Obstbäume

Anzeige
Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
65.122
Besorg dir alte Sorten und Hochstämme.
Es wird Jahre dauern bis da reichlich Obst dran hängt, allerdings wenn man nie damit anfängt hat man auch nie welches. Den Sauen ist es egal welcher Pächter gepflanzt hat.
 
Registriert
2 Aug 2015
Beiträge
35
habe noch acht jahre pachtzeit vor mir !
habe am rande einer käferschadfläche gepflanzt mit dem ziel ertrag zuhaben wenn es dort wieder etwas deckung gibt
 
Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
65.122
habe noch acht jahre pachtzeit vor mir !
habe am rande einer käferschadfläche gepflanzt mit dem ziel ertrag zuhaben wenn es dort wieder etwas deckung gibt

Und danach gibst du das Revier auf?
Kollege musst sich von seinem Weinbergspfirsisch im Garten trennen, der wächst jetzt an einem Wildacker, die Sauen finden es klasse, die Mirabellen tun sich etwas schwer.
Überleg dir wie du die jungen Bäumchen mit Wasser versorgst, unsere sitzen schon Jahre, die haben hier tief gewurzelt, aber so ein Sommer mit 40Grad und wochenlanger Trockenheit und es gibt Ausfälle.
Hänger mit Wassertonnen sollte vorhanden sein, in den ersten Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
2 Aug 2015
Beiträge
35
habe nicht vor das revier aufzugeben!
wasserversorgung ist sichergestellt !
 
Registriert
27 Sep 2006
Beiträge
25.037
Bevor es eventuell Ärger gibt:

Gibt es bei Euch gewerblichen Obstbau, ist das eventuell im Einzugsgebiet eines Obstanbaugebietes? Manche Obstbäume und Strauchsorten sind (Zwischen-)Wirte für Obstschädlinge und -krankheiten und sollten dann netterweise in bestimmten Pufferzonen nicht angepflanzt werden. Die lokale Baumschule sollte da beraten können. Ansonsten gibt es bei den Landwirtschaftsämtern auch Ansprechpartner für Obstgehölze (eventuell nicht in jedem, aber irgendwo in der Hierarchie), die kennen die lokalen Besonderheiten. Ich habe da schon sehr engagierte und hilfbereite Leute erlebt, die vermitteln Dir eventuell auch das Pflanzgut oder haben Tipps für Fördermittel.
 
Registriert
30 Jun 2014
Beiträge
141
Du bist mehr als spät dran. Ich würde dieses Jahr nicht mehr pflanzen.

Die vorgeschlagene Walnuss ist gut, aber Frost empfindlich.

Es eigenen sich besonders gut alle späten Apfelsorten. Du willst ja eine lockwirkung haben wenn der Tisch langsam leer wird.
Moin zusammen,
wir haben vom Nachbarn Walnusssetzlinge geschenkt bekommen und sie gepflanzt. Nach sieben Jahren die erste Ernte. Soltauer Gegend....kein besonders guter Boden...für Wasser haben wir natürlich hier sorgen müssen. Aber im Zweiten Jahr schon nicht mehr. Fegeschutz ist selbstverständlich erforderlich. Wünsche viel Erfolg....nicht kleckern sondern klotzen ist hier angesagt.
 
Registriert
5 Feb 2008
Beiträge
1.127
Hallo !!
habe vor einige obstbäume zu pflanzen !
welche sorten werden vom schwarzwild bevorzugt ? (Kirsche ,Äpfel, Zwetschke oder Birne )
hat wer erfahrungswerte ?
habe rehe und schwarzwild im revier !
wmh
Bei den im Moment herschenden Temperaturen und der Trockenheit ist jetzt ein ungeeigneter Zeitpunkt zum Pflanzen. Da wäre der März ein besserer Zeitpunkt gewesen.
Bis zum Herbst bleibt noch Zeit sich einzulesen. z..B mit alten Wild und Hund Artikeln. Aus W&H Nr. 17 im Jahr 2003 der Artikel "Lust auf Frucht" von Jörg Rahn ( Berufsjäger in der Lüneburger Heide).

Oder Aus Wild und Hund Nr.2 in 2010 der Artikel Wildobst im Revier "Süße Versuchung" ebenfalls von Jörg Rahn.

Hier sind auch wenige Sortenempfehlungen enthalten. Wichtig ist dabei auf Charaktereigenschaften der Sorten zu achten, wie gute Frostunempfindlichkeit für Höhenlagen, oder Schnellwüchsigkeit, damit nicht erst die Enkel was davon haben. Der Weiße Klarapfel z. B. ist schnellwüchsig und auch noch ein guter Bestäuber für andere Äpfelbäume. Mit solchen Details sollte man zumindest den liefernden Baumschulbetrieb konsultieren.

Ebenfalls zu bedenken sind Reifezeitpunkte. So kann man bei Äpfeln das Fallobst von Ende Juli bis in den November/Dezember steuern. Kirschen noch früher im Jahr, wo der Mais die Sauen noch nicht verschluckt hat. Und da ist mir dann auch egal, ob ich erst fünf Waschbären erlegen oder tolerieren muss, bis die Sauen anrücken.
 

Anhänge

  • DSCF0568.JPG
    DSCF0568.JPG
    1,1 MB · Aufrufe: 12
  • DSCF0569.JPG
    DSCF0569.JPG
    1,1 MB · Aufrufe: 13
  • DSCF0570.JPG
    DSCF0570.JPG
    1,1 MB · Aufrufe: 12
  • DSCF0571.JPG
    DSCF0571.JPG
    1 MB · Aufrufe: 11
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
5 Feb 2008
Beiträge
1.127
Ich habe selbst in den Letzten zehn Jahren etwa vierzig Obstbäume in einem Mittelhessischen Revier gepflanzt. Mit dem dortigen Pächter habe ich besprochen, sofort am Anfang der Pachtperiode sofort richtig zu klotzen, damit er auch noch was von den Mühen hat. Seine Antwort war, mit meinen Knochen würde er noch die Äpfel von den Bäumen werfen. Nun ja, mittlerweile ist er pensioniert und die Bäume tragen erste Früchte. Also mit 10 Jahren sollte man schon rechnen, bis nennenswerter Erfolg eintritt. Aber es gibt in dem Revier auch so noch Obstbäume, die Generationen vor uns gepflanzt haben. Und da gab es Jahre, in denen der Boden unter diesen Bäumen matschig schwarz von der Schwarzwildfrequentierung getrampelt war.

Für Sauen kann auch ich Walnüsse empfehlen. Auf guten Standorten werden die vorgezogenen Hochstämme auch in zehn Jahren schon nennenswerte Lockwirkung zeigen.
Ich habe übrigens meinen schwersten Keiler von aufgebrochen 115kg an einer Walnusskirrung geschossen und ziehe im Moment auch Walnussbäume für das Revier.
 

Anhänge

  • DSCF0572.JPG
    DSCF0572.JPG
    892,2 KB · Aufrufe: 9
  • DSCF0573.JPG
    DSCF0573.JPG
    978,2 KB · Aufrufe: 9
  • DSCF0574.JPG
    DSCF0574.JPG
    958,4 KB · Aufrufe: 11
Registriert
5 Feb 2008
Beiträge
1.127
Für das Pflanzen im Revier mit Hochwild kann man nur Hochstämme empfehlen, die zudem sofort richtig gegen Fegen und Verbiss geschützt werden müssen. Sonnst ist alle Müh vergeblich, weil der Bock oder das Rotwild die Bäumchen sofort klein kriegen.

Wer da mit Strauchbäumchen von ALDI für 5 Euro ankommt, den kann man nur belächeln.
Ich habe zwar auch im heimischen Rehwildrevier zwei dieser 5 € Bäumchen gepflanzt, aber nur um diese Früchte dann später ins Hochwildrevier zu tragen. Im Hausgarten hat mir ein Bock vor drei Nächten die Äste eines solchen Bäumchens über dem Fegeschutz befegt.
Die Strauchbäumchen sind einfach zu niedrig, um selbst gegen Rehwild zu bestehen.



Um im Niederwildrevier Füchse und Waschbären zu strecken, empfehle ich neben Kirschen übrigens Pflaumen. Die "große grüne Reneklode" ist Anfang August reif und bietet verlockendes, süßes Fallobst. Zudem wächst sie recht zügig.
Verlockend auch für Dachs und Sauen!
 

Anhänge

  • DSCF4219.JPG
    DSCF4219.JPG
    1,3 MB · Aufrufe: 19
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
5 Feb 2008
Beiträge
1.127
Bei den Bäumchen im Discounter, die Wurzelnackt mit PVC Umwicklung im Jutesack geliefert werden, kann auch schon mal der Zeitraum zwischen Verpackung, Kauf und Pflanzen zu groß werden, so dass die Pflänzchen schon ausgetrocknet und tot sind, bevor sie in die Erde kommen.

Daher immer vor dem Kauf die Rinde befingern, ob dass Pflänzchen noch feut genug ist.
Vor zwei Wochen lagen bei Aldi Süd nahe Ramstein Pflänzchen, die sahen schon tot aus, bevor sie in die Erde kommen konnten.

Andereseits konnte ich auch schon mal zwei Pflänzchen in Westfalen ergattern, die lagen so lange in den Regalen, dass sie auf 2,50€ heruntergesetzt waren und noch gut angingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

anon

Guest
Wenn du eine SW-Kirrung pflanzen möchtest eigne sich nur Fallobstsorten, Kirschen nur wenn als Schüttelkirsche gezüchtet.
Wir haben Zwetschgen im Revier, da sitze ich gerne im August/September und hatte auch schon Waidmansheil;)
Sei ehrlich: Du brauchst die Zwetschgen für das Schnapsbrennen :devilish: :evil:
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige

Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
13
Zurzeit aktive Gäste
135
Besucher gesamt
148
Oben