Presseerklärung gegen Wärmebildvorsatzgeräte

Anzeige
Mitglied seit
3 Feb 2013
Beiträge
3.568
Gefällt mir
4.040
#91
Das ist ja genau der Punkt der die Geister scheidet. Ich würde nie ein Wärmebildvorsatz Ding haben wollen.
Weil ich ein Wärmebildzielfernrohr habe und das wiederum so hervorragend auflöst das ich sichere Schüsse im Feld wagen kann. Natürlich nicht im Weizen, Hafer oder sonst wo. Aber auf abgedroschenen Feldern ist es einfach über alle Zweifel erhaben. Man muss hald ehrliche intelligente Jagd damit betreiben. Klein vor Groß und nur auf Schwarzwild. So ist noch niemand schlecht gefahren. Ansprechen ob Männlich oder Weiblich ist bis 150m und genügend Zeit möglich.
Leider hat die Deutsche Obrigkeit es nicht erkannt das Zielgeräte einfach die Bessere Lösung dem Jäger bietet als diese Vorsatz Ausricht Dingsbumms Geräte.
 
Mitglied seit
15 Mrz 2005
Beiträge
7.135
Gefällt mir
4.909
#92
.. Man wird bei einem Stück Wild auf 100 Metern auch nicht sagen können inwieweit es Im 90 grad Winkel zu einem steht. D.h. Man riskiert auf das Blatt abzukommen und auf der anderen Seite auf der Hinterkeule heraus zu kommen....
Das kann ich persönlich so nicht bestätigen. Nach meiner Erfahrung ist es mit WB Technik sehr gut möglich - unter sinnvollen Rahmenbedingungen - zu beurteilen, ob das Stück breit steht.

Was mir auffällt, ist durchaus ein wahrnehmbarer Witterungseinfluss. Spezielle Wetterlagen, wie Nebel oder auch nur bedingt aufsteigende Feuchtigkeit, beeinträchtigen nach meiner Auffassung die Abbildungsqualität.

Wie schon gesagt, wenn ich nichts oder nicht genug sehe, schieße ich eben nicht. Ich bin häufig auf Drückjagden und ich bin schon das eine oder andere Mal vom Drückjagdbock gestiegen und habe mich ein bisschen geärgert, weil ich nach eingehender Betrachtung des Geländes oder genauerer Beurteilung der Situation realisieren musste, dass ich wohl doch hätte gefahrlos schießen können. Bis dato konnte ich aber noch immer meinen Frieden mit mir machen, mich, im Zweifelsfall, in der momentanen Situation für die potentielle Sicherheit anderer bzw. gegen einen möglichen 'Krankschuss' entschieden zu haben. Noch bin ich in der Situation, schießen zu können und nicht schießen zu müssen.

Ich möchte das auch nochmals deutlich betonen. Es mag erlaubt und sinnvoll sein, die jeweilige Situation und die Gefährdungslage hitzig zu diskutieren, die Technik entscheidet aber nie über die Betätigung des Abzugs.


grosso
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
1 Jan 2019
Beiträge
646
Gefällt mir
284
#94
Was kann besser darstellen was man sieht, als ein reales Bild.
Und welcher Fachmann was wirklich wie gesagt hat, sollte man dann auch immer erst einmal prüfen. ;)
Gern kannst du aber Pro Belege beibringen.
Sie sind genauso gern gesehen,
Gerade weil diese bislang komplett fehlen.
da hast natürlich komplett recht, aber wir zwei beide verstehen unter "realem Bild" was völlig anderes. für mich ist real nur, was meine eigenen äuglein in der realen welt erfassen und dann ans hirn weiter transportiert wird. virtuelles ist interessant und regt an, aber nicht mehr. ;)

ich selber kann - wie schon gesagt - nix dazu beilegen, weil ich selber nixn gefunden hab, was mich überzeugt, lass mich aber gern überzeugen. dürfte allerdings schwer werden. :cool:

meine meinung: wenn ich für das glump geld ausgebe, will ich den maximalen nutzen. den sehe ich aber beim wärmebildvorsatz im verhältnis zum preis nicht.

eine excellente wbk, die vielseitig einsetzbar ist, nehme ich zum aufsuchen, beobachten und ansprechen, soweit überhaupt sauber möglich mit wbk´s. wenn ich entschieden hab, worauf ich flack, reicht mir ein normaler restlichtverstärker zum anhalten (pard etc.). das gibts für kleines geld was vernünftiges auf entfernungen, die nachts vertretbar sind.
 
Mitglied seit
1 Jan 2019
Beiträge
646
Gefällt mir
284
#95
......., die Technik entscheidet aber nie über die Betätigung des Abzugs. grosso
dann brauchst aber nicht in technik investieren, ziehst die lodenjoppe an und nimmst opas 98er mit dem er seinerzeit schon erfolgreich war. man sollte sich überlegen, wo die technik ihre grenzen hat. so wird ein schuh draus.
 
Mitglied seit
1 Jan 2019
Beiträge
646
Gefällt mir
284
#96
Das ist ja genau der Punkt der die Geister scheidet. Ich würde nie ein Wärmebildvorsatz Ding haben wollen.
Weil ich ein Wärmebildzielfernrohr habe und das wiederum so hervorragend auflöst das ich sichere Schüsse im Feld wagen kann. Natürlich nicht im Weizen, Hafer oder sonst wo. Aber auf abgedroschenen Feldern ist es einfach über alle Zweifel erhaben. Man muss hald ehrliche intelligente Jagd damit betreiben. Klein vor Groß und nur auf Schwarzwild. So ist noch niemand schlecht gefahren. Ansprechen ob Männlich oder Weiblich ist bis 150m und genügend Zeit möglich.
Leider hat die Deutsche Obrigkeit es nicht erkannt das Zielgeräte einfach die Bessere Lösung dem Jäger bietet als diese Vorsatz Ausricht Dingsbumms Geräte.
welches?
 
Mitglied seit
4 Jun 2002
Beiträge
1.120
Gefällt mir
49
Vorsatzgeräte würde ich nur aus rechtlichen Grünen bevorzugen.
Nachtsicht ist gut zum Endenzählen, aber die Hirsche darf man eh nicht in der Nacht erlegen.
Wenn es erlaubt ist und finanziell möglich, dann ein WBK ZF
 
Mitglied seit
15 Mrz 2005
Beiträge
7.135
Gefällt mir
4.909
dann brauchst aber nicht in technik investieren, ziehst die lodenjoppe an und nimmst opas 98er mit dem er seinerzeit schon erfolgreich war. man sollte sich überlegen, wo die technik ihre grenzen hat. so wird ein schuh draus.
Nein, das ist aus meiner Sicht die völlig falsche Schlussfolgerung. Warum sollte ich nicht in bessere Technik investieren, wenn ich mir andererseits die Entscheidung zum Schuss nicht aus der Hand nehmen lassen will/ darf?

Die (bessere) Technik liefert mir ggf. Möglichkeiten/ Optionen, ob ich sie nutze, ist und bleibt ausschließlich meine Entscheidung. Das kann man doch gar nicht sinnvoll diskutieren.

Die WB Technik oder auch der Restlichtverstärker zeigen mir potentiell Wild, das ich ohne diese Technik nicht gesehen hätte. Ob ich dann schieße, ist eine von der Technik unabhängige Entscheidung, die ausschließlich meiner Verantwortung obliegt.


grosso
 
Mitglied seit
1 Jan 2019
Beiträge
646
Gefällt mir
284
Nein, das ist aus meiner Sicht die völlig falsche Schlussfolgerung. Warum sollte ich nicht in bessere Technik investieren, wenn ich mir andererseits die Entscheidung zum Schuss nicht aus der Hand nehmen lassen will/ darf?

Die (bessere) Technik liefert mir ggf. Möglichkeiten/ Optionen, ob ich sie nutze, ist und bleibt ausschließlich meine Entscheidung. Das kann man doch gar nicht sinnvoll diskutieren.

Die WB Technik oder auch der Restlichtverstärker zeigen mir potentiell Wild, das ich ohne diese Technik nicht gesehen hätte. Ob ich dann schieße, ist eine von der Technik unabhängige Entscheidung, die ausschließlich meiner Verantwortung obliegt.


grosso
da haben wir uns jetzt mißverstanden. erstens bin ich pragmatiker, d. h. wenn ich mir etwas kaufe, dann nütze ich es auch innerhalb der gesetzlichen rahmenbedingungen. zweitens, die frage der ethik bzw. des tierschutzes hat nixn mit der technik zu tun. die legt ein mensch in jedem falle zugrunde oder ebend nicht.
 
Mitglied seit
15 Mrz 2005
Beiträge
7.135
Gefällt mir
4.909
da haben wir uns jetzt mißverstanden. erstens bin ich pragmatiker, d. h. wenn ich mir etwas kaufe, dann nütze ich es auch innerhalb der gesetzlichen rahmenbedingungen. zweitens, die frage der ethik bzw. des tierschutzes hat nixn mit der technik zu tun. die legt ein mensch in jedem falle zugrunde oder ebend nicht.
Denke ich mir, dass das ein Missverständnis war. Ich war schon ein wenig überrascht, ob deiner Schlussfolgerung.

Natürlich kaufe ich etwas um es dann auch im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu nutzen.

Im Kontext der Debatte um die Nachtsichtlösungen ging es aber um das Thema Sicherheit und die Einschätzbarkeit jagdlicher Situationen. In dem Zusammenhang war es mir wichtig zum Ausdruck zu bringen, dass dir die Technik eine Situation zeigt und Du entscheidest, was Du daraus machst. Das gilt eben auch für die hier beispielhaft angeführte Sau, die aus der eiskalten Suhle kommt und eben nicht sicher anzusprechen ist.


grosso
 
Mitglied seit
13 Jun 2011
Beiträge
653
Gefällt mir
850
Sorry, stehe vielleicht mit meiner Meinung allein da, aber über was reden wir hier eigentlich?

Die gesamte "Pressemitteilung" von Jahnke ist und da schließe ich mich Max Götzfried an, auf absolutem Kindergartenniveau!
Es ist unglaublich polarisierend und unterste Schublade!
Und das ist noch sehr sehr schwach ausgedrückt!

Deshalb ist jeder Versuch sachlich mit dem Thema umzugehen so, als ob ein zänksiches Kleinkind zu seinem Papa (Seehofer) ruft "Papa, dieser Dumkopf (Jäger) kann kein Auto fahren bitte nimm ihm das Auto weg!"
Und wir als Autofahrer, dann versuchen das Kleinkind in langer sachlicher Diskussion davon zu überzeugen dass man kein Dumkopf ist und schon lange genug Auto fährt und eigentlich weiß was man tut!

Wenn hier dann noch ein J....ke Powerseller versucht, eine gute Intention von Herrn J...ke hineinzuinterpretieren, macht es die Sache für mich nur noch lächerlicher!

Das wäre dann so als ob der kleine Bruder zu dieser Dumkopf Disskussion dazu kommt und behauptet, mein Bruder hat mit Dumkopf, ja eigentlich nicht Dumkopf gemeint, sondern wollte nur sagen er ist um dich besorgt und möchte nicht das du andere über den Haufen fährst!:LOL:
Das ich nicht lache!

Nocheinmal über was reden wir hier?
Wärmebild- vs. Nachsichtvorsätzen oder über eine hinterhältige Werbeaktion und der Versuch den Jägern einen gravierenden Tritt zu verpassen, nein natürlich nicht böswillig aber rein aus eigenem wirtschaftlichen Interesse?!?

Lest es einfach nochmal und lasst es ein wenig auf euch einwirken...und bitte nicht vergessen, es ist ein offizelles Schreiben an den Innenminister!!!
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben