Rainer Jösch in Tanzania

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#1
Wer hat schon mal mit Rainer Jösch auf Büffel gejagt? Ich habe seine DVD 'Bergbüffel' gesehen, sie gefällt mir ausgezeichnet. Bloß sehr teuer ist er...
 
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#2
Was ist "teuer", sprich wie ist sein Tagessatz bzw. was ruft er für einen Büffel auf?
 
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#3
Ich hatte für das kommende Jahr mit ihm Kontakt.

Es kostet ungefähr 25000 US Dollars für eine 10 Tage Jagd , zusätzlich Abschussgebühren und wie immer verborgene Nebenkosten. Man sollte mit circa 30000 US Dollars rechnen , für einen Büffel. Andere Wildarten können kaum oder gar nicht bejagt werden da nicht vorhanden.

Ich fürchte das ich bei der Konkurrenz jagen werde. Die sind ein wenig billiger laut Angebot , aber Kontakt hatte ich noch nicht.

Die Gebiete um Arusha sind halt die schönsten von Afrika und auch die Traditionsreichsten was die Jagd angeht.
 
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#4
Ich hatte für das kommende Jahr mit ihm Kontakt. Es kostet ungefähr 25000 US Dollars für eine 10 Tage Jagd , zusätzlich Abschussgebühren und wie immer verborgene Nebenkosten. Man sollte mit circa 30000 US Dollars rechnen , für einen Büffel. Ich fürchte das ich bei der Konkurrenz jagen werde. Die sind ein wenig billiger laut Angebot , aber Kontakt hatte ich noch nicht.
So ist es, für das Geld kann ich zweimal in Zimbabwe auf Büffel jagen. Für Mai habe ich eine siebentägige Büffeljagd in der Bubey Valley Conservancy gebucht; das Jagdgebiet, eines der besten in ganz Afrika, hat eine Größe von 345.000 ha, dort leben etwa 700 Elefanten, 7.000 Büffel, 500 Löwen, über 200 Black Rhinos und tausende Antilopen. Werde hoffentlich einen richtig alten Dagga Boy vor die Büchse kriegen...
 
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#5
Es kostet ungefähr 25000 US Dollars für eine 10 Tage Jagd , zusätzlich Abschussgebühren und wie immer verborgene Nebenkosten. Man sollte mit circa 30000 US Dollars rechnen , für einen Büffel.
Das ist natürlich teuer im Vergleich zu anderen Ländern. Die Frage ist, wie groß der Kosteneinfluß durch Tansania selbst ist (ggf. Pacht oder Jagdkonzessionskosten, Personalkosten...).

In ZIM sind ca. 700$ ein üblicher Tagessatz für den PH, der damit aber Jagdkonzession, Personal sowie Kost und Logis decken muß. Dann noch 3000-4000$ Trophäenentgeld. D.h. in ZIM liegen die Kosten bei weniger als der Hälfte. Wie die Unterschiede im Jagderlebnis sind wäre noch die Frage?

Bis es bei mir das erste mal auf Büffel so weit ist wird noch mind. 2-3 Jahre dauern, zuerst ist noch 1-2 mal Namibia Plainsgame geplant.
 
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#6
Wie die Unterschiede im Jagderlebnis sind wäre noch die Frage?
Die Büffeljagd am Berg dürfte schon sehr speziell sein - aber dafür US$ 12.000 zusätzlich auf den Tisch legen? Ich werde im BVC eine sehr gute Jagd haben, das weiß ich mit Gewißheit - nach Tanzania muss ich nicht unbedingt. Abgesehen davon liegt Zimbabwe quasi vor meiner Haustür...
 
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#7
Als Gentleman Adventurer and Sportsman legt man halt eher Wert auf das Erlebnis als nur auf die Erlegung eines Rindes in irgendeiner afrikanischen Kulturlandschaft , geschweige in einer Farm. Geld spielt dabei keine Rolle.

Spaß beiseite , es gibt trotz allem einen großen Unterschied wo und wie man irgendwas erlegt.

Die Jagd in diesen Gebieten von Afrika , mit oft sehr hohen Bergen als Kulisse im Hintergrund , ist ein Erlebnis das nicht vergleichbar ist mit den üblichen Jagden in dem Rest der Gebieten des Kontinent die fast alle gleich aussehen , flach , gelb-braun , mit Bush bedeckt und staubig.

Man muss deswegen viel Wert auf diese Kulisse und dieses Erlebnis legen um solche Jagden zu buchen und nicht nur auf die einfache Bejagung und den Abschuss einer Wildart konzentriert zu sein.

Die Anbieter wissen das und vermarkten es entsprechend.

Manche Sachen haben halt keinen Preis !:)
 
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#8
Ja, ich habe vor vielen Jahren mit Rainer auf Büffel (Kilombero) gejagt und das war gut. Trotzdem würde ich die genannten Beträge für eine Büffeljagd niemals ausgeben. Da gibt es für sehr viel weniger in Zimbabwe mindestens gleich gutes. In tanzania unbedingt vorher Trophäentransport klären.
 
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#9
Das ist natürlich teuer im Vergleich zu anderen Ländern. Die Frage ist, wie groß der Kosteneinfluß durch Tansania selbst ist (ggf. Pacht oder Jagdkonzessionskosten, Personalkosten...).
Tansania ist halt recht teuer . Eine "normale" Büffeljagd kostet dort bei 10 Tagen inkl. 2 Büffeln auch schon +/- 20.000 U$D zzgl. Aircharter und Trophäentransport im Kilombero oder Selous, macht unterm Strich auch +/-25.000 U$D....

Jetzt noch das Alleinstellungsmerkmal der "Bergbüffel" und R.J......es gibt halt viele Jäger die schon etliche Büffel an der Wand haben, aber noch keinen "Bergbüffel"...die zahlen (fast)jeden Preis.
 
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#10
Ich bezweifle stark dass die (hohe) Nachfrage hier im Forum richtig eingeschätzt wird. Muss aber zugeben dass der Term „Bergbüffel“ marketingtechnisch schon smart war.
 
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#11
RJ ist ein netter,zuverlässiger Kerl, kannte sogar noch seinen Vater.Aber bei den Büffeln"am Berg" ist er nicht mehr,so m.W. Oder er hat umgeplant
Der Chefredakteur der Pirsch schrieb vor Jahren einen Bericht darüber und war total begeistert ,wenn auch sehr anstrengend.Was nicht drinstand, aber mir am Tisch gesagt wurde: es waren 5 weitere Gäste dort die alle leer ausgingen...........
Aktuelle Referenzen sind das das A+O
Woodleigh,bin gespannt wie es im MAi läuft.Momentan ist ja in Zimb die Megakacke am Dampfen.Wer kann sich denn Controldrives leisten bei 3,10 Dollar der Liter Diesel .
 
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#12
Tja, das sind genau die kleinen Details die man vor Buchung erfragen sollte. Und am besten auch schriftlich fixiert anstatt sich von vermeintlich großen Namen täuschen zu lassen. Auch die besten Gebiete verändern sich schnell, auf Basis von Artikeln die schon ein paar Jahre alt sind zu buchen kann schnell schiefgehen.
 
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#13
Woodleigh,bin gespannt wie es im MAi läuft. Momentan ist ja in Zimb die Megakacke am Dampfen.Wer kann sich denn Controldrives leisten bei 3,10 Dollar der Liter Diesel .
Danke fürs Update. Bin gespannt auf Zim, werde bereits Ende April dort sein. Die Berichte über die Lage sind unterschiedlich. Nach der Landung in Bulawayo werde ich gleich den ersten Eindruck erhalten... Im Jagdgebiet leben eine Menge Büffel, ob ich jedoch einen wirklich alten, nur daran bin ich interessiert, erwischen werde, das ist eine gute Frage. Die zahlreichen Löwen stellen eine mächtige Konkurrenz dar...
 
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#15
RJ ist ein netter,zuverlässiger Kerl, kannte sogar noch seinen Vater.Aber bei den Büffeln"am Berg" ist er nicht mehr,so m.W. Oder er hat umgeplant
Der Chefredakteur der Pirsch schrieb vor Jahren einen Bericht darüber und war total begeistert ,wenn auch sehr anstrengend.Was nicht drinstand, aber mir am Tisch gesagt wurde: es waren 5 weitere Gäste dort die alle leer ausgingen...........
Aktuelle Referenzen sind das das A+O
Woodleigh,bin gespannt wie es im MAi läuft.Momentan ist ja in Zimb die Megakacke am Dampfen.Wer kann sich denn Controldrives leisten bei 3,10 Dollar der Liter Diesel .
Warum gingen die leer aus ?

Das liegt nicht immer beim Veranstalter. Es kann auch mal an der physischen Kondition der Jäger gelegt haben. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der normalen Jagd im relativ flachen afrikanischen Bush und die Jagd in den Gebirgsketten von Afrika wo fast alles zu Fuß und zeitweise beim steigen erledigt werden muss. Jagdfarmen wie im Süden von Zimbabwe oder Südafrika gibt es auch nicht in diesen Gebieten. Alles viele Unsicherheitsfaktoren die man halt in Kauf nehmen muss.


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