Presseerklärung gegen Wärmebildvorsatzgeräte

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Nur dazu: Nein. Das ist nicht verboten. Dafür der für Röhren dringend benötigte IR Strahler und das ist ein möglicher Grund für diese (wie böse Zungen behaupten) "Verzweiflungstat".
Genau das führt Jahnke ja jetzt als Ziel seiner "Pressemitteilung" an. Angeblich möchte er, Zitat: "Leben retten", und andererseits durch seine Pressemitteilung erreichen, daß IR-Strahler freigegeben werden.

An sich ein löbliches Ziel, wäre da nicht die verquere Logik, die zu diesem Ziel führen und seine Umsätze sichern soll. Indem er auf der Politischen und Verbandspolitischen Ebene interveniert und versucht, WBV als untauglich und, Zitat: "Brandgefährlich" darzustellen, will er offensichtlich eine Rücknahme der Erlaubnis zur Verwendung von WBV erreichen. Damit wären Röhren- und Digitalnachtsicht die einzig erlaubten Techniken. Beide erfordern in den allermeisten Situationen den Einsatz eines IR-Strahlers.

Wie der Zufall es will, vertreibt er auch diese. Und natürlich ist er auch Deutschlands größter Hersteller im Bereich der zivilen, röhrenbasierten Nachtsicht(vorsatz)geräte.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
 
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Denke ich mir, dass das ein Missverständnis war. Ich war schon ein wenig überrascht, ob deiner Schlussfolgerung.

Natürlich kaufe ich etwas um es dann auch im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu nutzen.

Im Kontext der Debatte um die Nachtsichtlösungen ging es aber um das Thema Sicherheit und die Einschätzbarkeit jagdlicher Situationen. In dem Zusammenhang war es mir wichtig zum Ausdruck zu bringen, dass dir die Technik eine Situation zeigt und Du entscheidest, was Du daraus machst. Das gilt eben auch für die hier beispielhaft angeführte Sau, die aus der eiskalten Suhle kommt und eben nicht sicher anzusprechen ist.


grosso
ja genau und da ist der entscheidende denkfehler, wenn jemand glaubt, dass sei anders, wie in der natur sitzend ohne technik. ist es finster und du siehst nichts mehr, gehst du nach haus und aus die maus. hast du die technik, bleibst du sitzen und kommst beim ansprechen weniger ins schwitzen. dumm kann es aber in beiden fällen laufen. die sau bleibt am leben und der arsch ist umsonst kalt geworden. :D
 
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Allerdings finde ich die gesetzliche Regelung der Beschränkung auf WB-Vorsatzgeräte statt WB-Zielfernrohre nicht nur ärgerlich, sondern auch völlig sinnlos und nicht zu begründen. Dazu eine technische Krücke.
Volle Zustimmung. Es gibt dafür keine sinnvolle Begründung. Vielleicht dient das der Absatzsicherung der ZF-Hersteller?
 
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......

Lest es einfach nochmal und lasst es ein wenig auf euch einwirken...und bitte nicht vergessen, es ist ein offizelles Schreiben an den Innenminister!!!
hallo.

Kannst du mir bitte diesbezüglich weiterhelfen?

Ich finde auf dieser Presseerklärung keinen Innenminister als Adressaten :unsure:

Eines muss man dem Hr. Jahnke ja neidlos zu Gute halten: er leistet sich den Luxus seiner eigenen Meinung und steht auch öffentlich dazu (y)
Wiewohl sich auch Marc G. nachvollziehbar hier zu erkennen gibt (y)
Was man für sich selbst füre eine Erkenntnis daraus zieht, nun, das bleibt einem selbst überlassen.
 
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"Es kam durch den Einsatz von Nachtsichtgeräten auf Basis von Wärmebildtechnik bereits zu teils sehr tragischen Unfällen."

Dazu hätte ich dann bitte mal ein paar Quellen? Ich halte das ganze immer noch für großen Mumpitz. Und ich frage mich wirklich was Jahnke geritten hat und was "Des Jägers beste Web Revier" geritten hat so einen Beitrag zu veröffentlichen. Entweder da ist massiv Geld geflossen, oder die haben Journalismus bei der Bild gelernt.

PS: Ich nehme ja an, dass der erste Thread gar nicht mal wegen den Beiträgen gelöscht wurde (denn da ging es für WUH Verhältnisse gar nicht mal so rund), sondern weil der Beitrag auf den verlinkt wurde bei der Konkurrenz online ist (der direkte Link auf die HP von Jahnke sollte i.O. sein).
Das würde mich auch interessieren,zumal laut Jahnke ja Wärmebildgeräte jagdlich nicht der Begrifflichkeit entsprechen,also illegal wären !
 
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Das ist u.a. der Sinn des Threads.
Sowohl bestätigend als auch negierend.
Das schwedische Jagdrecht begrenzt den Einsatz von Thermalgeräten im Gegensatz zu Nachtsichttechnik wegen Sicherheitsbedenken auf freies Gelände.

Ganz so einfach wie sich hier einige die Sache machen ist sie nicht. Insbesondere nicht mit den bei Thermalgeräten noch weit verbreiteten kümmerlichen 300x400 Pixeln. Freilich kann man auch jede Diskussion mit dem Hinweis auf die Verantwortlichkeit des Schützen beenden.
 
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Wie Ich schon im ersten Faden schrieb, in der Art und durch die Wahl der Beispiele für uns Jäger ein Bärendienst. Bei der Öffentlichkeit und den Politikern Bleibt nur „gefährlich“ hängen.

Inhaltlich:
Keine sichere Abbildung von Hindernissen.
Ist mE korrekt. Die Wärmesignatur ist auch durch Sträucher hindurch zu sehen und bei meinem Handgerät von Pulsar (das lite) konnte ich im Februar die Sauen perfekt sehen, die lichten Sträucher aber nicht. Entfernung zur Rotte ca. 30 Meter. Mit der Taschenlampe war des ne Wand und die Sauen nicht mehr zu sehen.

unklare Geschossbahn
jaein. Ja, Hindernisse können ein Geschoss ablenken. Das kann ein Ast, ein Stein oder auch bei ungünstigen Konstruktionen in Grashalm sein. Das ist aber ein generelles Problem. Bei obigen Beispiel und meiner verwandten Munition gehe ich von keiner Abweichung aus. Dafür waren die Hindernisse zu fein.

Hintergrundgefährdung
Ist für mich das Argument für WB Technik. Wenn ich auf der Kanzel sitze kenne ich das Gelände und weiß ob ich Kugelfang in 20 oder 30 Meter habe. Dahinter (in relativ flachen Revieren) ist eh mit Absetzern zu rechnen. Mit der Thermografie „sehe„ ich aber, ob ein Lebewesen im Hintergrund steht. Und das deutlich weiter als mit NS. Aber ja, das Stunden geparkte und kalt gewordene Auto ist tatsächlich nicht zu sehen.

Kein waidgerechter Schuss möglich
für nich überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich sehe da keinen Unterschied zwischen NS und WB Technik. Der Anwender muss die Grenzen seiner Technik kennen.

schwieriges Einschätzen von Entfernungen
ja, stimmt nach meiner Beobachtung, betrifft NS aber genauso. Das geht uns aber tagsüber häufig nicht besser oder warum gibt es Entfernungsmesser? Ich denke das ist eine Frage der Übung.

Erkennen wie das Stück steht
ja, stimmt nach meiner Beobachtung, betrifft NS aber genauso. Das geht mir bei einer Tageslichtoptik aber mitunter auch so.

Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, eigentlich alles Punkte die uns generell bei der Jagd beschäftigen und kein rein spezifisches Problem der WB Technik.

Eine für mich sinnvolle Kombi wäre WB zum Spotten und Klärung Gefährdung im Hintergrund und ein günstiges digitales NS Vorsatzgerät mit IR für die Schussabgabe. Gut, leider nicht an der Waffe, dann eben am Kopf oder Pirschstock. Ich warte aber leider noch auf die jagdrechtliche Freigabe, bis dahin muss die Taschenlampe reichen.

Beides kann der Wettbewerb von J. besser.
 
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Es gibt bereits heute Wärmebildgeräte (z.B. L3 Harris - L3 LWTS-LR), die alle diese Bedenken auf einen Streich lösen könnten, von der Fusionstechnik (Röhrentechnik kombiniert mit Wärmebild) gar nicht zu sprechen. Ist aber nur für Behörden:unsure:

Wenn die Jägerinnen und Jäger bereits heute staatlicherseits auf Herz und Nieren durchleuchtet und geprüft werden muss man die Frage stellen, warum man ihnen erstens nur scheibchenweise und zweitens nur die Technik von vor zehn Jahren zur Verfügung stellen will. Und diese dann auch noch in "kastrierter" Form.
Will man nun staatlicherseits in eine saubere, sichere und zeitgemässe Ausrüstung (für den der es benötigt) oder nicht. Und warum wird hier so eine Operette aufgeführt? In anderen Ländern der EU sind selbst Nachtzielgeräte frei verkäuflich....
 
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