Probleme beim Flintenanschlag

Mitglied seit
18 Apr 2016
Beiträge
649
Gefällt mir
436
#16
Es gibt zwei Varianten, die Flinte in der Erwartungshaltung zu positionieren und dann anzuschlagen.
Die eine ist etwa die untere Variante. Du richtest in der Erwartungshaltung die Laufmündung so aus, dass dein Auge, das Korn und die erwartete Flugbahn der Taube eine Linie bilden.
zum Anschlagen drehst du die Flinte dann mit dem Korn als Drehachse quasi in den Anschlag.

Die zweite Variante ist, die Flinte parallel zur erwarteten Flugbahn derTaube zu halten und beim Anschlagen eine gleichmäßige hebende Bewegung ohne Kippen der Flinte in die Schulter zu machen. Also ganz ohne Drehpunkt.
Vor und Nachteile kann ich hierzu der einzelnen Varianten kann ich leider nicht sagen.
Vielleicht kann hier einer der wirklich erfahrenen Flintenschützen was zu sagen.
 
Mitglied seit
14 Jul 2016
Beiträge
28
Gefällt mir
29
#17
Vor und Nachteile kann ich hierzu der einzelnen Varianten kann ich leider nicht sagen.
Vielleicht kann hier einer der wirklich erfahrenen Flintenschützen was zu sagen.
Interessant, danke!

Würde mich interessieren was die Vor- und Nachteile sind.

Da das ganze ja ein Automatismus ist, stelle ich mir den Switch zwischen den beiden Anschlagsarten recht schwierig vor?
 
Mitglied seit
17 Feb 2015
Beiträge
1.292
Gefällt mir
1.943
#18
Automatismus ist ein sehr gutes Stichwort.

Wenn du dir zu Beginn eine falsche Haltung, falschen Anschlag usw angewöhnst, wirst du eventuell schnell die Lust an der Flinte verlieren. Wie bei jedem Sport kann man sein "Muskelgedächtnis" richtig oder falsch konditionieren.

Lass dich nach Möglichkeit von jemandem mit Ahnung beraten und anleiten. Was man am Anfang alles verkehrt machen kann... Egal ob Flinte, Haltung, Kopf,... Das kann man später meist nur mit Geld für neues Material und viel Training wieder wett machen.

Also besser direkt am Anfang Geld und/oder Zeit investieren, spart Frust, Ärger und Geld (y)
 
Mitglied seit
30 Okt 2005
Beiträge
6.870
Gefällt mir
358
#19
Ich steh auf dem Schlauch, deshalb hab ich es mal skizziert. Die obere oder die untere Variante? Oder je nach Disziplin?
Anhang anzeigen 66511
schöne Zeichnung. Es ist immer eine Mischung beider Methoden. Mal ist das Korn schon dichter dran an der „Lauflinie der Taube“, z.B. bei Skeet und Rollhase, mal tiefer drunter bei Teal und Trap.
immer schiebt man die Flinte in die Lauflinie der Taube, nimmt ihre Geschwindigkeit auf, läßt den Balistikrechner im Kleinhirn die „Vorhalte“ schätzen und dort angekommen die Schrote fliegen.
 
Mitglied seit
30 Sep 2013
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#20
einen kleinen Zusatz-und dort angekommen die Schrote fliegen---ohne anhalten !!!!!
 
Mitglied seit
30 Okt 2005
Beiträge
6.870
Gefällt mir
358
#21
ohne Anhalten ist ein guter Ratschlag, aber wie umsetzen? Alle wollen sicher gehen und kontrollieren nochmals.......und rumms gehts dahinter.
Heute „im Wald“ in Sörnewitz oben vom kleinen Turm unten die E und G, Kenner wissen was ich meine. Man steht so sieben Meter über den Trapptauben, die da unten mit viel Dampf nach rechts huschen.
Dahinter, dahinter, dahinter.... meine zwei Mitstreiter hatten etwas Probleme. Ich saß dahinter und konnte das Abstoppen im Schuss so richtig schön sehen. Mit „ geh etwas näher ans Haus und zieh durch die Taube und wenn es zu weit davor erscheint, lass fliegen“, brachen sie. Näher ans Haus, damit sie mehr Fahrt aufnehmen mussten und so das Abbremsen in der unnötigen Kontrolle verhindert wurde. So klappte es plötzlich. Überhaupt weniger Denken mehr Intuition (die kommt aber nur durch Üben ins Lot) Anfang nächster Woche stelle ich die Tauben mal ins Netz...und noch ein paar andere.
 
Oben