ÖJV ?

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#61
Servus. Zum Thema Saufang hab ich in entsprechenden Faden auch schon was geschrieben. Und ich wohne in einem Landkreis in Bayern mit einigen Saufängen, bin selber Pächter und kenne die Schadensproblematik sehr gut.
Ich bejage Sauen scharf und nehme jedes Stück mit das passt. Ich wohne im Revier und bin im Grunde jeden Tag draussen.

Aber bevor ich gezielt und bewusst ein trächtigen Stück wegknalle geb ich den ganzen Mist ab und geh fischen. Vor allem würde ich mich dann nicht mehr Jäger nennen.
 
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#63
#1
Der unter Verdacht stehende „Bauernjäger“ wurde 2018 mit dem Wald-Wild-Preis des Bayerischen Bauernverbands Rottal-Inn mit seiner Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften ausgezeichnet. vk

Wäre ich von diesem Verband bzw. Arbeitsgemeinschaft ausgezeichnent worden, wäre das ein Grund für mich, die Auszeichnung (welche?) umgehend zurückzugeben.

Der Vorfall als solcher lässt sich politisch vergleichen mit
Stracke und ÖVP
oder auch mit Spenden und AfD
oder mit Spenden und Kohl (RIP)

Es kommt darauf an, ob man im oder vor dem Glashaus sitzt
 
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#64
Wir leben in einer Zeit wo dieselben Studentenfratzen die uns am Dienstag angreifen, wenn man ein trächtiges Stück schießt (was im Grund ja oft passiert bei Überläufersauen muss man ständig damit rechnen Rotwild, Rehwild im Dezember hat ebenfalls inne, Unterschiede gibts da nur in der Entwicklung der Föten) aber selbst am Freitag demonstrieren um Kinder bis ins 9 Monat abtreiben zu können
 
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#65
....Was den Abschuss eines Trächtigen Stückes angeht so hat man beim Schwarzwild leider Gottes den großen Nachteil daß die Schwarzen sich beim Nachwuchs nicht mehr an das halten was wir Mal gelernt haben und es das ganze Jahr über passieren kann das man ein Stück erwischt das inne hat....
Ja, kann das ganze Jahr passieren, aber da sind wir wieder bei den Wahrscheinlichkeiten und die sind von Frühjahr über Sommer bis Herbst ausgeprochen unterschiedlich!
 
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#67
xxxxxxxxxxxx

Wenn man jemanden darauf anspricht, wird nicht selten aggressiv reagiert und sich hinter irgendwelchen fadenscheinigen Erklärungen versteckt, z. B.: "das Gesetz gibt es her", oder "weil die ASP droht" oder "die haben so eine hohe Reproduktionsrate"..... ;)
schau genau hin. haben sie nicht? wer heute nicht langsam begreift dass es besser ist die Probleme beim Schopfe zu packen endet morgen in Verhältnissen amerikanischer Pest Control!! Das kann man gerne für sich wegleugnen wollen es wird aber dazu kommen. dann greife ich lieber kurzerhand zu unkonventionellen Mitteln und sorge so dafür dass es dem Rest irgendwann später weiter gut geht. Bist du Jagdpächter???
 
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#68
Servus. Zum Thema Saufang hab ich in entsprechenden Faden auch schon was geschrieben. Und ich wohne in einem Landkreis in Bayern mit einigen Saufängen, bin selber Pächter und kenne die Schadensproblematik sehr gut.
Ich bejage Sauen scharf und nehme jedes Stück mit das passt. Ich wohne im Revier und bin im Grunde jeden Tag draussen.

Aber bevor ich gezielt und bewusst ein trächtigen Stück wegknalle geb ich den ganzen Mist ab und geh fischen. Vor allem würde ich mich dann nicht mehr Jäger nennen.
hallo. ja, verhinderst du den Saufang? Der große Unterschied zwischen dir und einem Bauern ist der dass du am Pachtende hinwerfen kannst weil du nur das Jagdrecht des Bauern gepachtet hast. Nach mir die Sintflut???? So manche Jagdgenossen machen schon in Eigenbewirtschaftung und reagieren so selber auf die Ereignisse. Petriheil wünsche ich Dir!!! Und schaue einfach bei dem Maisdrückjagden genauer hin. Was da alles an Scheixxe angezettelt wird im Namen der Jagd :mad::mad::mad::mad: Ich weiss ja auch dass alles ein riesen Problem ist weil unsereins für die vielen Sauen nix kann. Aber entweder mache ich den Job konsequent oder ich höre in Konsequenz auf. Aber auch beim fischen ist nicht jede Schupe aus Gold nur weil sie glitzert. Da hast etwas am Haken wovon du im Wasser nicht ahnst was du gehakt hast.
 
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#71
Sattelbär, Du solltest weniger You Tube schauen, das ist keine Realität:cool: und Mitschuld tragen, an was? An Energiewende, an grünen Jagdverhinderungsgesetzen, an jeder darf Alles und immer in der Natur, oder Schuld an was?
 
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#72
Den Saufang bei mir im Revier kann ich verhindern. Hab ich auch. Trotzdem hab ich in den letzten Jahren mehr Sauen auf der Strecke als der Nachbar mit Saufang. Übrigens wurde im Ganzen Landkreis mit insgesamt 9 Saufängen in den letzten Jahren nicht eine einzige erwischt....wenn du willst den LK gerne per PN dann kannst du es prüfen.
Das eine Vorgehen könnte man als Populismus / Aktionismus bezeichnen das andere als gutes jagdliches Handwerk. Immer ja und Amen zu Sagen obwohl es meiner Moral und überdies dem Erfolg der Sache gegenüber steht ist nicht meine Art. Sowas nennt sich Rückgrat;)


Außerdem. Der Unterschied ob ich hochträchtige oder evtl führende Stücke schieße oder ob sie später vergiftet oder was auch immer werden ist genau Einer.

Nämlich wer es gemacht hat.
Ich werd's nicht sein.

So ich geh jetzt raus.....
 
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#74
schau genau hin. haben sie nicht?....
Doch, haben sie.

....wer heute nicht langsam begreift dass es besser ist die Probleme beim Schopfe zu packen.....
Auch da stimme ich Dir voll zu.

ABER:

Es hat jetzt seit 20 Jahren nicht zu einer Reduktion geführt, wie wir Schwarzwild (überwiegend) bejagen. Mir fehlt da eine wirklich fundiert Ursachenanalyse und ich befürchte, es gibt gar kein richtiges Interesse unter Jägern, das genauer zu betrachten, weil es Folgen haben könnte, die man besser nicht offenlegt. Zum Beispiel, wie kontraproduktiv Kirrungen sein können, oder wie schön viele Jäger es finden, bei sehr hohen Beständen auf Sauen aus dem Vollen zu jagen, wenn nicht hier, dann gern nebenan! Kleines Beispiel?:

"...Kirrungen sind immer ein gutes Mittel um die Rotten ein einen Ort zu binden, dann muss man nur noch warten bis die Keiler kommen! In diesem ungarischen Revier waren bei guten Beständen..."

Futter satt bei 4:50 bindet viele Schweinchen ans Revier
 
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#75
Den Saufang bei mir im Revier kann ich verhindern. Hab ich auch. Trotzdem hab ich in den letzten Jahren mehr Sauen auf der Strecke als der Nachbar mit Saufang. Übrigens wurde im Ganzen Landkreis mit insgesamt 9 Saufängen in den letzten Jahren nicht eine einzige erwischt....wenn du willst den LK gerne per PN dann kannst du es prüfen.
Das eine Vorgehen könnte man als Populismus / Aktionismus bezeichnen das andere als gutes jagdliches Handwerk. Immer ja und Amen zu Sagen obwohl es meiner Moral und überdies dem Erfolg der Sache gegenüber steht ist nicht meine Art. Sowas nennt sich Rückgrat;)


Außerdem. Der Unterschied ob ich hochträchtige oder evtl führende Stücke schieße oder ob sie später vergiftet oder was auch immer werden ist genau Einer.

Nämlich wer es gemacht hat.
Ich werd's nicht sein.

So ich geh jetzt raus.....
was wirst du in einigen Jahren tun wenn die Situation sich weiter zuspitzt? das ist heute die Frage wie man das eindämmen kann. Oder vielleicht ganz verhindern. Verstehst du die theoretischen Ansätze dazu? Saufang ist Bankrotterklärung. Ohne Frage!!! Ob er funktioniert oder nicht muss man nicht ausdiskutieren. Er wird praktiziert und es gibt Berichte das er andernorts funktioniert. Zum Thema Handwerk sage ich dir aus Erfahrung dass die handwerklich besten darin eher Pleite gehen weil sie von den Anfordernissen überrolt werden und gutsein alleine nicht reicht. Weidmannsheil wünsch ich dir, erlege eine Überläuferbache <25 Kilo in der Hoffnung dass sie nicht auch inne hat(y)
 
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