Promi Jäger

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Gerade darüber gestolpert, dass Johnny Cash durchaus auch der Jagd nachgegangen ist.
https://www.theglobeandmail.com/art...ny-cash-met-the-moose-whisperer-in-backwoods/
Wurde in diesem Thread noch nicht erwähnt.
Geführt hat er einen Mannlicher Schönauer Stutzen. Ich kenn mich da nicht so aus, aber es soll sich wohl um das Modell GK gehandelt haben. Quellenangaben zum Kaliber sind nicht eindeutig, mal wird von .270 Win und mal von .30-06 gesprochen.
Interessant ist in dem Zusammenhang, dass er nur am Fleisch interessiert gewesen sein soll. Vor dem Trip hat man ihm drei Elche freigegeben, worauf er nur gefragt hat wie er das alles essen soll und hat dann auch nur ein Stück erlegt. Als dieses Stück dann im Anblick war, hat ihn sein Jagdführer erstmal gefragt, ob eine Elchkuh denn auch in Ordnung sei, daraufhin soll er frei übersetzt geantwortet haben: "Geweihe kann man eh nicht essen."
Bodenständig wie eh und je.



 
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Guter Mann mit einem guten Geschmack was Jagdwaffen angeht. Interessant, dass er eine Waffe mit Stecher hat, Hemmingway hat bei seinen Mannlicher den deutschen Stecher ausgetauscht
 
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Der Maler und frühere Akademiedirektor Markus Lüpertz führt u.a. die .375 Hölderlin. Auf den Entwickler Claus Otterbein wurde hier auch schon hingewiesen. ML geht mit seiner Jagdpassion völlig unvoreingenommen um bzw. an die Öffentlichkeit. Klasse, so sollte das sein! Im Atelier in Düsseldorf stand zur Begrüßung ein Muffelwidder-Vollpräparat im Eingang.

http://www.brauchitsch.com/index.php/2017/03/23/kunst-trifft-jagd/
..
Weniger bekannt ist, dass Lüpertz auch bekennender Jäger ist, was insofern bemerkenswert ist, als Prominte es aus Gründen politischer Correctness in der Regel vermeiden, zu ihrer Passion zu stehen. Lüpertz, ein in jeder Hinsicht unabhängiger Geist, schert sich nicht um derlei mainstreamiges Verhalten. Er bekennt sich zur Jagd und sagt in einem Interview mit der Bild Zeitung: „Ich mag Waffen. Jagen ist kontrollierte Gewalt, verlangt Disziplin, Rituale. Das ist kein wahlloses Rumgeballere. Jedes Tier, das ich esse, möchte ich auch töten können. Allerdings fühle ich für das tote Tier Bedauern.“

Unbenannt.JPG
 
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Der Maler und frühere Akademiedirektor Markus Lüpertz führt u.a. die .375 Hölderlin. Auf den Entwickler Claus Otterbein wurde hier auch schon hingewiesen. ML geht mit seiner Jagdpassion völlig unvoreingenommen um bzw. an die Öffentlichkeit. Klasse, so sollte das sein! Im Atelier in Düsseldorf stand zur Begrüßung ein Muffelwidder-Vollpräparat im Eingang.

http://www.brauchitsch.com/index.php/2017/03/23/kunst-trifft-jagd/
..
Weniger bekannt ist, dass Lüpertz auch bekennender Jäger ist, was insofern bemerkenswert ist, als Prominte es aus Gründen politischer Correctness in der Regel vermeiden, zu ihrer Passion zu stehen. Lüpertz, ein in jeder Hinsicht unabhängiger Geist, schert sich nicht um derlei mainstreamiges Verhalten. Er bekennt sich zur Jagd und sagt in einem Interview mit der Bild Zeitung: „Ich mag Waffen. Jagen ist kontrollierte Gewalt, verlangt Disziplin, Rituale. Das ist kein wahlloses Rumgeballere. Jedes Tier, das ich esse, möchte ich auch töten können. Allerdings fühle ich für das tote Tier Bedauern.“

Anhang anzeigen 136081
Habe vor geraumer Zeit dieses Interview auch gelesen. Seine mir skurril erscheinende Entwicklung eines eigenen .375ger Derivates um damit, nota bene, einen Kap-Büffel in Afrika zu strecken.... nun ja. Der Weg mag manchmal das Ziel sein..

Zusammen mit seinem Faktotum "Otterbein" kommen die beiden schrillen Burschen doch reichlich manieriert rüber und trotz der zustimmungfähigen Zitate in Deinem Post wirkt mir die Bekenntnis zur Jagd bei ihm wie eine gewollte, künstlerische Provokation des urbanen Establishments - seiner Klientel.

Wie heißt es in einem Artikel über eine seiner Veranstaltungen 2019 doch so treffend:
"Markus Lüpertz pflegt sein Image als „Bad Guy“ der deutschen Kunstszene " -
https://www.wn.de/Muenster/3701301-...0-Zuhoerer-Markus-Luepertz-im-Rathausfestsaal

Vermutlich hat er einfach erkannt, dass man in gewissen Kreisen mit diesem Thema noch (sic!) provozieren kann.

Und vermutlich verkauft sich solch "Gekrakel" auch beim "Deutschen Malerfürsten" (armes D`land :rolleyes:) mit etwas "Bad Guy" Grusel nochmal so gut.

 
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Ich glaube der gute alte Ernest hatte immer seinen konstanten Pegel.....
Vinum lac senum ;)

wobeis bei die alten Schrankschwester Ernest wohl schon recht früh angefangen hat, mit dem Geist aus der Flasche. :oops:

Was mir solche traurigen Bioraphien jedoch irgendwie zeigen ist leider auch, dass man seinen Sorgen und Nöten weder in der Natur und schon gar nicht bei der Jagd nachhaltig entkommen kann.

Das "Natura sanat" ... ist schlussendlich doch sehr relativ... :sneaky:
 
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Eben auf dem Roten Sofa (N3): Thore Schölermann "Ich bin Jäger!"
Ich wusste nicht wer das ist, daher gegoogelt, habe zwar noch nie eine Sendung mit ihm gesehen aber finde es sehr gut, dass jemand der für diese mutmaßliche Zielgruppe moderiert so offen damit umgeht.
 
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