Ökojäger unter Verdacht

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Gut, das Spiel beherrsche ich auch:
Vor jetzt fast einem Monat kam nur ein paar Meter von der Reviergrenze entfernt ein einzelnes Kitz zusammen mit einem älteren Bock (hatte ich vorher noch nie erlebt). Geiß war keine in der näheren Umgebung (Gelände dort ist relativ übersichtlich).
Unabhängig davon hat ein Kollege am selben Abend auch ganz in der nähe der Reviergrenze zum selben Nachbarn ein weiteres einzelnes Kitz beobachtet. Jeder, der sich nur ein bisschen mit der Bindung zwischen Geiß und Kitz zu dieser Zeit auskennt sollte doch dann 1 und 1 zusammenzählen können und wissen, was da im Nachbarrevier (Lodenjockel-Fraktion!) abgeht und das allein genügt mir, diesem Nachbarn und eigentlich auch allen anderen BJV-Jägern auf einer öffentlichen Plattform das vorsätzliche Begehen einer Straftat zu unterstellen.

Merkst du was? Das ist lächerlich! Genauso lächerlich wie dein oder Frau Millers Gefasel.
Du beherrscht gar nix,nicht mal die primitivste Kenntnis,daß ein Vergleich zwischen Populationsstruktur von Rot-und Rehwild nicht im geringsten auf gleicher Ebene zu stellen ist !
Außer dahergebetete Lächerlichkeiten ,wie der Begriff Lodenjockelfraktion ,scheint Dein wildbiologisches Wissen bestenfalls rudimentär vorhanden zu sein ! Ich käme nie auf die Idee ,mich öffentlich freiwillig so abzuqualifizieren.
 
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Du beherrscht gar nix,nicht mal die primitivste Kenntnis,daß ein Vergleich zwischen Populationsstruktur von Rot-und Rehwild nicht im geringsten auf gleicher Ebene zu stellen ist !
Außer dahergebetete Lächerlichkeiten ,wie der Begriff Lodenjockelfraktion ,scheint Dein wildbiologisches Wissen bestenfalls rudimentär vorhanden zu sein ! Ich käme nie auf die Idee ,mich öffentlich freiwillig so abzuqualifizieren.
Ich schreibe ja eigentlich nicht gerne in Caps, aber: HAST DU EIGENTLICH AUCH NUR EIN EINZIGES WORT MEINES BEITRAGES VERSTANDEN?
In meinem Beitrag ging es nicht um einen Vergleich zwischen Reh - und Rotwild. Es ging eigentlich nichtmal um Wildbiologie. Es ging einzig und alleine um Deine Art der öffentlichen Diffamierung auf einer mehr als fragwürdigen Grundlage.
Durch die Tatsache, dass du offensichtlich nichtmal in der Lage bist, den Sinn eines kurzen Textes zu erfassen und zu verstehen, bist Du hier der Einzige, der sich öffentlich abqualifiziert - allerdings wohl nicht ganz so freiwillig.
 
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Im übrigen wer mich kennt weiß das ich keineswegs ein Fan der übertriebenen Totschießaktionen bin. Derart haltlose Anschuldigungen sind trotzdem einfach :poop:
 
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Ich schreibe ja eigentlich nicht gerne in Caps, aber: HAST DU EIGENTLICH AUCH NUR EIN EINZIGES WORT MEINES BEITRAGES VERSTANDEN?
In meinem Beitrag ging es nicht um einen Vergleich zwischen Reh - und Rotwild. Es ging eigentlich nichtmal um Wildbiologie. Es ging einzig und alleine um Deine Art der öffentlichen Diffamierung auf einer mehr als fragwürdigen Grundlage.
Durch die Tatsache, dass du offensichtlich nichtmal in der Lage bist, den Sinn eines kurzen Textes zu erfassen und zu verstehen, bist Du hier der Einzige, der sich öffentlich abqualifiziert - allerdings wohl nicht ganz so freiwillig.
Jeder kann Deinen Post nachlesen und sich sein Urteil erlauben ! es ist das gleiche Spiel wie vor paar Jahren im Müritz-NP unter leitung eines Ökooberjägers,den man dann aus dem Amt entfernen mußte. Die gleichen Leute ,die damals bemäntelten,haben bis heute nix gelernt !
diffamieren tust Du,nämlich den gesunden Menschenverstand. daß die truppen,vor die Du Dich stellst nach Druck schon zurückruderten und daß es jetzt weitere Anhaltspunkte für manipulative Abschußstatistiken gibt,ist manch Einem wohl entgangen. Schon allein das Verbringen von Kadavern auf "Sammelstellen" zur Verfütterung,wenn dem so sei, zumal es sich noch dazu um eine unmittelbare Gewässerumgebung handelt, wäre ein grober veterinärhygienischer Verstoß. Dies sollte man schon wissen.
 
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Im übrigen wer mich kennt weiß das ich keineswegs ein Fan der übertriebenen Totschießaktionen bin. Derart haltlose Anschuldigungen sind trotzdem einfach :poop:
Du verwechselst da was. Ich praktiziere keine Anschuldigungen,haltlose schon gar nicht,ich verwerte nur Tatsachen und mache auf solche aufmerksam.
 
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Jeder kann Deinen Post nachlesen und sich sein Urteil erlauben ! es ist das gleiche Spiel wie vor paar Jahren im Müritz-NP unter leitung eines Ökooberjägers,den man dann aus dem Amt entfernen mußte.
Falsch, dem Jagdleiter konnten damals tatsächlich Verfehlungen nachgewiesen werden. Das ist in diesem Falle ja offensichtlich nicht so, sonst würde deine ganze Argumentation ja nicht nur aus Indizien bestehen.
Es ist aber trotzdem schön, dass du hier den Fall Jagszent ins Spiel bringst. In Sachen öffentlicher Diffamierung durch die Jägerlobby gibt es hier nämlich durchaus Parallelen, denn wenn man sich anschaut, was für Vorwürfe damals aufgekommen sind und was davon am Ende tatsächlich vor Gericht Bestand hatte ergeben sich da ganz massive Diskrepanzen.
Hier findet sich übrigens ein recht objektiver Zeitungsartikel, der das belegt.

Die gleichen Leute ,die damals bemäntelten,haben bis heute nix gelernt !
diffamieren tust Du,nämlich den gesunden Menschenverstand. daß die truppen,vor die Du Dich stellst nach Druck schon zurückruderten und daß es jetzt weitere Anhaltspunkte für manipulative Abschußstatistiken gibt,ist manch Einem wohl entgangen.
Und solche "Anhaltspunkte" reichen jetzt schon aus, jemanden öffentlich hinzustellen, als wäre dessen Schuld zweifelsfrei bewiesen?
 
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Mein Gott wie oft willst die Geschichte von der Expertin die Gams von Rotwild nicht unterscheiden noch aufwärmen?
Keine Sorge, die Christl kennt den Unterschied zwischen Gams und Rotwild seeeeehr genau :

"... »Die Staatsanwaltschaft kann diese Fälle lückenlos aufklären, wenn sie sich die Unterlagen zum Wildpretverkauf und die jeweiligen Abschussmeldungen der Nationalparkverwaltung anschaut«, so die Vorsitzende des Vereins Wildes Bayern, Dr. Christine Miller.

Aus den Streckenlisten geht nach Angaben des Vereins auch hervor, wie im Park mit dem Gamswild umgegangen wird. Nicht nur, dass die Gamsabschüsse immer weiter nach oben geschraubt worden seien, zuletzt von 280 Gams im Jagdjahr 2017/18 auf 310 Tiere im zurückliegenden Jahr. »Und das, obwohl bereits im vergangenen Jahr der lange Winter den Gämsen zu schaffen gemacht hatte«, heißt es. Nachdem anstelle der »geplanten« 310 Gams »nur« rund 220 Gams erlegt worden seien, habe der Nationalpark die neue Marge auf 280 Gams »gesenkt«.

»Hier wird ganz bewusst Raubbau mit einer Charakterart der Berchtesgadener Berge betrieben«, empört sich Dr. Miller. »Die Bevölkerung wird das bestimmt nicht verstehen, wenn bekannt wird, dass nach diesem schweren Winter bereits ab dem März 2019 wieder voll in die Gams hineingeschossen wurde

Aus der Analyse der Streckendaten werde auch deutlich, dass meist über ein Drittel der Gämsen während der Schonzeit erlegt wurde. Dr. Miller, die selbst seit Jahrzehnten über Gamswild forscht, erläutert: »Das ist besonders perfide, denn im Winter und im Frühling stehen auch die Gams aus der Kernzone in den Gebieten, in denen dann das Feuer auf die vom Winter geschwächten Tiere eröffnet wird. Neben den Böcken werden dabei auch die Jährlinge, die gerade ihren ersten Winter überstanden haben und eigentlich zur Elite eines Bestandes gehören, niedergemacht.«

Und auch beim Gamswild würden sich in der Streckenaufstellung immer wieder Fälle finden, bei denen allein eine erwachsene Geiß erlegt wurde. »Auch hier sollte genau untersucht werden, ob etwa der Muttertierschutz nicht beachtet wurde. Ich denke es ist eine schlechte Strategie, wenn eine Behörde bei derart weitreichenden Anschuldigungen sich in Schweigen hüllt, statt für Transparenz zu sorgen. Ich hoffe, dass nun infolge dieser veränderten Sachlage sich auch das Umweltministerium zum Handeln verpflichtet sieht«, so Christine Miller. fb ..."

https://www.berchtesgadener-anzeige...TXI235SWpim9b_Fx0Qwp2ZBwfT3vBcjfk5eqLFSSjDHNs
 
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Neben den Böcken werden dabei auch die Jährlinge, die gerade ihren ersten Winter überstanden haben und eigentlich zur Elite eines Bestandes gehören, niedergemacht.«
Wenn man sowas liest reicht es um sich ein Bild von der Dame zu machen.
Aus der Analyse der Streckendaten werde auch deutlich, dass meist über ein Drittel der Gämsen während der Schonzeit erlegt wurde.
Nun das wäre Strafrechtlich relevant. Wie wurde das festgestellt? Haben die tatsächlich diese Erlegungen mit Datum in der Schonzeit in die Streckenlisten eingetragen, oder ist das wieder eine Vermutung?
 
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In Sanierungsgebieten gibt es Schonzeitaufhebungen. Ich mein, da gibt es auch im NP welche. Wahrscheinlich stößt sie sich an der Höhe der Strecke zu dieser Zeit. Was an der Legalität nix ändert.
 
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Keine Sorge, die Christl kennt den Unterschied zwischen Gams und Rotwild seeeeehr genau :.....
Mag sein, aber den Unterschied zwischen "Dreck-werfen" und sauber argumentieren kennt sie offenbar so wenig wie Du.

Leider muss m. E. auch der "Hard-core-Flügel" des ÖJV noch lernen, wie man unter der Prämisse von Tierschutz sauber und dennoch sehr effizient jagt, wenn sie der guten Sache nicht schaden wollen.
 
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Leider muss m. E. auch der "Hard-core-Flügel" des ÖJV noch lernen, wie man unter der Prämisse von Tierschutz sauber und dennoch sehr effizient jagt, wenn sie der guten Sache nicht schaden wollen.
Meinst Du, dass die von Dir kritisierten dem ÖJV angehören?

Damit machst Du den selben Fehler wie viele und begehst Sippenhaft. Ich hab das zweifelhafte Vergnügen, ein paar der Gestalten zu kennen, mit denen ich nicht jagen möchte. Von denen ist kein einziger vereinstechnis verbandelt. Wie ich ich übrigens auch nicht. Wir brauchen nicht reden, dass sie wahrscheinlich in der Philosophie dem ÖJV näher stehen als dem Verein Wildes Bayern. Aber irgendwelche Vereinszugehörigkeiten als Synonym für unsauberes Jagen zu nehmen geht an sauberer Argumentation vorbei. Wie Du schon sagst: Ich kann durchaus scharf aber gleichzeitig sauber und effizient jagen.
 
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