Pulsar helion 38XQF

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@moos das heisst ja im Umkehrschluss, dass eine echte Auflösungsverbesserung erst mit einem Bolometer mit kleinerem Pitch erzielbar ist, richtig? Liemke plant ja bei dem Bussard einen mit 12 µm zu verbauen bei 12 Grad Sehfeld und 2,5-facher Vergrößerung (35mm Linse). Das entspricht bei Sehfeld und Vergrößerung ja dem XP50.
Wäre das Liemke dann wegen der 12 µm feiner aufgelöst?

@tins: Ist ja interessant, dass in Deinem Screenshot für Händler ein XQ30F auftaucht. Auf der Seite von Pulsar (zumindest für den deutschsprachigen Raum) gibts dazu keinen Hinweis
 
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Ich bin verwirrt.....

Was kauft man den nun von Pulsar für ein Gerät bis 2000€?
 
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IMHO.

Pulsar Quantum Lite XQ30V

Denke mal, dass das aktuell das Beste Preis-Leistungsverhältnis in diesem Preissegment wiederspiegelt.
 
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Pulsar spart nicht an der Optik, das Gerät ist anders ausgelegt. Der Vorteil der hohen Auflösung wird in ein großes sehr gutes Sehfeld umgesetzt. Auf Distanz ergibt sich kein wesentlicher Vor- aber auch kein Nachteil gegen XQ.

Eine große optische Vergrößerung würde in Verbindung mit hohem Digitalzoom dazu führen, dass man ein Stativ benötigt weil sich sonst enorme Verwacklungen des Bildes ergeben würden. Irgendwo ist die Grenze für handhelds.

Wenn das XP, das gleiche Objektiv (Vergrösserung) wie das XQF hätte, müsste ich eigentlich ein besseres Bild bei gleichem Sehfeld haben. Oder liege ich da falsch? Der Bildschirm und die Pitch sind identisch.

Wenn ich es richtig verstanden habe lassen sich beim XP die Objektive tauschen, beim XQF dagegen nicht. Wenn das nicht so wäre könnte man die Objektive einfach tauschen und hätte beim XP ein besseres Ergebniss, oder???
Wobei es für das XP kein Objektiv zu geben scheint das die Vergrösserung des XQF hat.
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
Der pitch ist sozusagen der Pixelabstand im Bolometer. Damit ist bei gleichem pitch ein 640x480 chip physisch größer als ein 320x240 chip. Das Sehfeld ergibt sich wie bei einer Lochkamera aus Linse und chip. Bei gleicher Linse ergibt ein größerer chip ein kleineres Sehfeld.

Da der chip der XP physisch größer ist als bei der XQ hat Pulsar die Linsenvergrößerung kleiner gestaltet. Sonst hätte sich ein sehr sehr enges Sehfeld ergeben. Und mit engem Sehfeld ergeben sich zunehmend Probleme beim Erfassen und man wackelt das Ziel schnell raus.

Das ist ungefähr so, wie mit 8x ZF auf einer DJ ein Stück zu erfassen und zu begleiten. Die Sache ist ein Kompromiss zwischen Vergrößerung und Sehfeld. Mit 12 micrometer pitch wird sich das günstiger gestalten, weil die Abmessungen des chips bei gleicher Auflösung kleiner werden, aber das ist dann die nächste Generation.

Der Vorteil der XP liegt im Superbild und tollem Sehfeld auf nähere Distanz und verliert sich zunehmend mit der Weite der Entfernung weil der notwendige Digitalzoom das Bild immer weiter verpixelt.

Was man für seine Jagd benötigt muss jeder selbst wissen. Bis 200-300m ist das XP immer besser, auf 1000m oder mehr kein Unterschied zur XQ.
 
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Was man für seine Jagd benötigt muss jeder selbst wissen. Bis 200-300m ist das XP immer besser, auf 1000m oder mehr kein Unterschied zur XQ.

Das ist für mich die spannende Frage! Ich würde gerne auf "mittlere" Distanzen, also sagen wir mal 200m, noch schnell und zuverlässig erkennen können, ob Reh oder Sau oder... aus dem Wald tritt (und nicht aufgrund Größe und Bewegunsmuster etc. nur erraten).

Ich habe mal folgendes betrachtet


Sensorbreite
[pixels]
Sichtfeld @100m
[m]
Pixels/1m @100m
XQ30V38421,818
XQ38F38417,222
XP3864028,622
XQ50F38413,029
XP5064021,829


D.h. für ein Stück Wild bestimmter Größe bei gegebener Entfernung erhalte ich für XP vs XQF die gleiche Bildinformation (im Sinne von: wieviele Pixel bilden das Wild ab).
Beim XP ist es zunächst nur auf dem Bildschirm kleiner, weil das Blickfeld größer ist. Das kann ich mit Digitalzoom ausgleichen.

Da 22 Pixel schon nicht sooo viele sind, würde ich denken, dass bereits im Bereich von einigen hundert Metern mit dem XP quasi immer digital gezoomt wird und somit der Vorteil des größeren Blickfelds keine Rolle mehr spielt - nicht erst bei 1000m.
Allerdings ist das graue Theorie; Rückmeldungen aus der Praxis, gerne mit Bildern, wären hilfreich.

Hingegen bringt der Schritt vom 38 zum 50 rund 30% mehr Pixel die mein Objekt abbilden bzw. auf die Fläche (Breite x Höhe) sogar rund 70% mehr.
Deswegen scheint für meinen Anwendungsfall das XQ50F optimal.

Rein vom Preis her ist das XQ30V ("Lite) vermutlich das attraktivste mit der besten Preis-Leistung. Auch hier würden mich Vergleiche mit Bildern aus der Praxis interessieren.
 
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Der pitch ist sozusagen der Pixelabstand im Bolometer. Damit ist bei gleichem pitch ein 640x480 chip physisch größer als ein 320x240 chip. Das Sehfeld ergibt sich wie bei einer Lochkamera aus Linse und chip. Bei gleicher Linse ergibt ein größerer chip ein kleineres Sehfeld.

Da der chip der XP physisch größer ist als bei der XQ hat Pulsar die Linsenvergrößerung kleiner gestaltet. Sonst hätte sich ein sehr sehr enges Sehfeld ergeben. Und mit engem Sehfeld ergeben sich zunehmend Probleme beim Erfassen und man wackelt das Ziel schnell raus.

Das ist ungefähr so, wie mit 8x ZF auf einer DJ ein Stück zu erfassen und zu begleiten. Die Sache ist ein Kompromiss zwischen Vergrößerung und Sehfeld. Mit 12 micrometer pitch wird sich das günstiger gestalten, weil die Abmessungen des chips bei gleicher Auflösung kleiner werden, aber das ist dann die nächste Generation.

Der Vorteil der XP liegt im Superbild und tollem Sehfeld auf nähere Distanz und verliert sich zunehmend mit der Weite der Entfernung weil der notwendige Digitalzoom das Bild immer weiter verpixelt.

Was man für seine Jagd benötigt muss jeder selbst wissen. Bis 200-300m ist das XP immer besser, auf 1000m oder mehr kein Unterschied zur XQ.[

Warum sollte das XP bei gleicher Linsenvergröserung mehr wackeln wie das XQF? Das ist unlogisch. Das Sichtfeld wär das gleiche nur mit einer höheren Auflösung

Nach deiner Aussage, müsste das XP mit geringerer optischer Vergrösserung (Objektiv) im Vergleich zum XQF ein Objekt genauso gross darstellen wie das XQF mit höherer Vergrösserung.
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
Sorry, denk noch mal nach. Ist etwas verwirrend.

Das Sichtfeld ist nicht gleich. Das hat Mutex ja auch gut dargestellt.

Wenn du mit dem XQ50 auf 100m nur 13m Sichtfeld hast, dann hast du auf 50m nur noch 6,5m . Bei einer Sau siehst du dann rechts und links noch je etwa 2,5m. Leicht mit der cam gewackelt und die Sau ist raus aus dem Bild. Gleich blöd natürlich, wenn die Sau abspringt.

Die XP50 hat fast das doppelte Sichtfeld. Um den gleichen Betrag gewackelt ist die Sau immer noch im Bild. Das Ziel wird aber bei beiden Cams mit der gleichen Pixelzahl im Bolometer aufgenommen, wie Mutex ja auch geschrieben hat. Im 640x480 Display der XP ist die Sau aber kleiner, denn die XP hat ja das fast doppelte Sichtfeld auf auch nur 640 Pixelbreite im Display. Um die Sau im Display genau so groß wie bei der XQ zu sehen musst du digital zoomen, was die Auflösung bei 2x Zoom halbiert. Dann hast du kein besseres Bild als mit der XQ, aber die Zielerfassung verbessert sich, weil du im Gegensatz zur XQ ja jederzeit wieder runterzoomen und das große Sichtfeld nutzen kannst.

Noch mal, beide Cams haben ein 640x480 DISPLAY.
Auf 640 pixel Displaybreite bildet die XQ50 13m auf 100m Entfernung ab. Die XP50 bildet auf 640 pixel Displaybreite aber knapp 22m ab. Noch dazu ein besseres Bild, denn dahinter stehen 640 pixel Bolometerauflösung.

Ein 1m breites Ziel ist also im Display der XP nur ein 22zigstel des Displays während es in der XQ ein 13zehntel ist. Wenn du in der XP jetzt digital zoomst bekommst du in etwa das Bild der XQ, hast aber keine größere Auflösung, weil du mit dem Digitalzoom die höhere Bolometerauflösung halbiert hast.
 
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anonym

Guest
Deshalb kommt für mich die mittlere Modellreihe in Frage. Nicht an der Leistungsuntergrenze und nicht das vermeintliche "Highend Produkt" Ein guter Mittelweg ist das XQ38F vermutlich schon
 
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Tins, hast du schon bestellt?

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Ich auch. Habe die Bestellung des XQ30V storniert und das XQ38F geordert.

Völlig verrückt :unbelievable:
 
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