Pmax bei "alten" Patronen in neuen Waffen

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#32
Lade doch einfach soweit bis Du Anzeichen überhöhten Drucks kriegst. Also schwerer zu öffnender Verschluss, übermäßig platte Zünder oder sich weitende Zündglocken. Wie hoch der Druck dann tatsächlich ist, kann Dir praktisch gesehen relativ egal sein; die Waffe hält das dauerhaft aus. Den legalen Aspekt lasse ich jetzt mal außen vor. Solang es technisch funktioniert ...
Lutz, bist Du das?:cool:

Der Beschussdruck einer Waffe ist eine -->einmalige Höchstbelastung und eben NICHT als Dauerbelastung gedacht. Und Material kann nicht nur ermüden, es ermüdet sogar recht regelmäßig, wie man z.B. an den Verschlüssen der schweizer K31 beobachten kann.

Ich würde vor allem auch aus rechtlichen Gründen die gesetzlichen Grenzwerte einhalten und nicht vorsätzlich überschreiten.

basti
 
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#33
Lutz, bist Du das?:cool:

Der Beschussdruck einer Waffe ist eine -->einmalige Höchstbelastung und eben NICHT als Dauerbelastung gedacht. Und Material kann nicht nur ermüden, es ermüdet sogar recht regelmäßig, wie man z.B. an den Verschlüssen der schweizer K31 beobachten kann.

Ich würde vor allem auch aus rechtlichen Gründen die gesetzlichen Grenzwerte einhalten und nicht vorsätzlich überschreiten.

basti
Sorry, nein, ich bin nicht Lutz 😎.

Ich rede ja nicht davon, die Waffe ständig bis zum Maximum zu belasten.
Solange der Verschluss sauber aufgeht und auch sonst keine Überdruckanzeichen da sind, wird ein moderner Repetierer wohl kaum Ermüdungserscheinungen aufweisen. Ob der Druck dabei 4.000 oder 4.500 bar ist, ist dann auch egal.
So war das gemeint.
 
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#34
Blaser hatte mal seine R93 Verschlüsse von der DEVA prüfen lassen, wegen einem Verschluss, welcher sich leider in die falsche Richtung verabschiedet hatte.
Dabei wurden Drücke von bis zu 8000 bar ausgehalten. Der R8-Verschluss ist ähnlich.
Aber wie schon durch @Wheelgunner_45ACP gezeigt, wird die Leistungsausbeute
nicht ganz so hoch ausfallen. Wenn du nun 5400 Joule (+) erwartest/möchtest, dann
"müsstest" du auf Brennekes 64er oder 375 HH wechseln.

Gruß
Bock
Hallo,
DAS Prüfprotokoll möchte ich sehen.
Die Hülse einer 338Lapua wird bei 6200bar teigig und beginnt zu fließen.....
Was glaubst Du passiert bei 8000bar mit der/einer Hülse ????

Gruß
2RECON
 
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#36
Ich hatte einen Wechsellauf in 8,5x63..den habe ich damals wieder verkauft und mich dafür schon x-Mal verflucht.....
Jetzt bekommt man keine mehr am Markt und Blaser nimmt unverschämte Aufpreise um seine eigenen 8,5 Missgeburten zu schützen
.., bei Atzl Andy anfertigen lassen, ist auch nicht teurer aber besser und individueller.(y)
 
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#37
Unter anderem erzählte er, dass jemand mal unabsichtlich aus einem 98er in 300 Win. Mag. eine 8x57 IS verschoss (er hat die Munitionstaschen verwechselt und dann wohl nicht weiter drauf geachtet...)
Irgendwie fällt es mir schwer diese Geschichte zu glauben. .Die 300Win.Mag. hat eine Gürtelhülse, die 8x57 nicht. Da dürfte der Verschlussabstand wohl kaum gepasst haben. Zudem ist die Winni deutlich fetter, die 8x57 sollte durchgeflutscht sein.

Nunja, aber es gibt ja nichts was es nicht gibt. Hat jemand mal so etwas live miterlebt?
 
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#39
Irgendwie fällt es mir schwer diese Geschichte zu glauben. .Die 300Win.Mag. hat eine Gürtelhülse, die 8x57 nicht. Da dürfte der Verschlussabstand wohl kaum gepasst haben. Zudem ist die Winni deutlich fetter, die 8x57 sollte durchgeflutscht sein.

Nunja, aber es gibt ja nichts was es nicht gibt. Hat jemand mal so etwas live miterlebt?
wie ein 8,2mm-Geschoss völlig problemlos durch einen 7,82er-Lauf geht = Fake News
 
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#41
Das Geschoss soll ja stecken geblieben sein und die Waffe wurde beschädigt.

Trotzdem glaube ich auch nicht das es eine Patrone 8x57IS war. Die falsche Patrone muss den gleichen Boden Durchmesser haben das sie gehalten werden kann wenn sie nicht richtig im Patronenlager anliegt.

Es wurde mal vor Jahrzehnten in einer Zeitschrift über einen Jäger berichtet der in Namibia einen Kudu erlegt hat mit einer Patrone 7x65R in einer Büchse Kaliber 7mm Rem Mag. Das ist möglich , außerdem war die deformierte Hülse abgebildet.
 
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#42
wie ein 8,2mm-Geschoss völlig problemlos durch einen 7,82er-Lauf geht = Fake News
Ich stand daneben, als es ein .308er GMX in einem 6,5er Lauf bis kurz vor die Mündung schaffte, bevor er (der Lauf) sich ohne System in Richtung Kugelfang auf den Weg machte.

No fake.

basti
 
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#43
Das Geschoss soll ja stecken geblieben sein und die Waffe wurde beschädigt.

Trotzdem glaube ich auch nicht das es eine Patrone 8x57IS war. Die falsche Patrone muss den gleichen Boden Durchmesser haben das sie gehalten werden kann wenn sie nicht richtig im Patronenlager anliegt.

Es wurde mal vor Jahrzehnten in einer Zeitschrift über einen Jäger berichtet der in Namibia einen Kudu erlegt hat mit einer Patrone 7x65R in einer Büchse Kaliber 7mm Rem Mag. Das ist möglich , außerdem war die deformierte Hülse abgebildet.
Das übergroße Patronenlager der 300 WiMa wirkte als Gasdruck-Entlastung
 
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#44
Trotzdem glaube ich auch nicht das es eine Patrone 8x57IS war. Die falsche Patrone muss den gleichen Boden Durchmesser haben das sie gehalten werden kann wenn sie nicht richtig im Patronenlager anliegt.
Nach einem kleinen Experiment muss ich diese Aussage ein wenig relativieren.

Man wundert sich immer wieder was alles das alte Mauser 98 System , auch leicht modifiziert für eine andere Patrone , so leisten kann.
 
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#45
Ja.

Es gibt im Netz auf englisch eine Liste der "toxischen Kombinationen".
Kurze dicke Patronen stützen sich dabei mit dem Geschoss im Übergang ab.

basti
Ja, sowas hätte ich mir auch noch vorstellen können, da kommt dann aber zu Dummheit auch noch Unglück und Pech dazu....

Wie @grandveneur schon schrieb. Man wundert sich immer wieder. Die 98er fressen einfach alles :D
 
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