Pulsar neue Nachtsichtvorsatzgeräte F 135/155

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Wäre es theoretisch nicht ausreichend, die Waffe auf ein Ziel auszurichten, zu fixieren und dann das Vorsatzgerät zu montieren und zu schauen, ob nun das Absehen noch auf dem Ziel steht?
 
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Anscheinend ist der große Hype mit den Digitalen Geräten vorbei . Die Preise bei e-Gun purzeln. @
Die Preise scheinen sich wohl eher dem normalen Verkaufspreis anzunähern. Zudem sind auf egun eher teuere Angebote. Außerhalb von egun findet man seriöse Händler, die das FN455 preiswerter (z. B. für 1499,00 EUR) anbieten.
 
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Anscheinend ist der große Hype mit den Digitalen Geräten vorbei . Die Preise bei e-Gun purzeln. @
shagman
Bist du immer noch der Überzeugung das die Digitalen ohne Einschießen verwendet werden können ?
12 Beiträge und immer nur die Pulsar Digitalgeräte gebasht. Solche eindeutigen Trolls wie dich sollte der Hausherr rauswerfen.

Pulsar hat tausende dieser Geräte in Deutschland verkauft und nur ganz wenige Käufer scheinen sich davon wieder trennen zu wollen. Trotz der erheblichen Stückzahlen sind sie gebraucht nur selten zu finden und dann kaum billiger.

Die Zukunft und damit der Hype gehört ohnehin den Digitalgeräten des Wärmebild- und Nachtsichtsektor.
 
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Ich habe das Problem, dass der aufheller nicht mittig zum bild ausgerichtet ist . Er beleuchtet hauptsächlich die linke untere hälfte des Bildes . Somit ist ein fokussieren der lampe nicht möglich. Vor den kontakten sitzt ja noch eine art weaverschiene . Denke mal die ist eigentlich als aufnahme für eine andere lampe gedacht , falls man die originale ersetzen möchte . Welchen anderen aufheller könnte man verwenden , der sich justieren und gut fokussieren lässt bei dem fn 135 ?
Da lässt sich dir IR Lampe eigentlich recht einfach justieren. Fokussieren auch. Ohne korrekte Einstellung nimmt die Qualität ab.
 
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Solange die Dinger die popelige Sensorauflösung von ca. 300x400 und einen mechanischen Kalibriershutter haben, würde ich noch auf spätete Generationen warten. Oder hat sich da was getan?
 
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Solange die Dinger die popelige Sensorauflösung von ca. 300x400 und einen mechanischen Kalibriershutter haben, würde ich noch auf spätete Generationen warten. Oder hat sich da was getan?
Natürlich.

1. Alle für den Zivilmarkt angebotenen LWIR - Sensoren sind technologisch Gen 2 aus den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Gen 3 und Gen 4 Sensoren sind für den Zivilmarkt nicht erhältlich.

2. Die Gen 2 Sensoren werden wiederum in Leistungsklassen eingeteilt. Militär, Industrie und konsumer Bereich.

Die von den meisten Anwendern als "gut eingestuften Geräte" sind alle im Bereich von 50 - 75mK wobei die IRay (China) Geräte mit durchschnittlich 50-60mK und die LYNRED (Yucon-Pulsar) Geräte mit 70 - 75mk Sensoren bestückt sind.

Sensortechnisch sind also alle Mitstreiter im annähernd gleichen Empfindlichkeitsbereich angesiedelt. Leichte Vorteile für die China-Sensoren ab 10mK. Jedoch ab einem Unterschied von 20mK deutlich besseres Bild.

3. Optik:

Durchschnittlich werden F1.0 bis F1.6 Optiken ohne IR und AR Vergütung verbaut, diese beeinflussen die Gesamtperformance erheblich.

Leistungskriterien ziviler Systeme (NETD aus Sensor + Optik)

50-70mK = Sehr Gut
70-90mK = Gut
90-110mk = Befriedigend
110-130mK = Genügend
Alles über 130mK = Brauchbar

Um ein Gefühl über obigen NETD-Wert Wahnsinn zu bekommen, sei angemerkt, das mit einem 50mK System sogar die Schrift in einem Buch lesbar ist.

Anbei Sensordaten, soweit mir bekannt (NETD aus Sensor + Optik)

XP-Modelle,Pico640P NETD<75mK@30Hz, 300K, F/1 108mK F1.2 + 10mK@50Hz = 118mK

XQ-Modelle,Pico384P NETD<70mK@50Hz, 300K, F/1 100mK F1.2; 137mK F1.4; 179mK F1.6;

Axion Modelle, Atto320 NETD<60mK@30Hz, 300K, F/1 86mK F1.2 + 10mK@50Hz = 96mK

China Sensoren ~50mK-60mK + F-1.2 + 50Hz: ~ 72 - 86mK
ULIS Sensoren 70 - 75mk + F-1.2 + 50Hz: 118 - 137mK

4. Technologische Klassifizierung von Zivil-Geräten:

- Unterer Bereich: Bis 5000.- €

Merkmale:
Mit Shutter, TEC (Integrierte Temperaturstabilisation), FPGA (Field Programmable Gate Array) für Video und Core ("Updatefähig"). Sphärische Linsen ohne IR und oder AR (Antireflex) Vergütung.

- Mittlerer Bereich: Bis 10000.- €

Merkmale:
Ohne Shutter, TEC-less, FPGA (Field Programmable Gate Array) für Video und Core ("Updatefähig"). Sphärische Linsen mit AR (Antireflex) Vergütung.

- High-end Bereich: Ab 12000.- €

Merkmale:
Ohne Shutter, TEC-less, ASIC (Application-Specific Integrated Circuit) für Video und Core ("NICHT Updatefähig"). Asphärische Linsen mit mehrfach IR und AR (Antireflex) Vergütung.

Unten stehend, Generationsübersicht IRFPA-Sensoren, wie man sieht haben wir uns ziviltechnisch schon ins Jahr 1990 vorgearbeitet!

Generations-of-thermal-detectors.jpg
 
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Wie man sieht, wird sich für den Zivilmarkt wohl in den in den nächsten Jahren noch einiges tun.
 
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Das Problem an der Angabe dieser ganzen Gerätewerte ist, dass die Info bestimmt sehr umfassend ist.
Aber für den Laien liest sich das wie eine Vorlesung in Quantenphysik.
Und was das in der Praxis heißt, kann man auch nur erahnen, wenn man viel Erfahrung mit Wärmebildtechnik hat.
Ich fand ein Video von Grimbart tv ganz interessant, weil dort die Geräte in der Praxis und im direkten Vergleich gezeigt wurden.
https://youtu.be/yENC14OiOhI
Da kann man auch als Wärmebildlaie die Unterschiede sehen.
 
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