PRT Jagdhundewelpen: Merkwürdige Anfragen von Interessenten, Betrug? Diebe?

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Unbedingt auf‘s Bauchgefühl hören.
Wenn der Interessent „unbedingt“ die Adresse haben möchte ….
Die Idee mit Jagdschein oder Perso ist ja gut, Du weisst nur nicht wessen Perso da kommt.

Ich persönlich würde den Kontakt abbrechen, alle Welpen sind verkauft.

Vor vielen Jahren erlebt:
Kumpel verkauft Auto. Interessent meldet sich, fragt nach Extras (keine Alarmanlage) und ob Garagenfahrzeug (war nicht). Dann interessiert an der teueren Soundanlage.
Termin für den Nachmittag des Folgetages ausgemacht. Adresse mitgeteilt.
Nachts verschwand dann die Soundanlage aus dem Auto ohne Alarmanalge welches vor der Haustüre parkte.
Ach so, der Interessent kam am Folgetag nicht.
Funktioniert sicher heute auch noch.
 

z/7

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Die Befürchtung von @FischerWuidl und @Westwood war auch mein erster Gedanke. Das ist eine durchaus konkrete Gefahr. Welpen werden vierstellig gehandelt. Denke, Dein Bauchgefühl ist richtig. Schließ die Racker des Nachts gut weg, nicht alle fragen vorher an.
 
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Wir haben also einen Ausländer, der möchte gerne die Adresse haben zum Welpen anschauen ? Für mich ist jetzt ziemlich normal. Ich frag beim Züchter jedenfalls auch nach der Adresse zum anschauen. Irgendwelche Papiere habe ich noch nie gescannt versenden müssen.

Wenn dir Email nicht passt. Dann halt nicht.

Ich bin durch meine Hunde in den Zuchtdatenbanken auch ziemlich einfach zu finden. Hab die Adresse mal raus vor einziger Zeit. Aber Anrufe bekomme ich immer wieder mal, letztes mal war es jemand aus Frankreich. Ging dann nicht wegen Corona.
 
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Ich bin mir sehr sicher das das organisierte Verbrechen in den Fall sicher keine Gefahr darstellt. Da steht Aufwand und Nutzen sowie Risiko in keinem Verhältnis.
Allein der Weiterverkauf ist hier im Gegensatz zu anderen Diebesgut viel zu problematisch. Zwischenlagerung etc garnicht zu nennen.
Ob jetzt hier nen verstrahltet kleinkrimineller meint ne Chance zu sehen mag ich nicht ausschließen halte ich aber für gering.

ist aber nur meine persönliche Einschätzung.
Christian
 

z/7

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Du hast keine Ahnung, was hundetechnisch so los ist. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, was man in den Medien mitbekommt. Es werden Zuchthündinnen geklaut, ausgebildete Hunde, Deckrüden, komplette Würfe. Am liebsten von gefragten Rassen, wozu PRT definitiv gehören. Die stehen sogar sehr weit oben auf der Liste. Da würde die Hündin natürlich mitgehen, und in ein paar Monaten weiterproduzieren. Von wg. Probleme mit dem Zwischenlagern. Gibt genug Hinterhöfe auch in Deutschland. Und unproblematischer kann man Diebesgut kaum verhökern. Welpen sind erst ab einem gewissen Alter gechipt....
 
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Ich bin mir sehr sicher das das organisierte Verbrechen in den Fall sicher keine Gefahr darstellt. Da steht Aufwand und Nutzen sowie Risiko in keinem Verhältnis.
Allein der Weiterverkauf ist hier im Gegensatz zu anderen Diebesgut viel zu problematisch. Zwischenlagerung etc garnicht zu nennen.
Ob jetzt hier nen verstrahltet kleinkrimineller meint ne Chance zu sehen mag ich nicht ausschließen halte ich aber für gering.

ist aber nur meine persönliche Einschätzung.
Christian
Ich empfehle dir mal Tante Google zu dem Thema aufzusuchen. Du wirst Augen machen, was derzeit los ist.
 
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Ich bin mir sehr sicher das das organisierte Verbrechen in den Fall sicher keine Gefahr darstellt. Da steht Aufwand und Nutzen sowie Risiko in keinem Verhältnis.
Allein der Weiterverkauf ist hier im Gegensatz zu anderen Diebesgut viel zu problematisch. Zwischenlagerung etc garnicht zu nennen.
Ob jetzt hier nen verstrahltet kleinkrimineller meint ne Chance zu sehen mag ich nicht ausschließen halte ich aber für gering.

ist aber nur meine persönliche Einschätzung.
Christian
Im April haben sie bei uns im Nachbarort eine Berner-Senner-Hündin praktisch unter der Geburt vom Aussiedlerhof weggeklaut. Es ist schon Vorsicht geboten und wenn das Bauchgefühl anspringt, lieber einmal zu viel "Nein" sagen...
Ich würde in dem Fall auch sagen, dass alle Welpen vergeben sind - oder, falls du dich doch nur rückversichern möchtest, sag, dass du nur an Jäger abgibst und lass dir im Vorfeld einen Scan des aktuellen Jagdscheines schicken...
 
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Das mit dem Jagdschein ist (sofern du noch Welpen abgeben möchtest) vermutlich der beste Zwischenweg.

Digital "geklaute" Personalausweise gibts ja vermutlich wie Sand am Meer. Kopien von JS vermutlich weniger.

Das Ansinnen ist auch plausibel (Abgabe nur an Jäger), also kann man das ggf. auch gut argumentieren, wenn er "wissen will", weshalb du die Kopie brauchst.

Falls er "Bedenken hat", soll er einfach ein digitales Wasserzeichen drüber machen. Geht mit jedem Paint-Programm.
 
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Also an Adressen von Züchter, die gerade Welpen haben kommt man doch deutlich leichter ohne direkten Kontakt über die diversen Homepages der Züchter und Zuchtvereine ran.
 
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Das ist wohl so,

trotzdem finde ich die Idee gut, dass Jagdhunde nur an Jäger abgegeben werden. Wenn der Züchter den Wurf ausgetestet hat, sollten zumindest die Welpen, die jagdliches Potenzial zeigen, nur gegen Vorlage einer gültigen Jagderlaubnis abgegeben werden.

Außerdem sollten Jäger ihren Hund von Züchtern des jeweiligen Verbandes kaufen, mit den entsprechenden Papieren, um gute Zucht zu fördern. Die sind auch nix teurer, als andere Welpen.

Gruß,

Mbogo
 
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Wenn man Welpen verkaufen will kommen ja so einige Anfragen, viele davon melden sich einmal und dann hörst du nie wieder was davon.
Manche haben echtes Interesse und wenn die Käufer für ok befunden werden klappt auch eigentlich alles.
Habe in meinem Leben bereits 10 Welpen verkauft und nun wird es merkwürdig!
In der Verkaufsanzeige steht dass die Eltern jagdlich geführt sind. Nun mache ich mir Sorgen dass hierdurch irgendwelche Gangster auf den Plan gerufen werden die evtl. einen Einbruch planen.
Denn ich habe eine Anfrage per mail in nicht einwandfreiem Deutsch (obwohl deutscher Name). Die Schrift/die ganze email sieht merkwürdig aus.
Der Interessent drängt darauf die Adresse zu bekommen und will angeblich zum schauen vorbei kommen. Zum Glück keine Adresse und kein Name in der Anzeige, nur die Handynummer.
Gibt es in der Hinsicht Erfahrungswerte? Ist das eine Masche?

Ich kenne wenige Züchter, diese aber sehr gut. Zwei von denen überprüfen den Hintergrund. Jetzt nicht polizeilich, sondern ob die Hunde in gute Hände kommen. Einer sagte mir mal, er hat einen Käufer abgelehnt, weil er den Welpen nicht richtig hochgehoben hat. Begründung: der Hund ist kein reines Arbeitsgerät.

Mal in so etwas reinversetzt…. Wenn ich beim Käufer meiner Welpen auch nur den Hauch eines schlechten Gefühls hätte, wäre es vorbei. Egal ob er die Hunde möglicherweise schlecht behandelt, unlauterer Absichten vorliegen oder was auch immer.

Ich würde einfach nur absagen und mir noch nicht mal den Kopf über eine Begründung machen. Bauchgefühl und Lebenserfahrung sind sehr oft die richtigen Entscheidungsparameter.
 
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Ich gebe keinen Welpen an Interessenten ab, wenn diese nicht mindestens 1x vorher bei uns waren. Ich möchte mit den Leuten reden und vorab wissen wo der Hund hinkommt, wie er gehalten wird usw.

Einmal hat sich einer für einen Rüden gemeldet. Wir haben einen Termin gemacht, aber er ist nicht gekommen. Auf Nachfrage meinte er, daß etwas dazwischen gekommen ist. Daraufhin habe ich gesagt, daß er gar nicht mehr kommen braucht, weil der Welpe dann ja nicht so wichtig sein kann, wenn man nicht mal zum Telefon greifen kann um abzusagen. 2 Wochen später fragte er, ob er denn jetzt kommen könnte, wegen dem Hund. Darauf habe ich gar nicht mehr geantwortet. Später kam dann raus, daß dieser Mann ein Alkoholproblem hat und so einiges nicht mehr im Griff hatte. Bauchgefühl war richtig.
 
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17 Feb 2015
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Man muss ja nicht jeden Interessenten an die Welpen (also auch an die Adresse) lassen.

Wenn die erste Kontaktaufnahme schon ein Bauchgefühl auslöst, dann Kontakt einstellen. Würde das hier auch nicht thematisieren (obwohl hierdurch wirklich gute Infos gekommen sind!!! ) und mich vor allen Dingen nicht rechtfertigen ob deiner Käuferauslese.
 
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