Raubwild 2019/2020

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Das Getreide ist fast zur Gänze gemäht, jetzt stecken die Füchse in den Sonnenblumen. Deshalb auf Verdacht am Rand eines einige ha großen Sonnenblumenfeldes angesessen, daneben Stoppeln. Es dauerte keine 10 Minuten und ein Jungfuchs steckte den Fang aus den Sonnenblumen, war sein Fehler - R 93,22-250, 60gr NBT:


WTO
 
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Heute neuer Versuch: Am anderen Ende des Sonnenblumenfeldes trat eine Gais(Ricke) aus, die sich sehr aufgeregt verhielt und immer wieder zurück Richtung Sonnenblumen lief. Ich nahm an, dass sie verhindern wollte, dass ihre Kitze die Deckung verließen.
Es kam dann aber ein etwas stärkerer Jungfuchs zum Vorschein. Entfernung betrug 177 m, was bei einem Jungfuchs schon eine Ansage ist. Das VX 3 6,5-20x50 LR auf die höchste Stufe gestellt und das 60 gr NBT auf die Reise geschickt. Den Knall hat der Fuchs wohl nicht mehr vernommen...….

WTO
 
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Bei mir gestern abend ähnlicher Erfolg.
Den erst Jungfuchs auf einem Weg zwischen Maisfeld und Spargelfeld erlegt. Distanz etwa 80m, zuerst wollte der Fuchs nicht verhoffen, und verschwand abwechselnd im Spargel oder Mais. Als er wieder auftauchte, laut gepfiffen und er setzte sich spitz zu mir. Mit der 30-06 blieb er im Feuer.
15min später auf Stoppeln neben Mais wieder einen Jungfuchs erlegt. Distanz diesmal 120m.

Damit 4 Jungfüchse und eine Überläuferbache als Beifang in 6 Tagen erlegt. Mal sehen was die nächsten Tage noch bringen.

Weidmannsheil, Kinigl
 
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Waidmannsheil euch Rauwildjägern.

Freitagabend sollte es auf Gerstestoppeln umgeben von Mais- und Rapsfeldern eigentlich den Sauen gelten und als Beifang noch Füchse oder Waschbären mitgenommen werden.

Ab 20:00 Uhr waren auf knapp 200 m 3 Jungfüchse an einer Maiskante am spielen und Mausen. Für mich zu weit, daher erfreute ich mich vorerst an dem Anblick. Nach einer halben Stunde sind die Füchse wieder im Mais verschwunden und ich beobachtete die Umgebung.

Um 22:00 Uhr trat wieder einer der Jungfüchse aus dem Mais und näherte sich relativ zügig meinem Stand. Als er sich kurz durch etwas ablenken ließ, ging Kugel um 22:05 Uhr auf die ca. 110 m lange Reise und ließ den Jungfuchs im Schuss verenden. Dieses Spiel wiederholte sich innerhalb der nächsten 15 min noch zwei Mal. Danach war erstmal ruhe bis um 23:00 Uhr wieder ein Fuchs aus dem Mais auftauchte, dem kurz danach noch ein zweiter folgte. Beide kamen an meinem Platz vorbei und ein kurzer Pfiff ließ sie verhoffen. So brach der vierte Fuchs für diesen Abend auf ca. 45 m zusammen. Der andere Fuchs war kurz abgesprungen und ist unsicher auf rund 50 m neben der Kanzel stehen geblieben wo auch ihn die Kugel erfasste und verenden ließ.

So ging für mich der eigentlich geplante Sauenansitz gegen 01:00 Uhr mit vier Jungfuchsrüden und einer Fähe zu ende.
 
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Hier läufts auch weiter,
Gestern abend an einer Wegkreuzung angesetzt. Links von mir durchtrennte ein etwa 4m breiter und kurz gemähter Grasweg ein Maisfeld. Geradeaus ein Asphaltweg, links davon das vorher erwähnte Maisfeld mit ebenfalls kurz gemähten Gras am Wegrand, nach etwa 130m folgte ein Spargelfeld, rechts vom Weg Weizenstoppeln.
Der erste Jungfuchs erschien auf etwa 150m am Grasweg, leider daneben geschossen. Der Gleiche oder ein anderer Jungfuchs tauchte aber ein paar Minuten später in etwa 90m Entfernung und blieb im Feuer.
Wohl nur 1-2 Minuten danach tauchte am Asphaltweg vor mir ein weiterer Jungfuchs auf. An Schießen war aber vorerst nicht zu denken, da er am Asphalt schnürte und zick-zack abwechselnd in den beiden Grasstreifen mäuselte. Für mich war allerdings aufgrund der forgeschrittenen Dämmerung nicht klar, ob ich vernünftigen Kugelfang haben würde oder noch immer Asphalt. Außerdem lagen auf einer Seite des Weges Bewässerungsrohre.
In etwa 70m Distanz zog er dann an den Rand des Maisfelds und die Erlegung war einfach.

Damit von 8. Juli morgens bis 14. Juli abends 6 Jungfüchse und eine Überläuferbache als Beifang.
 
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Wow, unheimlich hohe Fuchsdichte.
Darf ich Fragen wie das Revier und die angrenzenden Reviere strukturiert sind?
Ich würde behaupten idealstes Fuchsbiotop 😀😀 Viele Felder und immer mal wieder klein parzellierte Waldflächen. Angrenzend an einer Seite der Staat, der prinzipiell den Fuchsabschuss untersagt. Dieses Jahr war dann die Räude und Staupe im ganzen Kreis am wüten, mal abwarten wie sich das in der Population niederschlägt. Ein kleiner Lichtblick wäre mal ganz angebracht, nachdem ich durchgehend das Biotop verbessere und sich trotzdem noch kein signifikanter Anstieg des Niederwilds zeigt. Aber dazu müssen auch erst mal die schwarzen Gesellen auf ein erträglicheres Niveau gebracht werden; wo die teilweise 200 Stück auf einem Feld herkommen ist mir immer noch ein Rätsel.
 
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Ich würde behaupten idealstes Fuchsbiotop 😀😀 Viele Felder und immer mal wieder klein parzellierte Waldflächen. Angrenzend an einer Seite der Staat, der prinzipiell den Fuchsabschuss untersagt. Dieses Jahr war dann die Räude und Staupe im ganzen Kreis am wüten, mal abwarten wie sich das in der Population niederschlägt. Ein kleiner Lichtblick wäre mal ganz angebracht, nachdem ich durchgehend das Biotop verbessere und sich trotzdem noch kein signifikanter Anstieg des Niederwilds zeigt. Aber dazu müssen auch erst mal die schwarzen Gesellen auf ein erträglicheres Niveau gebracht werden; wo die teilweise 200 Stück auf einem Feld herkommen ist mir immer noch ein Rätsel.
Ich hoffe du meinst 200 Krähen und nicht 200 Sauen 😂😂
 
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