Pulsar neue Nachtsichtvorsatzgeräte F 135/155

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Nachteil: ich habe einen Monitor vor mir ! Der gibt mir nicht das tatsächliche Bild wieder .
Ohne Einschießen funktionieren die Digitalen nicht, obwohl der Hersteller das gegenteil behauptet. Vorteil: günstiger Preis.
 
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Wie ist es eigentlich, wenn Wild zufällig in den unsichtbaren IR-Aufheller drein äugt. Reflektieren dann die Lichter des Wildes und wird es im Verhalten vorsichtiger, wirft zum Sichern öfter auf?
 
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Kommt auf den IR-Aufheller und das Wild an.
Die Lichter reflektieren das IR-Licht.
Aus eigener ERfahrung mit einem digitalen NSG mit 850nm Aufheller reagieren Sauen nicht wirklich, Rehwild jedoch hin und wieder schon, wirft auf und sichert. Teils tritt es auch den geordneten Rückzug an, wenn man zu lang leuchtet. Rotwild reagierte auch mit Flucht, zumindest vermute ich, dass es am Einschalten des IR-Aufhellers lag, weil das Alttier mit Kalb sofort nach Einschalten absprang.
bei Wellenlängen, die weiter im IR- Bereich liegen, reagiert das Wild wohl nicht so stark, kann ich aber nicht aus der Praxis sagen. Dafür sind bei 915 oder 940nm die Reichweiten geringer.
 
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Dafür sind bei 915 oder 940nm die Reichweiten geringer.
Kan man pauschal nicht sagen, es kommt auf Bauart und Leistung des Strahlers an. Wie andere user sicher bestätigen können, ist der Pulsar 915 beispielsweise ein regelrechtes Lichtschwert, was vom Benutzer kaum zu bändigen ist und mit enormer Leistung eher überbelichtet statt zu dunkel ist.
 
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Danke für eure Antworten. Es bestätigt den Eindruck meines günstigen Bushnell Geräts, welches ich zusammen mit einem Pulsar IR-940 Aufheller auf Entfernungen bis ca. 50 m zusätzlich zum Fernglas als Unterstützung nutze.

Rehwild scheint sehr sensibel zu reagieren, wirft bei direktem Einblick und sichtbarer Reflektion in ihren Lichtern oft auf, sichert vermehrt in Richtung des IR Lichts. Ein alter, heimlicher Bock ist sofort bei Reflektion abgesprungen.

Sauen sind weniger sensibel, es hat allerdings fast den gleichen Effekt. Auch sie werfen während des Fressens öfter auf.

Würde ich also im Falle dessen, daß der Gesetzgeber Vorsatzgeräte erlaubt, einen Schritt weiter denken, dann wäre wahrscheinlich die Nachtsichttechnik mit IR eher weniger mein Favorit - egal wie unsichtbar laut Hersteller sein IR ist, sondern vermutlich Wärmebildtechnik.

Waidmannsheil
 
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Kan man pauschal nicht sagen, es kommt auf Bauart und Leistung des Strahlers an. Wie andere user sicher bestätigen können, ist der Pulsar 915 beispielsweise ein regelrechtes Lichtschwert, was vom Benutzer kaum zu bändigen ist und mit enormer Leistung eher überbelichtet statt zu dunkel ist.
Klar, man muss schon ähnliche Strahler vergleichen.
 
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Nachteil: ich habe einen Monitor vor mir ! Der gibt mir nicht das tatsächliche Bild wieder .
Ohne Einschießen funktionieren die Digitalen nicht, obwohl der Hersteller das gegenteil behauptet. Vorteil: günstiger Preis.
Das stimmt so pauschal nicht. Auch bei einem Röhrengerät schaust du erstmal nur auf einen fluoreszierenden Schirm und nicht durch das Gerät durch. Die Parallexefreiheit bzw. eigentlich nur Parallaxearmut wird durch die Optik drumherum realisiert, was bei den digitalen grundsätzlich auch möglich ist und auch gemacht wird. Die Grenzen sind allerdings tatsächlich enger. Das es im einzelnen Modelle gibt bei denen das besser oder schlechter funktioniert ist dem Fertigungsaufwand und damit auch dem Preisniveau geschuldet.
Auch ein Röhrengerät sollte grundsätzlich mal probegeschossen worden sein, da auch hier ggf. nachjustiert werden muss, schon allein wegen des Zusatzgewichts an der Tageslichtoptik. Nicht zufällig bietet jeder größere Händler von Röhrentechnik auch die (Nach)-Justage der Röhre an die optische Achse an.
 
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