Podcast Deutschlandfunk v. 16.01.2019: Mehr Wolfsrudel in Deutschland - Tierhalter in Niedersachsen fordern regulierte Jagd auf Wölfe

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#1
Interessanter Beitrag, sachlich und fachlich sauber hinterlegt, mit (teilweise) kompetenter Besetzung.

"In mittlerweile 10 Bundesländern fühlt sich die wachsende Zahl der Wölfe zuhause. Parallel steigen auch die meist tödlichen Übergriffe auf Schafe, Ziegen und andere Nutztiere und der Wolf kommt den Menschen immer näher. Das macht den Wolf zum Politikum. Denn einige Bundesländer – darunter Niedersachsen – fordern eine kontrollierte Jagderlaubnis. Naturschützer sind empört.

Gesprächsgäste:

  • Petra Ahne, Autorin des Buches „Wölfe – ein Portrait“ (Matthes & Seitz Verlag)
  • Tino Barth, Schäfer, Twistingen
  • Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen
  • Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
  • Olaf Lies, Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in Niedersachsen
  • Jochen Rehse, Vorsitzender des Landesschafzuchtverbandes Niedersachsen"
https://www.deutschlandfunk.de/mehr...ersachsen.1771.de.html?dram:article_id=438393
 
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#2
Das Geschwafel der 4 Teilnehmer (außer Schäfer und Verbandsvorsitzer der Schäfer) bei der Diskussion kann man sich ja kaum anhören!
Als wenn 4 Blinde über Farben diskutieren.

Ich versuche nochmal weiter zuzuhören.

TH
 
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#3
Geschafft, alles angehört!

Schade, dass unserer Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen nicht klar und deutlich vorgetragen hat, wie man mit den sich stark vermehrenden Wölfen in Zukunft umzugehen hat, um die sich verschärfenden Probleme in den Griff zu bekommen.

TH
 
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#4
Sehr interessant, habe mir gerade den gesamten Beitrag mal angehört. Viel zu wenig, finde ich ist die Gefahr von Wolf zu Mensch beleuchtet worden, mit Historischen Fakten. Und was passiert, wenn der erste Waldkindergarten zum Wolfsbuffet wird?
 
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#5
Sehr interessant, habe mir gerade den gesamten Beitrag mal angehört. Viel zu wenig, finde ich ist die Gefahr von Wolf zu Mensch beleuchtet worden, mit Historischen Fakten. Und was passiert, wenn der erste Waldkindergarten zum Wolfsbuffet wird?
Gut, dass du nur Saisonarbeiter bist, wenn ich auf deinen Avatar rückschließe. Ansonsten müsste ich die von dir geäußerte Meinung ja ernst nehmen... ;)
 
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#9
Mal sehen wie die Wolfsdiskussion im Jahr 2025 verläuft, wenn in Deutschland rund 3.000 Wölfe durch die Dörfer und Städte streifen.

Vom NABU wird wahrscheinlich kein Vertreter mehr dabei sein.

Wenn man die handlungsfreie Diskussion der Politiker um die Wölfe verfolgt, muss man sich doch nicht wundern, dass die auch bei anderen Themen selten bis zum Handeln vordringen.

Alles Schnaker, die nie gelernt haben in einem bestimmten Zeitfenster Enscheidungen zu treffen, die sie dann auch verantworten müssen.

TH
 
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#10
Olaf Lies beschreibt das Problem schon recht gut. Wenn der Staat nicht mehr Handlungsfähig ist handelt der Bürger zum Selbstschutz.
Wir werden die Entwicklung des staatlichen Handelns/ nicht Handelns hautnah mit erleben.
 
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#11
Olaf Lies beschreibt das Problem schon recht gut. Wenn der Staat nicht mehr Handlungsfähig ist handelt der Bürger zum Selbstschutz.
Wir werden die Entwicklung des staatlichen Handelns/ nicht Handelns hautnah mit erleben.
Genau das tut er nicht. Der Staat beweist seine Handlungsfähigkeit ja nicht dadurch, dass er der Forderung von einzelnen Partikularinteressen den Weg weist, sondern versucht, auf Basis der Gesetzmäßigkeiten eine Politik zu betreiben, die allen Aspekten gerecht wird. Nicht der, der am lautesten schreit, sollte dafür auch noch belohnt werden. Mit diesem Satz hat sich Olaf Lies einen Bärendienst erwiesen. Wenn man sich die Fakten anschaut, so sprechen diese gegen die Argumentation des Ministers. In Niedersachsen gab es im Jahr 2018 rund hundert Nutztierrisse weniger als 2017. Das sind gut 25%! Und das bei einer wachsenden Anzahl von Wölfen im Jahr. Dazu nun eine 100% Übernahme der Kosten für den Herdenschutz. Was wollen die Nutztierhalter denn bitte noch? Klar, keine Wölfe, aber das ist artenschutz- und europarechtlich halt nicht zu bekommen. Auch der Verweis nach Frankreich ist nicht hilfreich, denn dort liegen die Nutztierrisse laut einer Studie von Linnell vorgestellt am 29.08.2018 im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments um mehr als den Faktor 10 höher pro Individium Wolf. In Deutschland sind es pro Wolf 2 Risse, in Frankreich 32!!! Also warum diese Hysterie?
 
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#12
Auch der Verweis nach Frankreich ist nicht hilfreich, denn dort liegen die Nutztierrisse laut einer Studie von Linnell vorgestellt am 29.08.2018 im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments um mehr als den Faktor 10 höher pro Individium Wolf. In Deutschland sind es pro Wolf 2 Risse, in Frankreich 32!!! Also warum diese Hysterie?

vieleicht will keiner Französiche Verhältnisse ?? :rolleyes:
 
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#13
Zum Gruße,
wenn jemand von "....gefährlich werden k a n n..." spricht, resp. schreibt, so wüsste ich nicht, wo Hysterie zu finden wäre.
Hysterisch sind allenfalls jene Wolfskuschler, die bei einem toten Tier den Untergang des Abendlandes beschreien und tatsächlich einen "Wolfsrettungsanhänger" haben basteln lassen .
Ansonsten - "It'll be the day..."
 
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#14
Vielleicht entstehen die nur durch das Handeln in Frankreich??? Immerhin ist die Anzahl der Wölfe in Deutschland höher.
 
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#15
Vllt sind in Fra einach mehr Schafe? Oder mehr unzäunbare Weiden? Oder einfach mehr Schafe auf unzäunbaren Weiden?
 
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