Perückenbock und die Konsequenzen

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#91
Ich hol das mal hoch:
Eine Wild-Kamera zeigte jetzt bei uns einen Perückenbock, den wir nie zuvor gesehen haben. Er ist also wahrscheinlich recht heimlich.
Noch ist die Perücke nicht über die Seher gewachsen.
Sollte oder darf er bei nächster Gelegenheit auch außerhalb der Jagdzeit gestreckt werden?

Unabhängig von den Sehern, ich konnte noch keinen Perückenbock erlegen, mein Mentor hatte als Anschauungsmaterial jedoch umfassende Dokumentation seines. Was darunter an Getier wimmelte, sowas kann man im Sinne der Hege nicht laufen lassen!
 
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#92
Ich hol das mal hoch:
Eine Wild-Kamera zeigte jetzt bei uns einen Perückenbock, den wir nie zuvor gesehen haben. Er ist also wahrscheinlich recht heimlich.
Noch ist die Perücke nicht über die Seher gewachsen.
Sollte oder darf er bei nächster Gelegenheit auch außerhalb der Jagdzeit gestreckt werden?
hallo.
Ernst gemeinte Frage?
Wenn die beginnende Perücke schon nicht als Hegegrundschuss angesehen werden würde....
Klar darf sich jeder am Anblick erfreuen. Und darauf warten. dass die Perücke weiter wächst.

https://www.google.com/search?q=Per...VjhosKHQoJAxwQ_AUoAXoECBEQAw&biw=1280&bih=607

Bei mir würde es beim ersten Anblick krachen!
 
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#93
Beim Erlegen gibt es eine ganz klare Reihenfolge:
1. Sicherheit von Mensch und Hund
2. Tierleid verkürzen
3. Wildpretverwertung

1. fällt weg
2. Trifft zu. Den Bock nicht zu erlegen, bedeutet, dass er evtl. gar nicht mehr in Anblick kommt und elend eingeht.
Klarer Hegeabschuss.
Ich würde einen solchen Bock sogar in der Schonzeit erlegen.
 
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#94
Waidmannsheil, zum Hegeabschuss!

Ich als Jungjäger, hätte den Bock auch gestreckt und muss sagen, wenn ich dafür Tadel geerntet hätte, wäre die Jagdgelegenheit eh nichts mehr für mich gewesen, da habe ich anderes gelernt und eben auch eine andere Einstellung warum ich zur Jagd gehe. Muffel habe ich bis zum Jährling frei, bessere nach Freigabe. Sollte ich einen älteren mit Moderhinke vorhabe würde ich ihn auch ohne zu zögern erlegen, sollte es dafür Tadel geben mit dem selben Ergebnis mir eine andere Jagdgelegenheit zu suchen.

Aber wer hängt sich bitte sowas an die Wand? Ich würde ihn der Kreisjägerschaft für die Jungjägerausbildung schenken!

Obwohl ich jedes Jahr einen unbegrenzten Bock, neben den „Abschussböcken“ frei habe, lasse ich bei den besten die Finger gerade und melde sie wie alles andere dem Pächter. Meistens bekomme ich die Antwort warum ich ihn denn nicht erlegt habe.

Aber wenn so ein Bock kein Abschussgrund sein soll und ein krankes leidendes Stück schon Jagdneid auslöst und erst gemeldet werden müsste, frage ich mich wo da die Hege und der angewandte Naturschutz sein soll.

Soviel zu meiner Meinung als Jungjäger, der sich über seinen schwachen Bock immer noch mehr freut, als über seinen starken Bock von diesem Jahr. Auf den schwachen habe ich einfach eine lange Zeit gezielt angesessen und es trotz vieler Anblicke davor leider nie gepasst hatte und der starke ziemlich überraschend und noch im Revier unbekannt mir nach 15 Minuten Ansitz förmlich vor die Büchse lief!
 
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#95
Soviel zu meiner Meinung als Jungjäger, der sich über seinen schwachen Bock immer noch mehr freut, als über seinen starken Bock von diesem Jahr. Auf den schwachen habe ich einfach eine lange Zeit gezielt angesessen und es trotz vieler Anblicke davor leider nie gepasst hatte und der starke ziemlich überraschend und noch im Revier unbekannt mir nach 15 Minuten Ansitz förmlich vor die Büchse lief!
.., so und nicht anders,,(y) - solange man nicht den Gesamtabschuss aus dem Auge verliert und sich verrennt.
 
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