Quer: Auftragskiller? Jäger erzürnt über neues Jagdgesetz.

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Von allen Freizeit-Spaß-Aktivitäten nimmt die Jagd eine Sonderstellung ein, weil sie auf dem Töten herrenloser Tiere basiert. Das ist mit keinem anderen Hobby vergleichbar und das Tierschutzrecht schreibt dafür einen sinnvollen Grund vor. Der liegt m. E. nicht darin begründet, dass "Hubertus Lodengrün" es grad mal wieder toll fände, irgend ein Tier umzubringen, um das Gefühl von Beute genießen zu können.
Es soll in Deutschland ca. 1,5 Mio Angler geben, die mit vernünftigem Grund gem. Tierschutzgesetz ihrem "Sport" nachgehen. Die Anzahl der getöteten Fische vermag ich nicht einzuschätzen.
Das können 15 Mio. sein oder deutlich mehr. Freude am Fang kennen Angler auch. Andreas Aalglatt ist da nicht viel anders gestrickt als Hubertus L.
 
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Worüber bist Du erschüttert?
Daß das bis zu zwei Jahrzehnte später immer noch nicht überall angekommen ist. Ich frage mich wirklich, was diese Gäste auf staatlichen DJ wahrnehmen. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, ist das für mich mit das spannendste zu sehen, wie man es anstellt, das Wild sicher vor die Schützen zu bringen. Wie kann man an Jagden teilnehmen, ohne zumindest rudimentäre Erkenntnisse über die Durchführung einer DJ mit nach Hause zu nehmen?
 
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Daß das bis zu zwei Jahrzehnte später immer noch nicht überall angekommen ist. Ich frage mich wirklich, was diese Gäste auf staatlichen DJ wahrnehmen. Wenn ich irgendwo eingeladen bin, ist das für mich mit das spannendste zu sehen, wie man es anstellt, das Wild sicher vor die Schützen zu bringen. Wie kann man an Jagden teilnehmen, ohne zumindest rudimentäre Erkenntnisse über die Durchführung einer DJ mit nach Hause zu nehmen?
Erstens, was sieht ein Gast den wirklich von einer DJ. Ein paar Dutzend Bäume, einen Sammelplatz, einen Teller Erbsensuppe. Wenn er Glück hat Wild. Ab und an einen Treiber, oder einen Hund.
Zweitens bei uns würden Dinge die in großen Waldgebieten gut funktionieren, nicht umzusetzen sein, aber Sauen müssen dennoch bejagt werden.
 
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Naja, im Unterschied zu dem von mir genannten Vorgehen schon ne Menge. Angefangen mit dem Anstellen der Schützen, der Jagd nach der Uhr, der Position seines Standes, den Rassen und dem Verhalten der Hunde, der Durchgeher....

Also wem das nicht auffällt, der ist blind und taub oder hat seinen Fokus komplett woanders.
 
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Naja, im Unterschied zu dem von mir genannten Vorgehen schon ne Menge. Angefangen mit dem Anstellen der Schützen, der Jagd nach der Uhr, der Position seines Standes, den Rassen und dem Verhalten der Hunde, der Durchgeher....

Also wem das nicht auffällt, der ist blind und taub oder hat seinen Fokus komplett woanders.
Ok, Jagd nach der Uhr, sichere Stände betrachte ich schon als Standard. Auch wenn Arbeitskörbe in Frontladern oder landwirtschaftliche Anhänger nicht so gediegene aussehen, wie Drückjagdböcke.
Nur was die Hunde angeht, Bracken wären aufgrund der Struktur eher fehl am Platz. Vielleicht noch ein paar Kopov, die nicht zu weit gehen.
 
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Meine Frage aus #91 bezog sich auf den Abschussplan, nicht auf die Schmackhaftigkeit des Wildprets.
Wie schaut es denn nun mit den "behördlichen Abschusplänen" von Fasan und Ente aus?

Um deine rhetorische Frage aufzugreifen:
Es gibt zwar noch keinen Abschussplan für Wildenten, aber da passiert gerade in Hessen in Bezug auf Wildtier-Management/Monitoring einiges in diesem Bereich;
da hast du ja offensichtlich aber noch nichts von mitbekommen!
Auch im Bereich Entenbejagung werden seit einigen Jahren wissenschaftliche Daten gesammelt, welche eine sinnvolle Steuerung der Jagd auf Stockenten zum Ziel haben.
Vielleicht solltest du dich als "reiner (verbeissendes Schalenwild)-Wildtiermanager" auch mal besser mit dem Geschehen bezüglich wissenschaftlicher und wildbiologischer Arbeit in Biologie und Monitoring von Niederwild in deinem Bundesland beschäftigen, erweitert die Sicht ausserhalb des Waldes enorm!
 
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Um deine rhetorische Frage aufzugreifen:
Es gibt zwar noch keinen Abschussplan für Wildenten,....
So ist es.

..... aber da passiert gerade in Hessen in Bezug auf Wildtier-Management/Monitoring einiges in diesem Bereich;....Auch im Bereich Entenbejagung werden seit einigen Jahren wissenschaftliche Daten gesammelt, welche eine sinnvolle Steuerung der Jagd auf Stockenten zum Ziel haben.....
......bezüglich wissenschaftlicher und wildbiologischer Arbeit in Biologie und Monitoring von Niederwild in deinem Bundesland beschäftigen, erweitert die Sicht ausserhalb des Waldes enorm!
Sehr gern.

Kannst Du bitte mal solche "wissenschaftliche Daten gesammelt, welche eine sinnvolle Steuerung der Jagd auf Stockenten zum Ziel haben" verlinken?

Danke!
 
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Bin unterwegs, selber suchen hilft auch!
Stichwort Niederwildmonitoring Hessen (AK Wildbiologie); da wird ihnen geholfen!
Einen Abriss der Basics und Zwischenergebnisse gab es nach meiner Erinnerung extra auch für den interessierten Jäger wie dich auch in der Pirsch!
 
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Bin unterwegs, selber suchen hilft auch!
Stichwort Niederwildmonitoring Hessen (AK Wildbiologie); da wird ihnen geholfen!
Einen Abriss der Basics und Zwischenergebnisse gab es nach meiner Erinnerung extra auch für den interessierten Jäger wie dich auch in der Pirsch!
Interessant auch für Skogman, was da zu lesen steht:

"....Die Grundlage für die geforderte Kenntnis kann nur ein Monitoring sein, das zu einem eigenverantwortlichen (§1 HJagdG) und sich den jeweiligen Situationen anpassenden (adaptiven) Management führt.
Damit belegen die Jagdausübungsberechtigten zugleich nachvollziehbar die Nachhaltigkeit der Bejagung und fördern die Akzeptanz ihres Handelns in der Öffentlichkeit (§1 HJagdG)...
"

Quelle: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/zentral/wildbiologie/projekte/Niederwild
 
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Interessant auch für Skogman, was da zu lesen steht:

"....Die Grundlage für die geforderte Kenntnis kann nur ein Monitoring sein, das zu einem eigenverantwortlichen (§1 HJagdG) und sich den jeweiligen Situationen anpassenden (adaptiven) Management führt.
Damit belegen die Jagdausübungsberechtigten zugleich nachvollziehbar die Nachhaltigkeit der Bejagung und fördern die Akzeptanz ihres Handelns in der Öffentlichkeit (§1 HJagdG)...
"

Quelle: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/zentral/wildbiologie/projekte/Niederwild


Nicht nur für @Skogman, sondern auch und/oder gerade für dich als omnipotenter und selbsternannter Wildtiermanager "interessant",!
Es würde auch v.A. zumindest für mich die Akzeptanz auch deines Handelns und Auftretens hier im Forum fördern, wenn du mal wieder mit Halbwissen über Wildtiermanagement dozierst.
(Appropos; das Vortragsangebot steht immer noch; da könntest du dann dein Wildtiermanagementkonzept und deinen Lernerfolg mal in einer offenen Diskussion mit einigen Informierten "face to face" dokumentieren und diskutieren! Mache ich gerne für dich, "face to face"!;))
 
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.... manchmal muss ich mir die Augen reiben :oops:

Ich jage erst einmal, um Beute zu machen.
Trotzdem hat sich in meiner Pachtzeit der Wildbestand in meinen Revieren immer erhöht.
Das war/ist eine Tatsache - sollte alle Arten von Niederwild betreffen.
Zum Jagen gibt es eigentlich jeden Tag irgend etwas, wahrscheinlich aber nicht zum Schießen.

Gruß, Bodo


Anmerkung:
Nur ich muss nicht überall jagen - der Staatsforst schafft das auch ohne mich.
 
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