Pulsar neue Nachtsichtvorsatzgeräte F 135/155

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Würde ich also im Falle dessen, daß der Gesetzgeber Vorsatzgeräte erlaubt, einen Schritt weiter denken, dann wäre wahrscheinlich die Nachtsichttechnik mit IR eher weniger mein Favorit - egal wie unsichtbar laut Hersteller sein IR ist, sondern vermutlich Wärmebildtechnik.

Waidmannsheil
Dafür ist Wärmebild wohl nicht so Detailreich und man kann wohl auch mal kleinere Äste übersehen.
 
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Dafür ist Wärmebild wohl nicht so Detailreich und man kann wohl auch mal kleinere Äste übersehen.
Das Haar in der Suppe findet sich "überall". :)

Nichts desto trotz kann die Wärmebildtechnik eine bessere und ruhigere ggf. sogar dadurch längere Situation der Beobachtung ermöglichen, denn das Stück "fühlt sich nicht durch einen IR Aufheller geblendet" und wirft nicht sichernd auf.

Insoweit hatte ich bisher die Möglichkeit durch ein paar Wärmebildgeräte im Bereich von 1.500 bis 4.000 EUR hindurchzusehen.

Die Qualität des Bildes der teureren Geräte ab 2.500 € (z.B. ab XP50) war meiner Meinung nach nicht kritikwürdig. Dies kann sich natürlich in einem weitläufigen Feldrevier ändern.

Grundsätzlich jedoch ist es mir lieb, wenn das beobachtete Stück keine Art von Verdacht schöpft.

Falls der Gesetzgeber sich also positiv ausspricht und weitere Bundesländer einen Einsatz erlauben, werde ich mir wahrscheinlich ein Wärmebildvorsatzgerät kaufen, wofür ich allerdings noch etwas sparen muss. :)
 
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Vielleicht einfach erst mal selbst Erfahrungen sammeln. Weder mit 915 noch mit 940Nm ist mir jemals etwas abgesprungen oder war beunruhigt.

Ich denke es kommt sehr auf den jeweiligen Strahler und sein Streulicht an. Vielleicht auch auf die Beobachtungssituation und die Art und Weise des Herumhantierens.
 
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Vielleicht einfach erst mal selbst Erfahrungen sammeln.
Wie gesagt, ich habe mit einem Pulsar IR 940 nm Aufheller Erfahrungen während der Beobachtung von Reh- und Schwarzwild gemacht.

Durch meine Frage hatte ich mir weitere Erfahrungswerte erhofft, diese wurden bestätigt und für mich steht die Entscheidung.

Ja, das IR Licht als solches ist unsichtbar, aber wer direkt in den Strahler hineinschaut ist wenig begeistert. Zumal, wenn man Wild damit beobachtet hält man den Strahler direkt auf das Wild und nicht 5 Meter daneben. Also kann es oft vorkommen (das Problem)...

Wer dann einer von fünf Sauen die Kugel anträgt, alle jedoch das IR Licht gesehen haben und vier flüchten, dann wirds bestimmt in Zukunft nicht einfacher, wenn der Strahler angeht?

Da würde mich glatt ein ehrlicher Erfahrungsbericht eines Jägers interessieren, der ein NSG Vorsatzgerät seit ein paar Jahren regelmäßig nutzt - vorausgesetzt er lobt nicht nur die eigene Ausrüstung. Händlerargumente hört man genug...
 
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Hier ein paar Bilder aus der Praxis zum Thema des Blendens bei optimalen Windverhältnissen und gar keinen Eigengeräuschen bei einem laut Hersteller unsichtbaren "IR Aufheller 940 nm" i.V.m. mit einem einfachen Bushnell NSG bei dem der herstellerseitige IR Aufheller manuell deaktiviert ist.







 
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Ich nehme mal an, du nutzt ein Equinox Z 6x50. Eine Frage: Verwendest du Batterien oder Akkus?
Ich habe festgestellt, dass mein Equinox bei Nutzung von Batterien scheinbar eine leichte Überspannung hat und diese über den IR Strahler abbaut. Das bedeutet, auch bei ausgeschaltetem NSG schimmert der Strahler leicht und lässt sich nicht ganz abschalten. Das beginnt meist ein paar Minuten nach dem Einlegen neuer Batterien.
Bei Akkuverwendung tritt dieses Problem nicht auf.
Vielleicht ist das bei dir ähnlich.
 
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Jo, ist ein Equinox - war im Angebot für 160 EUR, da konnte ich nicht wiederstehen, um mal ein paar Erfahrungen im Waldrevier zu machen und das Fernglas zu unterstützen.

Wie gesagt, den herstellerseitigen IR Aufheller nutze ich nicht - er ist deaktiviert.
Habe separat einen Pulsar IR 940 Aufheller montiert, weil ich dachte er "ist unsichtbarer". :)
Beides wird via Akkus versorgt.

Es soll kein "Verdammen oder Pauschalisieren sein" - entschuldige - nur scheint mir das IR Licht nicht ganz so unsichtbar für Wild zu sein, wie "mancher wirbt".

Am Ende hat Wärmebildtechnik den Vorteil, dass man über die Anwesenheit von Wild schneller informiert ist - besser "spotten" kann und noch dazu scheint man im Vergleich das Wild durch das nicht vorhandene IR nicht heimlich zu machen.
 
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Wie gesagt, ich habe mit einem Pulsar IR 940 nm Aufheller Erfahrungen während der Beobachtung von Reh- und Schwarzwild gemacht.

Durch meine Frage hatte ich mir weitere Erfahrungswerte erhofft, diese wurden bestätigt und für mich steht die Entscheidung.

Ja, das IR Licht als solches ist unsichtbar, aber wer direkt in den Strahler hineinschaut ist wenig begeistert. Zumal, wenn man Wild damit beobachtet hält man den Strahler direkt auf das Wild und nicht 5 Meter daneben. Also kann es oft vorkommen (das Problem)...

Wer dann einer von fünf Sauen die Kugel anträgt, alle jedoch das IR Licht gesehen haben und vier flüchten, dann wirds bestimmt in Zukunft nicht einfacher, wenn der Strahler angeht?

Da würde mich glatt ein ehrlicher Erfahrungsbericht eines Jägers interessieren, der ein NSG Vorsatzgerät seit ein paar Jahren regelmäßig nutzt - vorausgesetzt er lobt nicht nur die eigene Ausrüstung. Händlerargumente hört man genug...
Habe seit ca. 3 Jahren ein NSG von Jahnke mit Infrarotlampe. Anzahl erlegte Kreaturen damit: keine Ahnung, aber es waren genug.

Habe keine Muster erkennen können, ob ein Strück Wild auf Infrarot anspricht. Habe in allen Kombis (Pirsch/Kirrung, Licht, Wind,nah/fern, Feld/Wald) schon geschossen. Ich denke es sind selbst aus der dunklen Kanzel raus eher Geräusche (IR Lampe macht sehr hohes Geräusch) oder Bewegungen, die das Stück zum rüberäugen bewegen. Das hängt auch mit meiner Schussentfernung nachts zusammen, die fast immer unter 50m ist.

Viellleicht "das beste" Kriterium: bärenarschdunkel, man sieht nur etwas mit IR Lampe, kein Licht von woanders her. Da habe ich nie etwas bemerkt.

edit: Lerneffekte wegen dem IR Licht auch keine. Sauen kommen immer wieder an die Kirrung, auch die gleiche Rotte. sind meist 1-2 Mondphasen dazwischen. Das Überhöhen dieses Lerneffektes (die merken sich das für immer) halte ich für übertrieben. Allerdings habe ich auch kein festes Jagdmuster, sondern entscheide nach Wind und Laune, wo ich unterweges bin.
Dadurch ergibt sich inkl. Jagdpausen in Ecken des Reviers kein Muster.
 
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Ich habe das Problem, dass der aufheller nicht mittig zum bild ausgerichtet ist . Er beleuchtet hauptsächlich die linke untere hälfte des Bildes . Somit ist ein fokussieren der lampe nicht möglich. Vor den kontakten sitzt ja noch eine art weaverschiene . Denke mal die ist eigentlich als aufnahme für eine andere lampe gedacht , falls man die originale ersetzen möchte . Welchen anderen aufheller könnte man verwenden , der sich justieren und gut fokussieren lässt bei dem fn 135 ?
 
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Jo, ist ein Equinox - war im Angebot für 160 EUR, da konnte ich nicht wiederstehen, um mal ein paar Erfahrungen im Waldrevier zu machen und das Fernglas zu unterstützen.

Wie gesagt, den herstellerseitigen IR Aufheller nutze ich nicht - er ist deaktiviert.
Habe separat einen Pulsar IR 940 Aufheller montiert, weil ich dachte er "ist unsichtbarer". :)
Beides wird via Akkus versorgt.

Es soll kein "Verdammen oder Pauschalisieren sein" - entschuldige - nur scheint mir das IR Licht nicht ganz so unsichtbar für Wild zu sein, wie "mancher wirbt".

Am Ende hat Wärmebildtechnik den Vorteil, dass man über die Anwesenheit von Wild schneller informiert ist - besser "spotten" kann und noch dazu scheint man im Vergleich das Wild durch das nicht vorhandene IR nicht heimlich zu machen.
Wärmebild ist zum auffinden optimal , aber kleine hindernisse wie gras oder äste sind schlecht zu erkennen.Und gehörn von bock wird nur in bast sichtbar . Da sind nsg deutlich besser . So meine erfahrung beim beobachten und vergleichen verschiedener geräte .
 
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....
Wie gesagt, den herstellerseitigen IR Aufheller nutze ich nicht - er ist deaktiviert.
Habe separat einen Pulsar IR 940 Aufheller montiert, weil ich dachte er "ist unsichtbarer". :)
Beides wird via Akkus versorgt.

Es soll kein "Verdammen oder Pauschalisieren sein" - entschuldige - nur scheint mir das IR Licht nicht ganz so unsichtbar für Wild zu sein, wie "mancher wirbt".

...
Vielleicht sollte man das Spektrum des emittierten Lichts vom Pulsar IR940 mal von nem Profi im Labor messen lassen ;). Nicht alles was Hersteller so versprechen wird in der Praxis auch gehalten. Gruss W.

P.S.: Ich hatte (vor 20 Jahren) mit 940ern Sperrfiltern keinerlei Probleme bei Reh und Schwarzwild... aber möglicherweise machen ein paar Watt mehr in der max. Licht-Leistung hier schon einen Unterschied in der Sichtbarkeit.
 
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Vielleicht sollte man das Spektrum des emittierten Lichts vom Pulsar IR940 mal von nem Profi im Labor messen lassen ;). Nicht alles was Hersteller so versprechen wird in der Praxis auch gehalten. Gruss W.

P.S.: Ich hatte (vor 20 Jahren) mit 940ern Sperrfiltern keinerlei Probleme bei Reh und Schwarzwild... Möglicherweise machen ein paar Watt mehr in der max. Licht-Leistung hier schon einen Unterschied.
:)

Eine Labormessung werde ich eher nicht veranlassen. :p

Mir genügt es, wenn ich sehe, dass das Wild im Vergleich zur Beobachtung mit dem Fernglas öfter aufwirft und sichert, wenn der IR Aufheller an ist. :cry: :sad:

@Tz99 Vielen Dank für den Bericht deiner bisherigen Erfahrungen. (y)
 
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Ich habe das Problem, dass der aufheller nicht mittig zum bild ausgerichtet ist . [...] , der sich justieren und gut fokussieren lässt bei dem fn 135 ?
Der Aufheller des FN135 lässt sich in der Richtung stufenlos einstellen, auch der Lichtkegel lässt sich fokusieren.

Einfach mal am "geriffelten Rädchen" drehen am Lampenkopf.... .
 
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