Puma - Berglöwe - gefährlich oder nicht?

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#1
Berglöwen sind ein scheues und faszinierendes Wild. Die Frage, die oft gestellt wird ist: "Sind die gefährlich, greifen sie an?"
Das wird dann lächelnd verneint, sie sind scheue Katzen...
Aber nicht immer.
Colorado Parks and Wildlife hat soeben veröffentlicht, daß seit dem Jahr 1990 in Colorado insgesamt 23 Attacken auf Menschen bekannt wurden.
Anlaß der Erklärung war ein Angriff letzte Woche.
Da stand ein Wohnwagen-Park-Bewohner vor seinem Wohnwagen und unterhielt sich mit dem Fahrer des Paketdienstes. Ein 35 kg schwerer männlicher Puma nutzte die Deckung des Lieferwagens und sprang den Mann an.
Ein hinzukommender Hilfssheriff schoß mehrfach auf den Berglöwen, der verkroch sich in einem Gebüsch und wurde von einem Ranger erlegt - und dann auf Tollwut positiv getestet.
Beide Männer wurden verletzt und sind in ärztlicher Behandlung.
Der letzte Berglöwen-Angriff ereignete sich 2016. in 1998 wurden drei Angriffe gezählt.
puma-cougar-mountain-lion-treed-by-sonya.JPG vallejo-terrier-stappen-puma_LI (2).jpg
 
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#2
Berglöwen sind ein scheues und faszinierendes Wild. Die Frage, die oft gestellt wird ist: "Sind die gefährlich, greifen sie an?"
Das wird dann lächelnd verneint, sie sind scheue Katzen...
Aber nicht immer.
Colorado Parks and Wildlife hat soeben veröffentlicht, daß seit dem Jahr 1990 in Colorado insgesamt 23 Attacken auf Menschen bekannt wurden.
Anlaß der Erklärung war ein Angriff letzte Woche.
Xxxxx
Ein hinzukommender Hilfssheriff schoß mehrfach auf den Berglöwen, der verkroch sich in einem Gebüsch und wurde von einem Ranger erlegt - und dann auf Tollwut positiv getestet.
Xxxxx
hallo.
Wie schätzt du das Verhalten resp. die Gefährlichkeit der Großkatzen ein, wenn sie in Bedrängnis geraten und a) Raum zum Ausweichen haben oder b) "mit dem Rücken zum Fels stehen" ?
Die attestierte Tollwut ist bestimmt ein Sonderfall als Auslöser von Angriffslust ?
Dass Katzen an und für sich nicht zu unterschätzen und unberechnbar sind, merkt man ja auch an Hauskatzen.
Lebendgewicht des Cougars.. bis ~90 Kilogramm ?
 
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#3
Berglöwen sind ein scheues und faszinierendes Wild. Die Frage, die oft gestellt wird ist: "Sind die gefährlich, greifen sie an?"
Das wird dann lächelnd verneint, sie sind scheue Katzen...
Faszinierend - absolut, einfach nur scheue Katzen, nee nee, und wie so ziemlich jedes Lebewesen welches sich bedroht bzw in die Enge getrieben wirds gefährlich.

Und mit ner Katze die auch 80 bis 100kg wiegen kann möcht ich mich nicht anlegen.

Ich mag sie aber ich bin auch froh dass es sie bei uns nicht gibt. puma.jpg
 
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#4
Hi,
in der Größe oder wenn sie giftig sind, sind alle Wildtiere am Ende gefährlich. Was Ansicht kein Problem und nicht verwunderlich ist.
Leider gibt es nicht nur die Menschen, die Darwin aussortiert sondern immer mehr wohlhabende Gutmenschen, die im 3. Stock Altbauwohnung von anderen erwarten, neben Wolf, Elefanten, Löwen und Tigern „friedlich“ zu leben. Und sich aufregen, wenn diese Tiere bejagt werden aber nicht bereit sind Steuern zu zahlen und und und...
Peter
 
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#5
Doc,ne positive Te
Berglöwen sind ein scheues und faszinierendes Wild. Die Frage, die oft gestellt wird ist: "Sind die gefährlich, greifen sie an?"
Das wird dann lächelnd verneint, sie sind scheue Katzen...
Aber nicht immer.
Colorado Parks and Wildlife hat soeben veröffentlicht, daß seit dem Jahr 1990 in Colorado insgesamt 23 Attacken auf Menschen bekannt wurden.
Anlaß der Erklärung war ein Angriff letzte Woche.
Da stand ein Wohnwagen-Park-Bewohner vor seinem Wohnwagen und unterhielt sich mit dem Fahrer des Paketdienstes. Ein 35 kg schwerer männlicher Puma nutzte die Deckung des Lieferwagens und sprang den Mann an.
Ein hinzukommender Hilfssheriff schoß mehrfach auf den Berglöwen, der verkroch sich in einem Gebüsch und wurde von einem Ranger erlegt - und dann auf Tollwut positiv getestet.
Beide Männer wurden verletzt und sind in ärztlicher Behandlung.
Der letzte Berglöwen-Angriff ereignete sich 2016. in 1998 wurden drei Angriffe gezählt.
Anhang anzeigen 108381 Anhang anzeigen 108384
Doc,positive Testung zählt nicht,da greift Dich ja auch ein Eichhörnchen an.
Ich erinnere mich an verschiedene Berichte über Angriffe auf Jogger und Kinder in BC .
Sind keine Leoparden,aber unvorsichtig wäre ich auch nicht bei denen.
 
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#6
@Bärensattler, stimmt alles, was Du schreibst, aber die wenigen Puma, die ich erlebte, waren extrem scheu.
Und in die Enge getrieben - das werden sie ja bei der Hauptjagdart - vor Hunden - immer, die Hundeverluste halten sich in Grenzen. Siehe der Jagdterrier auf dem Bild (den hatte ich nach Colorado gebracht).

RvM-Colorado1996-pumajagd-zu-pferd.jpg
 
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#7
@Bärensattler, stimmt alles, was Du schreibst, aber die wenigen Puma, die ich erlebte, waren extrem scheu.
darauf wollte ich hinaus. Anders gesagt, man liest mehr von Bärenangriffen als die der Katzen.
Ob es an der Bärendichte vs Bewohnerdichte liegt? Keine Ahnung...
Und in die Enge getrieben - das werden sie ja bei der Hauptjagdart - vor Hunden - immer, die Hundeverluste halten sich in Grenzen. Siehe der Jagdterrier auf dem Bild (den hatte ich nach Colorado gebracht).
spricht das nicht auch gegen besondere Gefährlichkeit Angriffslust?
Also dafür, dass die Katzen eher ihr Heil in der Flucht auf Bäume suchen, anstatt Frontalangriff?
Ich halte sie grundsätzlich für nicht ungefährlich.
Wenigsten einmal einen in freier Wildbahn erleben, das wäre schon was (y)[/QUOTE]
 
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#11
Bei Tollwut würde jede Spezies wohl atypisch reagieren.
Ich denke mir, daß beim Puma die meisten (der wenigen) Angriffe auf Menschen wohl von jungen, unerfahrenen Individuen kommen, die erst noch ausloten müssen, was "die richtigen Beutetiere" sind.
Angriffe von Raubtieren in Nationalparks können (abgesehen von tollwutinfizierten Tieren) wohl auch nicht als repräsentativ angesehen und verallgemeinert werden, da gerade hier ja das Phänomän bekannt ist, daß eine tägl. Präsenz von Parkbesuchern und bes. die illegale Fütterungen durch Touristen, die Tiere ihre natürl. Scheu vorm Menschen verlieren lassen und dann aggressiv reagieren, wenn ein Tourist nichts "zum fressen" dabeihat oder abgeben will.
 
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#12
Seit 1990 bis 2020 23 bekannte Attacken. Klar sind das 23 Attacken zu viel, aber nur die Zahlen spiegeln die Umstände nicht wieder. Hier war es wohl die Tollwut. Aber bei den anderen Fällen kann es beispielsweise auch gewesen sein, dass der Mensch plötzlich zwischen Muttertier und Junge steht. Die Reaktion des Muttertiers ist dann wohl ziemlich vorhersehbar. Sieht man auch immer wieder bei den Bär- Attacken von denen man liest.
 
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#13
Gelten die 23 Attacken in 30 Jahren für Colorado, USA, Nordamerika oder für das gesamte Verbreitungsgebiet von Argentinien bis Alaska?:unsure:
 
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#14
Seit 1990 bis 2020 23 bekannte Attacken. Klar sind das 23 Attacken zu viel, aber nur die Zahlen spiegeln die Umstände nicht wieder. Xxxxxxx.
hallo.
In 30 Jahren(!) nur 23 Attacken... das ist eigentlich ein Nichts. Wie du schon sagst, es sind immer erst zwingend die Umstände zu beleuchten.
Es gab in diesen 30 Jahren wohl ein deutliches mehr an tödlichen Attacken durch Bären.

So gesehen halte ich die Pumas als eher nicht so angriffslustig (was aber nichts zur Gefährlichkeit sagen soll). Ich wäre, wenn dort lebend, trotzdem stets auf der Hut.
 
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