Ökologische Jagd

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Sportangeln, ist das jetzt kein Hobby? Die Berufsfischer haben das Thema Fischbestand schon vor vielen Jahren vermasselt.
 
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Ich kann Deinem Raubwildbejagungsargument folgen, wenn es sich um ein echtes Management handelt. Also nicht den Zufallfuchs am Trester oder bei der DJ oder am Bau mal einzwei Jungfüchse. So etwas bewegt die Population: überhaupt nicht und nützt dem Artenschutz: gar nichts. Wer dann nicht wenigstens den Balg verwertet, dem fehlt dann de vernünftige Grund, um ein Säugetier zu töten.
Was fällt bei dir unter Managment? Ich kann nur von dem Revier reden in dem ich jage bzw. von einigen Revieren bei mir in der Nähe. Hier wird jedes Raubwild erlegt dass man sieht und mit der Falle bekommt....natürlich wird dabei der Mutterschutz etc. beachtet. Das Raubwild ist ja kein Feind und ich führe keinen Vernichtungfeldzug gegen diese intressanten Tierarten. Wir haben einen guten bejagbaren Niederwildbesatz, sehen Kibitze, Feldlerche...usw. Manchmal habe ich das Gefühl, dass kein Interesse besteht an allem was da draußen so keucht in fleucht. Es geht nur um Schalenwildbejagung, effizienter Bejagung und Drückjagden....

@Bluadwurz: was bin ich dann in deinen Augen? Ich jage für die Kühltruhe und habe zuhause keine Trophäen aufgehängt. Interessiere mich aber für Waffen, Waffentechnik, Munition, Ausrüstung und war sogar schon auf Jagdmessen. Allerdings interessieren mich nicht nur die bejagbaren Tierarten sondern sämtliche Tiere die da draußen herumlaufen, fliegen, kriechen.....was bin ich jetzt?
 
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Was fällt bei dir unter Managment? Ich kann nur von dem Revier reden in dem ich jage bzw. von einigen Revieren bei mir in der Nähe. Hier wird jedes Raubwild erlegt dass man sieht und mit der Falle bekommt....natürlich wird dabei der Mutterschutz etc. beachtet. Das Raubwild ist ja kein Feind und ich führe keinen Vernichtungfeldzug gegen diese intressanten Tierarten. Wir haben einen guten bejagbaren Niederwildbesatz, sehen Kibitze, Feldlerche...usw. Manchmal habe ich das Gefühl, dass kein Interesse besteht an allem was da draußen so keucht in fleucht. Es geht nur um Schalenwildbejagung, effizienter Bejagung und Drückjagden....

@Bluadwurz: was bin ich dann in deinen Augen? Ich jage für die Kühltruhe und habe zuhause keine Trophäen aufgehängt. Interessiere mich aber für Waffen, Waffentechnik, Munition, Ausrüstung und war sogar schon auf Jagdmessen. Allerdings interessieren mich nicht nur die bejagbaren Tierarten sondern sämtliche Tiere die da draußen herumlaufen, fliegen, kriechen.....was bin ich jetzt?
Das, lieber wolpertinger82, klingt sehr nach Management, weil es etwas bewegt.
Traurig finde ich immer die „Artenschutzwochen“ der Hegeringe, wo dann nach zwei Wochen intensiver Jagd 20 gammlige Kreaturen verblasen werden auf einer Jagdfläche von 10.000 Hektar.
 
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Das, lieber wolpertinger82, klingt sehr nach Management, weil es etwas bewegt.
Traurig finde ich immer die „Artenschutzwochen“ der Hegeringe, wo dann nach zwei Wochen intensiver Jagd 20 gammlige Kreaturen verblasen werden auf einer Jagdfläche von 10.000 Hektar.
Naja....diese paar Stück machen das Kraut jetzt nicht fett. Wenn ich das ganze Jahr nix mache bringt das natürlich nichts. Als Jäger hat man dafür zu Sorgen, dass ein ausgewogener und artenreichen Bestand an wildlebenden Tieren erhalten bleibt.....wobei artenreich nicht hoch bedeutet.
 
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Die Mehrzahl der "Hobbyjäger", die ich kenne, war in ihrem jagdlichen Leben noch nicht einmal auf einer Messe und schon gar nicht auf einer veranstalteten Reise. Irgendwie hast Du schon ein etwas schräges Bild der Zunft.
Die "Messe" oder die Jagdtourismusbranche waren doch nur ein Beispiel. U. a. auf Messen bekommt man ein sehr reales Bild vom Typus Jäger. Wurscht, in welche Halle du gehst, beobachtest, zuhörst, nachfragst, etc. ...... Statistisch gesehen wird man logischerweise nicht die Mehrheit auf Messen finden, allerdings auch nicht in Foren und dennoch spiegeln sich ebenso hier die "Typen" wider. Sicher überzeichne ich an der ein oder anderen Stelle (man muss sich die Ignoreliste schließlich auch irgendwie erarbeiten. Sowas will man doch nicht geschenkt. :cool:), aber "schräg" ist mein Bild nicht. Dafür bin ich schon zu lange Teil der Zunft, welcher sich mit dem Zunftgebaren ziemlich intensiv auseinander setzt. ;) Ich wollte darauf aber gar nicht mehr herumreiten. @wiki wollte aber was wissen und ich gab ihm - brav wie ich nun einmal bin - eine ausführliche Antwort, um ihm im Kern zu vermitteln, was ich unter "Hobbyjäger" verstehe.
 
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Naja....diese paar Stück machen das Kraut jetzt nicht fett. Wenn ich das ganze Jahr nix mache bringt das natürlich nichts. Als Jäger hat man dafür zu Sorgen, dass ein ausgewogener und artenreichen Bestand an wildlebenden Tieren erhalten bleibt.....wobei artenreich nicht hoch bedeutet.
"Artenreich" ist immer als Anpassung an die Kulturlandschaft zu interpretieren. Man kann nicht etwas "herbei schießen", was unter den gegebenen Verhältnissen de facto keinen Sinn ergibt.
 
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Ich weiß nicht wie Du drauf kommst, dass ich ein katzenliebender Singvogelhasser wäre.
Ich habe lediglich und gewiss barrierefrei geschrieben, dass das gelegentliche Erlegen von Raubwild dem Artenschutz nichts bringt. Mir ist das persönlich völlig egal, ob jemand just for fun mal Füchse schießt (solange er Rehe oder Sauen dafür nicht laufen lässt), nur sollte er nicht behaupten, dass das nun eine große Tat für den Artenschutz gewesen sei.
Ich würde auch keinen Begeher bremsen, der gerne mit der Falle zu Werke gehen wollte, um einen Bereich, der für den Artenschutz von besonderer Bedeutung ist, raubwildfrei zu bekommen.

Ich komme gerade aus einer Gegend, wo noch viel profaner auf Prädatoren gejagd wird. Es gibt dort noch viele kleine Bauern und Private, die Enten, Gänse und Hühner halten.
 
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