parkplatz völlig vertraut aufhielt. Ich habs in einer leeren Bucht im Stall untergebracht und mĂŒhsam mit gesammeltem Raps, FutterrĂŒben, Baum-und Strauchkospen und Luzerneheu ĂŒber den Winter gebracht. Im beginnenden FrĂŒhling in mein großes Gehege gebracht, mich daran erfreut, daß das Kerlchen wie ein HĂŒndchen mich dort freudig begleitete. FĂŒtterung blieb aufwendig, das Böckchen war mĂ€kelig, hatte in dem Gatter die Auswahl von 25 Strauch- Baumarten und KrĂ€utern, naschte mal an Hafer, kurzum hatte nicht den Ehrgeiz zum Kapitalbock. Aber ab Mitte des Sommers mutierte er zur linken Bazille. Betreten des Gatters nur mit Weidenkorb und Rundumblick. Der kam urplötzlich von irgendwo und wollte "spielen". Der vorgehaltene Weidenkorb hielt seine 10 cm Spieße so lange gefangen bis ich ihn daran festhalten konnte und mit dem hĂŒpfenden und kĂ€mpfenden Zwerg den sicheren RĂŒckzug antreten konnte. Machte wirklich keinen Spaß das Gatter regelmĂ€ĂŸig zu inspizieren.
Darin wohnte mein Damwild, Schafe, Zuchtsauen samt 300 kg Eber und 2 Pferde.
Böckchen entwickelte eine bemerkenswerte Technik gegen Abend rund 25 Zuchtsauen mit Schmackes in deren Laufstall in der Scheune zu scheuchen, mit entsprechend schrillen Protesten der solchermaßen behandelten Sauen, sie anschließend wieder rauszuscheuchen, und sich dann dem Eber zu nĂ€hern, den regelrecht zu löchern, daß der ebenfalls lautschreiend Fersengeld gab. Bis zu dem denkwĂŒrdigen Tag als ich sah wie der Eber den Bock mit gekonnter Wurfwurftechnik mindesten 10 m weit durch die Luft schleuderte. Daraufhin verkrĂŒmelte sich Böckchen lauthals schreckend auf ca 1,5 LĂ€ufen. Nach einigen Minuten schreckend ging das Biest wieder auf den Eber los. Der gab entnervt auf. Sogar die alten Damhirsche retirierten weitrĂ€umig wenn dieser Miniterrorist sie ansteurte.Nur die Pferde respektierte er.
Im November war dann endlich Ruhe bedingt durch das natĂŒrliche, nicht aufgeklĂ€rte Ableben des Fridolins. Der hieß so.
Ich werde nie und nimmer nicht mich zur Aufnahme eines mĂ€nnlichen Rehes ĂŒberreden lassen.
Was die Betretung von Tierparks durch Besucher auch "nur" mit Damwild betrifft, auch das sind tickende Zeitbomben. Nicht, daß Damhirsche grundsĂ€tzlich gefĂ€hrlich sind, die haben leider keine Ahnung was ihre meist gutgemeinten AnnĂ€herungen bei Menschen bewirken könne. Nur ein lockeres KofschĂŒtteln mit Geweih drauf kann einen Erwachsenen von den FĂŒĂŸen hauen.
Und meine Sikas sind sehr schlecht einzuschĂ€tzen. GrundsĂ€tzlich friedlich, wenig Scheu, stehen sie doch schon mal sehr nachdenklich blickend vor mir. Die sind zwar klein und handlich, aber manchmal cholerisch und schlechtgelaunt und gehen auch auf starke Schaufler mit aggressivem ö ö ö ö los. Selbst Sikaschmalspießer haben irgendwie immer einen gewissen GrĂ¶ĂŸenwahn parat.
Und ein Bekannter, jetzt ehemaliger, wurde bei Nottuln von seinem Rothirsch, allerdings einziger unter einem Damwildrudel in seinem Gehege wenig ansehlich zu Tode
geforkelt.
Also ich habe trotz oder wegen Jahrzehntelangen Umgangs mit Cerviden höchsten Respekt. +
Eine Nummer noch intessanter sind Mufflons, speziell handzahm aufgezogene.
Die sind so waffenscheinpflichtig das die gar keinen kriegen. Aber sie können Menschen das Fliegen beibringen.:)
 
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28 Mai 2018
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767
Jup, selbst erlebt beim Damwild.
Hirsch vertĂŒddelt sich im Zaun und reißt den Zaun raus und schleift ihn nach.
Polizei informiert PÀchter, ich hatte erst spÀter Zeit.
In der Zwischenzeit hat eine Naturnahe Dame, selbst ernannte NaturschĂŒtzerIN ihres Zeichens sich erbarmt den armen Hirsch zu befreien.
Also fÀhrt sie mit dem Auto möglichst nah ran und zieht dann am Zaun...

Als ich auf dem Weg zum vermeintlichen Ort des Geschehens war, wunderte ich mich ob der vielen EinsatzkrÀfte.. Hier war sonst nie was los.

Der Hirsch fand am Ziehen des Zauns der Dame weniger Gefallen, also scheuchte er Sie einmal ums Auto(Das sah dank der Schaufeln und dem Draht super aus, verdient!) und hat dann die Dame auch erwischt. Krankenhaus Aufenthalt war also angesagt.

Dann der weniger nette Teil, eine Dame (jaja Sexismus) von der Polizei entleerte dann 13 Schuss auf das Tier. 3 waren im Hirsch zu finden. Ein Fangschuss durch den PĂ€chter.
 
Registriert
1 Aug 2007
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1.355
eine Bekannte hat als Kind beinahe durch den zahmen !! Rehbock den deren Vater im Garten hielt ,ein Bein verloren.
Der liebevolle Vater wollte den Bock dennoch nicht töten.Also versuchte die Mutter das Tier heimlich zu vergiften um die Kinder zu schĂŒtzen .(Jahrzehnte her, alles verjĂ€hrt) aber Fehlanzeige.
Handwerker entfernten Fliesen mit nem Presslufthammer vom Balkon ,da hat sich das Kerlchen so aufgeregt dass er an Herzinfarkt starb (der Bock, nicht der Vater).

Mich ging mal ein angeschweisster Rehbock steigend an wie ein Hengst,das stumpfe(zum GlĂŒck) Gehörn abwehrend hat mir gleich an der Hand ne Sehne freigelegt.
In Anlehnung eines alten AfrikajÀgerspruches
"es sind die Toten die aufstehen und dich umbringen"
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
30 Dez 2004
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18.455
.....
Also ich habe trotz oder wegen Jahrzehntelangen Umgangs mit Cerviden höchsten Respekt. +
Eine Nummer noch intessanter sind Mufflons, speziell handzahm aufgezogene.
Die sind so waffenscheinpflichtig das die gar keinen kriegen. Aber sie können Menschen das Fliegen beibringen.:)
Dazu brauchst keinen Muffelwidder, da reicht ein mÀnnliches Exemplar der Hausschafe auch locker.... ganz locker sogar, und egal ob mit oder ohne Schnecken, es schmerzt ordentlich, nicht der Flug, aber der Start und die Landung
 
Registriert
28 Okt 2018
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520
Dazu brauchst keinen Muffelwidder, da reicht ein mÀnnliches Exemplar der Hausschafe auch locker.... ganz locker sogar, und egal ob mit oder ohne Schnecken, es schmerzt ordentlich, nicht der Flug, aber der Start und die Landung
Kann ich so unterschreiben 😅 einen Schafbock sollte man nie den RĂŒcken zukehren. Meiner ist zum GlĂŒck weitestgehend friedlich, der hat jetzt aber auch genug mit seinen Damen zu tun 😃
 
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