Ostbelgien will keinen Wolfstourismus

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#1
"Seit Tagen hält sich hartnäckig das Gerücht, dass oberhalb von Lengeler, im belgisch-luxemburgischen Grenzbereich, ein Wolf gesichtet wurde. Ein Landwirt aus Lengeler will das Raubtier in einem Feld am Waldrand formell erkannt haben. Ein Nachweis, ob es sich tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat, bleibt vorerst aber aus.
...
Dass sich inzwischen einer oder mehrere Wölfe im belgische-luxemburgischen Grenzgebiet aufhalten, gilt indes in Fachkreisen als sehr wahrscheinlich. ... Aus DNA-Untersuchungen der Exkremente war hervorgegangen, dass es sich um einen Wolf aus den italienischen Westalpen handelt und nicht, wie bei den bisher in Belgien gesichteten Exemplaren, um Wölfe mit einem deutsch-polnischen Stammbaum.
...
In unserer Gegend ist der letzte nachgewiesene Fall der von Monschau-Mützenich. ... Wir gehen davon aus, dass wir es mit einem territorialen Wolf zu tun haben, der im Venn und seiner Umgebung heimisch geworden ist.
...
Die genauen Standorte, wo die Wölfe bislang gesichtet wurden, wollen die Experten vom Netzwerk Wolf aber lieber nicht verraten, „denn wir wollen keinen Wolfstourismus in unseren Wäldern“. "

Quelle: https://www.grenzecho.net/17651/artikel/2019-07-16/wir-wollen-keinen-wolfstourismus-ostbelgien
 
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#2
Walhorn (kurz vor Aachen) meldet auch "Wolf"...
Der "Experte" ist Forstbeamter und kein Wolfskuschler; Zitat seines Kommentars auf Ostbelgiendirekt:


Michael PANKERT 27/05/2019 11:36

Als Beamter der Abteilung Natur und Forst der Forstdirektion Malmedy-Büllingen und als Ansprechpartner des « Netzwerk Wolf der Wallonie » möchte ich diesen Forumsbeitrag zum Anlass nehmen, über die Existenz dieses Netzwerkes zu informieren.


Es handelt sich um ein im Jahre 2017 geschaffenes Netzwerk von Ansprechpartnern, welche über das gesamte Gebiet der Wallonie verteilt sind, um alle Informationen in Bezug auf den Wolf zu sammeln und gündlich und standardisiert zu analysieren (Monitoring).
Es setzt sich aus geschulten Personen aus verschiedenen Bereichen zusammen (Jägerschaft, Züchter, Naturschutzvereinigungen, Tierärzten, Forstverwaltung, …).
Ich möchte Sie alle daher bitten, alle verdächtigen Beobachtungen (Sichtungen eines lebenden oder toten Wolfs, Tierkörper von Wild/Zuchttieren, andere Spuren…) oder vertrauenswürdige Indizien, die auf den Wolf hindeuten könnten, schnellstmöglich (innerhalb von 24 Stunden) diesem Netzwerk Wolf mitzueilen, damit diese durch eine geschulte Person umgehend geprüft werden können.


Hierzu steht jedem Bürger ein Internetlink « reseauloup » http://biodiversite.wallonie.be/fr/le-loup-der-wolf.html?IDC=6097 bereit, über den Sie zum einen allgemeine Informationen über den Wolf erhalten, zum anderen auch via « alert loup » eine Meldeformular für Beobachtungen online ausfüllen können ; auch steht eine spez. Telefonnummer (081/626420) für Meldungen zur Verfügung. (nur in französischer Sprache). Selbstverständlich können auch etwaige Beobachtungen der lokalen Abteilung Natur und Forst oder bei mir persönlich (Handy 0472/920300; Email: michael.pankert@spw.wallonie.be) mitgeteilt werden.


Ich danke Ihnen für Ihre Mitarbeit.


M. PANKERT
 
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#3
Walhorn (kurz vor Aachen) meldet auch "Wolf"...
Der "Experte" ist Forstbeamter und kein Wolfskuschler; Zitat seines Kommentars auf Ostbelgiendirekt:


Michael PANKERT 27/05/2019 11:36

Als Beamter der Abteilung Natur und Forst der Forstdirektion Malmedy-Büllingen und als Ansprechpartner des « Netzwerk Wolf der Wallonie » möchte ich diesen Forumsbeitrag zum Anlass nehmen, über die Existenz dieses Netzwerkes zu informieren.


Es handelt sich um ein im Jahre 2017 geschaffenes Netzwerk von Ansprechpartnern, welche über das gesamte Gebiet der Wallonie verteilt sind, um alle Informationen in Bezug auf den Wolf zu sammeln und gündlich und standardisiert zu analysieren (Monitoring).
Es setzt sich aus geschulten Personen aus verschiedenen Bereichen zusammen (Jägerschaft, Züchter, Naturschutzvereinigungen, Tierärzten, Forstverwaltung, …).
Ich möchte Sie alle daher bitten, alle verdächtigen Beobachtungen (Sichtungen eines lebenden oder toten Wolfs, Tierkörper von Wild/Zuchttieren, andere Spuren…) oder vertrauenswürdige Indizien, die auf den Wolf hindeuten könnten, schnellstmöglich (innerhalb von 24 Stunden) diesem Netzwerk Wolf mitzueilen, damit diese durch eine geschulte Person umgehend geprüft werden können.


Hierzu steht jedem Bürger ein Internetlink « reseauloup » http://biodiversite.wallonie.be/fr/le-loup-der-wolf.html?IDC=6097 bereit, über den Sie zum einen allgemeine Informationen über den Wolf erhalten, zum anderen auch via « alert loup » eine Meldeformular für Beobachtungen online ausfüllen können ; auch steht eine spez. Telefonnummer (081/626420) für Meldungen zur Verfügung. (nur in französischer Sprache). Selbstverständlich können auch etwaige Beobachtungen der lokalen Abteilung Natur und Forst oder bei mir persönlich (Handy 0472/920300; Email: michael.pankert@spw.wallonie.be) mitgeteilt werden.


Ich danke Ihnen für Ihre Mitarbeit.


M. PANKERT
Diese Informationen und auch die Website sind mir bekannt. Aber was genau möchtest du damit sagen?
 
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#4
Dir nix spezielles.
Nur den Eindruck vermeiden die hiesigen "Experten" seien auch alle :unsure:... na halt so wie die deutschen "Experten"...:)
Zudem kennt man jetzt die Akteure und weis wer zu benachrichtigen ist.
Denn Kennzeichen nach kommt ja halb Westdeutschland via Wolfsgebiet nach Luxemburg zum Tanken....
 
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