OT aus Jagderlebnisse

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#1
7€ das Kilo in der Decke? Das sind ehrlich gesagt ganz schön happige Preise. Was natürlich keine Rechtfertigung für den Abzug ist.
 
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#2
Das ist im Südwesten normal.

Bei uns, etwas nördlich 6.
 
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#3
@jägerenno

Das sehe ich nicht so. Wenn man sich mal vor Augen führt, was für ein hervorragendes Lebensmittel Wildbret ist und für welchen Sch*** an Nahrung die Leute teilweise freiwillig viel mehr zahlen, sind 7€ pro Kilo ein Betrag, der eigentlich mindestens das Ziel sein sollte. Traurig, wenn man das auf Grund örtlicher oder persönlicher Gegebenheiten nicht erzielen kann/will.

Gruß

Michel
 
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#5
@jägerenno

Das sehe ich nicht so. Wenn man sich mal vor Augen führt, was für ein hervorragendes Lebensmittel Wildbret ist und für welchen Sch*** an Nahrung die Leute teilweise freiwillig viel mehr zahlen, sind 7€ pro Kilo ein Betrag, der eigentlich mindestens das Ziel sein sollte. Traurig, wenn man das auf Grund örtlicher oder persönlicher Gegebenheiten nicht erzielen kann/will.

Gruß

Michel
Ich zahle hier 4,50€-5€. Das Wildpret ein hochwertiges Lebensmittel ist steht außer Frage, nur sind bei unser Region in Niedersachsen kaum höhere Preise zu erzielen. Na ja, dafür gibts min 3,50€ fürs Schwarzwild. Da gibts anderswo weniger.
 
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#6
es ist doch im konkreten Fall sch... egal wie hoch der kg-Preis ist/war, da ich annehme dass dies im Vorfeld kommuniziert wurde / bekannt war / stillschweigend akzeptiert wurde.
Falls nicht kann man es getrost unter "Lebenserfahrung" abspeichern.

Außerdem wisst ihr ja gar nicht wie oft er auf das Stück geballert hat. Auch so relativiert sich seine "Munitionsrechnung" :)

Horrido
 
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#7
Man muss das doch trennen:
Zum einen ist er Jagdgast und soll böses Rehwild killen- hat er erfolgreich gemacht.

Zum anderen ist er Wildpretkäufer, wer von Euch würde sich nicht über schlechte Qualität beschweren?

Jetzt seid mal nicht so! :lol:
Also selbst den Schuss verbocken und sich beschweren, oder damit nix zu tun haben und was sagen macht aber schon so nen kleinen Unterschied ;-)
 
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#10
@jägerenno

Das sehe ich nicht so. Wenn man sich mal vor Augen führt, was für ein hervorragendes Lebensmittel Wildbret ist und für welchen Sch*** an Nahrung die Leute teilweise freiwillig viel mehr zahlen, sind 7€ pro Kilo ein Betrag, der eigentlich mindestens das Ziel sein sollte. Traurig, wenn man das auf Grund örtlicher oder persönlicher Gegebenheiten nicht erzielen kann/will.

Gruß

Michel
Bei meiner Jagdgelegenheit zahle ich 5,- Euro pro Kg in der Decke mit Haupt.
Zerwirkt und vakumiert erziele ich 15,- Euro/Kg bei Freunden, 20,- Euro/Kg bei Bekannten oder Freunden und 25,- Euro bei anderen.
Ich verkaufe dann allerdings auch das Reh im Ganzen.
 
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#11
Moin

Mein Vater meinte zu mir „solltest du jemals was kaputt oder falsch schießen, dann kauf das Stück ohne zu zögern, ohne wenn und aber.“
Vielleicht wird man dann trotzdem nicht mehr eingeladen, kann aber so zumindest das ach so beliebte Gerede etwas eindämmen.

Brauchte ich zum Glück noch nicht, diesen Ratschlag, aber sollte es so kommen werde ich ihn beherzigen.


Waidmannsheil

Meetschloot
 
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#12
Ich denke das ist doch selbstverständlich, wann immer ich auf einer Einladung jage bin ich bereit die geschossenen Stücke zu einem fairen, vorher angesetzten Preis zu übernehmen, bei einem nicht perfektem Schuß erstrecht.
 
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#13
Ganz ehrlich??? Wenn ich für ein 15kg Stück (Reh?) 105€ !!! zahlen soll, braucht mich der Einlader nimmer einladen. Liegt vielleicht daran, dass ich 1. für meinen Begehungsschein Geld bezahle, dass ich 2. deutlich weniger für Wildpret zahlen muss als diese 7€/Kg in der Decke und dass 3. das Wild, das ich nicht erwerbe zum Händler geht und der nochmal weniger zahlt. Was das Wildpret tatsächlich wert ist, sei dahingestellt. Bei uns sind solche Preise utopisch und diese von einem Jagdgast zu verlangen, würde hier eindeutig unter den Begriff "Wucher" fallen. Wie gesagt, HIER, die örtlichen Verhältnisse im konkreten Fall kenn ich nicht.


Wenn der Jagdgast für seinen schlechten Schuss 3kg abzieht, ist das in meinen Augen eher ein Beleg dafür, dass weder vor der Jagd, noch beim Wildpretverkauf vernünftig miteinander kommuniziert wurde. Wenn es mir passiert, dass ich die Wirbelsäule treff oder auch mal ne Keule touchier, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass beim Stück des Verkaufsgewicht reduziert wird, egal wer das Stück erwirbt. Der Händler hat feste Sätze, die sich im Bereich von 25% (eine Keule) über40% (Rücken) bis zu 50% (2Keulen) vom Erlegungsgewicht bewegen. Weiche Schüsse werden sofort großzügig ausgeschnitten.

Wer auf solche Jagdherren angewiesen ist, tut mir ehrlich gesagt leid. Wenn mir solche Angebote gemacht würden, ich würde der Höflichkeit halber einen Ansitz "ohne passenden Anblick" verbringen und mich höflich von dieser Jagdmöglichkeit verabschieden. Muss aber jeder für sich entscheiden.


Jetzt fehlt nurnoch, dass hier irgendwann einer schreibt, dass er ganz unverbindlich auf einen Rehbock eingeladen wurde. Der Jagdherr sich zuerst als gaaaanz großzügiger Mensch dargestellt hat und er, als unbedarfter Jagdgast, für einen dreijährigen, schwach vereckten Gabler von 15kg aufgebrochen mit Haupt am Ende 105€ zahlen durfte, wovon er aber erst in der Wildkammer erfahren hat. Mich würden da mal Eure Reaktionen interessieren!?!?

So und jetzt dürft Ihr mich gerne mit Euren Unmutbekundungen abstrafen!
 
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#14
Was ausgemacht war, weiß ich nicht.
Fakt ist aber, dass in der Region von Fex Wildbretpreise beim Rehwild zwischen 5,5-7€/kg, aufgebrochen in der Decke mit Haupt eher die Regel als die Ausnahme sind.
Bei Sauen geht es auch bis 5,5€.
Solange es vorher bekannt ist seh ich da kein Problem.
 
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#15
Ich denke das ist doch selbstverständlich, wann immer ich auf einer Einladung jage bin ich bereit die geschossenen Stücke zu einem fairen, vorher angesetzten Preis zu übernehmen, bei einem nicht perfektem Schuß erstrecht.
Warst Du schon mal auf einer Drückjagd??? haben Dich da die Sauen schon mal umgerannt? Wenn Du 7E/kg für fair hälst, kenn ich genügend Reviere, wo Du absolut freie Büchse hast. Wenn diese edelmütige Einstellung alle in die Tat umsetzen würden, dann könnte so mancher Wildprethändler seinen Laden zumachen. Ich denke die Realität sieht leider anders aus.

PS: ICh wollte Dich nicht persönlich angreifen, ich hab Deinen Post stellvertretend für all die anderen mit gleichem Grundtenor zitiert.
Bei der Übernahme der schlechten Schüsse bin ich sogar bei Dir. Für mich steht dabei nicht unbedingt der Wertverlust im Vordergrund, sondern der erzieherische Effekt in Sachen Tierschutz und Vermeiden unnötiger Leiden.
 
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