Panzer in Kiel

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#1
Vor einiger Zeit wurde in Kiel ein fahrbereiter Panzer abgeschleppt.
Was ist daraus geworden ?
P.:what:
 
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#2
Letzter Stand der Dinge war

-> Haus kaputt
-> Straße kaputt
-> Panzer angeblich*! nicht nur fahrbereit :cool:


* an diesem Sternchen wird es haften ob das Verfahren je zum Abschluß kommt oder nicht:evil:



Aber das ist alles nur kalter Kaffee - neue Erkenntnisse sind noch nicht durchgedrungen.


CdB
 
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#3
Letzter Stand der Dinge war

-> Haus kaputt
-> Straße kaputt
-> Panzer angeblich*! nicht nur fahrbereit :cool:


* an diesem Sternchen wird es haften ob das Verfahren je zum Abschluß kommt oder nicht:evil:



Aber das ist alles nur kalter Kaffee - neue Erkenntnisse sind noch nicht durchgedrungen.


CdB
ich hatte diesbezüglich keinen Sachstand. Dachte der Panzer V wäre demilitarisiert im Sinne des Gesetzes.
 
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#4
ich hatte diesbezüglich keinen Sachstand. Dachte der Panzer V wäre demilitarisiert im Sinne des Gesetzes.
Das ist das Problem bei der ganzen Angelegenheit. Anfangs wurde alles breit getreten, im Sinne von "alle schreiben das gleiche" und um die wesentlichen Details hat sich keiner der Informationsmultiplikatoren mehr gekümmert.
Angeblich waren sich die "Experten" nicht einig und man hat erstmal vollendete Tatsachen geschaffen, weil der Besitzer angeblich nachgerüstet hat, denn ursprünglich war ja schon mal alles genehmigt, aber....


..darum ist die Nachfrage schon berechtigt, nur wer will sich dazu schon äußern - in einem schwebenen Verfahren.


CdB
 
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#6
Ok, nach den aktuellen Bundeswehr-Standards nennt man heute so was vielleicht "fahrbereit" ... :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=HMUUQJB6LJw
[video=youtube;HMUUQJB6LJw]https://www.youtube.com/watch?v=HMUUQJB6LJw[/video]

Der Prozessbeginn war am 4.1.2017, seitdem sind mit Google keine neueren Berichte mehr zu finden.
Hängt das ev. damit zusammen, dass die Geschichte nicht ganz so "glatt" verläuft wie die mediale Vorverurteilung ?

Irgendwie hat das ganze von Anfang an sehr an den Fall Gurlitt erinnert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cornelius_Gurlitt_(Kunstsammler)


" Sammlung Gurlitt
Magere Bilanz der Aufklärer
Zwei Jahre lang hat sich die Taskforce Schwabinger Kunstfund bemüht, die Geschichte der Kunstwerke aus der umstrittenen Sammlung des Cornelius Gurlitt aufzuklären. Nun will sie offiziell ihren Zwischenbericht vorlegen. Doch mehr als die fünf bereits bekannt gegebenen Fälle von Raubkunst können wohl nicht verkündet werden.
...
Nur bei fünf der 499 raubkunstverdächtigen Kunstwerke aus Gurlitts Wohnung konnte das Gremium NS-bedingten Entzug nachweisen und die Spur bis zu den ursprünglichen jüdischen Eigentümern zurückverfolgen.
...
Auch nach zwei Jahren Recherchen und 1,7 Millionen Euro Fördergeldern sind die Untersuchungen nicht abgeschlossen.
..."
http://www.deutschlandfunk.de/samml...aufklaerer.724.de.html?dram:article_id=342389


"Nazi-Raubkunst: Warum im Fall Gurlitt auch ein Justiz-Skandal steckt
Ist der spektakuläre Raubkunst-Fund beim Kunstsammler Cornelius Gurlitt ein Justizskandal? Ein Buchautor und Gurlitts Anwalt sind der Ansicht: ja. Die Unschuldsvermutung sei außer Kraft gewesen. Von 1500 Werken wurden nur sechs als Raubkunst identifiziert. ..."
https://www.stern.de/kultur/kunst/n...litt-auch-ein-justiz-skandal-ist-7683592.html







 
Zuletzt bearbeitet:
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#7
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#8
Das mag daran liegen, dass die Staatsanwaltschaft möglicherweise immer noch nicht genau weis, wie sie am besten dem Herrn Flick am Zeug flicken kann!
Anklage ist jedenfalls bereits im Dezember 2016 / Januar 2017 erhoben worden. Seither ist Ruhe, in der Presse liest man nichts!

Die ermittelnde Staatsanwältin soll in ihrer Laufbahn schon so einige Böcke geschossen haben. Ob dann Herr Flick (80+) , altersbedingt noch einen Prozessauftakt erlebt ist fraglich.

Die Richtlinien zur Demilitarisierung von derartigem Kriegsgerät haben sich in den letzten 35 Jahren mehrfach verschärft. Ob es dabei einen Bestandsschutz oder Verpflichtung zur Nachbesserung gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.


Jedenfalls hat Klein-Frank seinerzeit der Probefahrt der Wanne dieses Ungetümes beigewohnt.

WH
Frank
 
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#9
Zum Gruße,

@ Wandersmann -
ich weiß nicht, was MeierHans an Rat auf Lager hat, aber an dem Fall mit dem in Rede stehenden Panzer kann man sehen, wie sich unser Staat bewegt bzw. in welche Richtung.

Passen wir also alle auf, was friedlich eingemauert bzw. eingeschlossen in unseren Räumen steht, es könnte jemandem missfallen, der einer pflichtbewussten Kraft bei einer Staatsanwaltschaft einen Hinweis gibt... .

Freiheitlich-demokratische Grundordnung hört da auf bzw. hat neuerdings ihre Grenzen dort, wo es Dritten nicht gefällt, was man hat.
 
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#10
Auf youtube habe ich in den letzten Tagen ein Video gesehen,
daß den besagten Panzer bei der Schnee-Katastrophe 1972 auf dere Straße fahrend zeigt.
Auch der Bürgermeister war über die Existenz informiert. 1972.
aber die Gemüse-Taliban hat wohl einen "pressewirksamen" Fall aufgedeckt. Nach über 40 Jahren.....
.....und wie man aus der "Verzögerungstaktik" der Staatanwaltschaft erkennen kann, ist die rechtliche Situation auch nach 2 Jahren auf keinen Fall eindeutig.
P.:no::evil:
 
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#11
Zum Gruße,

@ Wandersmann -
ich weiß nicht, was MeierHans an Rat auf Lager hat, aber an dem Fall mit dem in Rede stehenden Panzer kann man sehen, wie sich unser Staat bewegt bzw. in welche Richtung.

Passen wir also alle auf, was friedlich eingemauert bzw. eingeschlossen in unseren Räumen steht, es könnte jemandem missfallen, der einer pflichtbewussten Kraft bei einer Staatsanwaltschaft einen Hinweis gibt... .

Freiheitlich-demokratische Grundordnung hört da auf bzw. hat neuerdings ihre Grenzen dort, wo es Dritten nicht gefällt, was man hat.
Was mögen alle die zu verbergen haben, die nicht in der Öffentlichkeit telefonieren?
 
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#12
Ich kenne ein paar so Sammler. Auch welche mit öffentlich zugänglichen Sammlungen/Museen. Das ist generell ein problematisches Gebiet. Einer erzählte mir, er bekomme regelmäßig (unangemeldeten) Besuch vom LKA.
Der besagte Panzer hatte keine Ketten, somit ist er nicht fahrtüchtig. Ob dazu auch der Motor ausgebaut sein muss, darüber streiten die Sachverständigen. Irgendwo war mal ein Uraltes Foto vom Panzer, da war die Kanone gesprengt, wurde somit entweder durch eine originale ersetzt oder eben nachgebildet. Das ersteres durch eine scharfe erfolgte, kann ich mir nicht vorstellen. Und letzteres schließt es eigentlich aus. Dazu kommt, das Ding wurde vor Jahren bei der BW restauriert. Und heute will keiner mehr was wissen.
Mittlerweile hat der Sammler auch seine rote WBK „verloren“, die Waffen wurden alle eingezogen.
Wie gesagt, bei uns wird das immer „gefährlicher“.....
Ich kenne da eine große Sammlung in der Schweiz. Alles ist scharf. ALLES. Die sind immer entsetzt, wenn die Stücke aus DE bekommen. Alles zerstört und verhuntzt.
Aber im Grunde braucht man sich ja nur die Geschichte mit den Dekos anschauen. Jetzt kann man sich auch ein Stück Eisenbahnschiene in MG-Form an die Wand hängen.....

Der Fall hier zeigt, wenn die Justiz eine vorgefertigte Meinung hat, werden so lange Sachverständige geladen, bis das Ergebnis passt.
 
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#13
Oder man bearbeitet es solange bis es niemanden interessiert und es dann einstellen kann, was ich für die elegantere Lösung halten würde;-)
 
A

anonym

Guest
#14
Ihr macht es euch mit eurer Beamtenkritik zu einfach. Stellt euch mal vor der Sammler würde im Internet vom IS angeworben und radikalisiert und nachher fragen dann alle warum keiner was gemacht hat. Dass es problemlos aufbohrbare Schreckschusswaffen gibt ist ja kein Problem, denn da muss man ja bohren können.... Und international.... stellt euch mal vor, der fährt los und die Bundeswehr muss warten bis der Treibstoff alle ist weil kein Panzer fahrbereit ist und dann müsste man die Russen um Hilfe bitten....... Und warum seit 71 nix passiert ist? seit damals hat man womöglich auf fahrbereite Dachs gewartet.

Undenkbar
 
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#15
Oder man bearbeitet es solange bis es niemanden interessiert und es dann einstellen kann, was ich für die elegantere Lösung halten würde;-)
Die Frage ist, wann habe ich den exakten Punkt der Zerstörung erreicht, dass es keinen mehr interessiert.....
Auch das ist eben fliesend. Es geht ja im Grunde auch nicht darum, dass es da nun „plötzlich“ Ungereimtheiten gegeben haben soll. Obwohl es ja dazu entsprechende Richtlinien gibt. Was so „bitter“ aufstößt ist doch eher, dass die offiziellen Stellen so tun, als ob man von nix gewusst hatte. Obwohl entsprechende Papiere vorhanden waren.....
Dazu kommt, man habe der Staatsanwaltschaft den Vorschlag gemacht, dass der besagte Raum versiegelt wird und entsprechende Sachverständige vor Ort die ganze Geschichte begutachten können. Aber die Staatsmacht wollte halt zeigen, was sie kann, wenn die will.
Die haben ja auch das Torpedo und die 8,8 Flak mitgenommen. Davon redet z.B. keiner mehr. Ersterer Gegenstand hatte sicher keinen Gefechtskopf mehr. Und die 8,8...... Es ist so einfach zu sehen, ob die noch scharf ist. Hat das Rohr einen Schlitz mit entsprechender Länge und der Verschluss ist verschweißt, was muss man da so viel begutachten.....
 
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