Preisanstieg und Verfügbarkeit....

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Mit der Munition die ich auf Schießständen verschossen hab, könnt'st a Schlachtschiff versenken.... natürlich werden vom Durchschnittsjäger mehr als 10 Schuss pro Jahr gebraucht,.... es war ironisch gemeint.

Das zum einen.

Zum anderen,.... ich denke, dass wir uns nicht vorschreiben lassen sollten, was wir zu denken, zu handeln und zu schreiben haben,... nur weil es "Andersdenkende" gibt, denen das vielleicht nicht gefällt.

Gerade als Jäger sollten wir auch öffentlich dazu stehen, was wir tun.....

Gruß

HWL
 
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(y)
Und öffentlich benennen wo die Probleme liegen!

Übungsmöglichkeiten sind ein zweigeteiltes Problem. Die Preise und die Verfügbarkeit sind das eine, die Schießstände das andere.
tatsächlich steh ich auch auf kriegsfuß mit einem schießkino bei uns in der nähe. das wäre super einfach innerhalb ca 20min zu erreichen jedoch will der betreiber möglichst großen reibach machen und man darf nur cineshit munition verschießen (die er selbstverständlich zum listenpreis verkauft).

die scheisse kommt mir nicht in den lauf also folglich muss ich halt woanders schießen gehen.

ich bin mir sicher wenn mehr leute sich auch für das jagdliche übungsschießen interessieren würden dann hätten wir das problem nicht. ich gebe da aber die schuld den "altvorderen" die darauf verhältnismäßig wenig wert gelegt haben.
 
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Alles gut, ich würde eher sagen dass sich viele nicht mehr als 10 Schuss pro jahr erlauben können, dadurch weniger üben Weil man derzeit nicht sicher ist ob und wann die Munition überhaupt lieferbar ist. Zweitens ist es zusätzlich sehr teuer hgeworden. Rechne man mal 10 Schuss auf dem Stand der RWS Hit das sind schon mal ca. 45-75 € je nach Patrone, Standgebphr um 20 € und der Weg dorthin um 10. Da sind wir ca. pro Übungsbesuch auf dem Stand bei 75-110€. So jetzt kann man sich ausrechnen wenn man alle ale 2 Wochen, (oder 4) auf den Stand geht. So sieht mein Bild aus und nichts aalglatt 😉
Da bist Du nicht weit von der Realität weg!
Bei mir ist es z.B. so, das ich außer Schießsport/Jagd keine weiteren kostspieliegen Hobbys habe.
Zum Glück habe ich als Wiederlader in den Zeiten als alles noch relativ Preisgünstig war, gut vorgesorgt, so das ich einen guten Vorrat habe ( außer Pulver, da ich nur 5 Kg lagern darf ).
Auch wenn ich den Weg zum Schießstand als nicht weit betrachte, komme ich bei meinem wöchentl. Standbesuch auf ca. 50-60,-€, also ca 200,-€ im Monat.
D.T.
 
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Mit der Munition die ich auf Schießständen verschossen hab, könnt'st a Schlachtschiff versenken.... natürlich werden vom Durchschnittsjäger mehr als 10 Schuss pro Jahr gebraucht,.... es war ironisch gemeint.

Das zum einen.

Zum anderen,.... ich denke, dass wir uns nicht vorschreiben lassen sollten, was wir zu denken, zu handeln und zu schreiben haben,... nur weil es "Andersdenkende" gibt, denen das vielleicht nicht gefällt.

Gerade als Jäger sollten wir auch öffentlich dazu stehen, was wir tun.....

Gruß

HWL

Ich denke auch, dass es richtig und wichtig ist, die Dinge zu benennen und ein klares Bild der Realität zu zeichnen.

Es ist allerdings zunehmend problematisch, dass sich über die Sozialen Medien auch die 'gegnerischen Gruppierungen' (und seien sie noch so klein und unbedeutend) mit lautem Gebrüll Gehör verschaffen und die mangelnde Kompetenz mit viel Meinung kompensieren.

Da werden dann Aussagen aus dem Kontext gerissen und für die eigenen Zwecke missbraucht. Es ist egal, ob dann Frau Mösenfröhlich (mit dem ersten eigenen Hund), zum Thema korrekter Hundeausbildung referiert, die restlos kompetenzbefreiten 'Bibis & Tinas' Kritik am Reitsport üben oder die ideologisierte Jagdgegnerfraktion (mit unseren Aussagen) die generelle Abschaffung der Jagd fordern.

Nach meiner Wahrnehmung überlassen wir dann die wirklichen Multiplikator-Plattformen (Facebook, Instagram ...) anderen, u.a. den Spendensammelvereinen und ihren Anhängern, weil es ja unter unserem Niveau ist, da energisch zu widersprechen und entsprechendes Negativ-Geplapper mit Fakten zu widerlegen.

WENN wir also einfordern, die Dinge zu benennen und den Finger in die eigene Wunde legen zu wollen/ müssen, werden wir uns auch in die intellektuellen und kompetenztechnischen Niederungen (Facebook, Instagram & Co.) bewegen und da energisch widersprechen müssen.


grosso
 
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tatsächlich steh ich auch auf kriegsfuß mit einem schießkino bei uns in der nähe. das wäre super einfach innerhalb ca 20min zu erreichen jedoch will der betreiber möglichst großen reibach machen und man darf nur cineshit munition verschießen (die er selbstverständlich zum listenpreis verkauft).

die scheisse kommt mir nicht in den lauf also folglich muss ich halt woanders schießen gehen.

ich bin mir sicher wenn mehr leute sich auch für das jagdliche übungsschießen interessieren würden dann hätten wir das problem nicht. ich gebe da aber die schuld den "altvorderen" die darauf verhältnismäßig wenig wert gelegt haben.
Ja, im schwäbischen. Der Laden ist bekannt. Der Inhaber ist ja auch tödlich beleidigt wenn man bei ihm nix kauft. Ohne mich.
 

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