Raubwild 2019/2020

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Servus

Bin nun auch aktiv in die gezielte Raubwildjagd eingestiegen und habe mir extra dafür eine BBF Blaser ES67 7x57R / 12/70 geholt. Bekam ich von einem Freund zu einem guten Kurs und sie begleitet mich inzwischen immer öfter. Nach einem Gespräch mit dem Bauern eine Scherenleiter an die Kante des Mais gestellt. Dort wechseln die Dachse zwischen Feld und dem inzwischen untergrabenen Stadl. Kaum war die Sonne weg lautes Knacken im Maisfeld. Brechende Maisstängel sind echt laut ;-) naja das Knacken von rechts kam näher, also schon mal links den Gehörschutz rein. Ungewohnt wenn man sonst nur mit SD jagt. 5m vor mir schaute ein Dachs langsam aus dem Mais raus. Also rechts den Stöpsel ins Ohr, die Blaser in Anschlag und spannen. Komisch, bisher machte der Dachs keinerlei nervösen Eindruck obwohl er keine 10m von mir weg war. Wohl doch nicht sooo empfindlich wie immer alle meinten. Er stand breit, Absehen war mittig auf dem Blatt also schickte ich die 3,5er Schrote auf die Reise. Der Grimbart lag im Knall und ich lud nach. Aber keinerlei Bewegung mehr. Gerade wieder entspannt, die Waffe abgelegt und den Gehörschutz raus da knackt es schon wieder. Ein weiterer Dachs kommt 2m vor mir aus dem Mais. Als er etwa 6m entfernt war war ich wieder schussbereit und der 2. Schuss des Abends hallte durch die Felder. Der Dachs rannte überraschend schnell in einem Bogen zum Mais. Toll.... Nachsuche / auf die Entfernung zu blöd zu treffen??? Nach ein paar Minuten ohne jegliche Geräusche runter von der Schere und an der Maiskante lang. Immer in den Mais geleuchtet und zu meiner großen Erleichterung lag der Dachs 3m im Mais.

Erfolgreicher Abend und den Bauern wieder etwas beruhigt. Die Maisfelder schauen dieses Jahr wirklich grausig aus!

WH
Jan
 

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Eigentlich sollte es im Feldteil ein Nachlesebock oder im Glücksfall ein Hirsch werden. Bei dem schönen Wetter durfte sogar die Prinzessin mit, der Ferlacher Bergstutzen. Viel Damkahlwild, ein Reh und sage und schreibe drei Hasen vertrieben mir die Zeit. Und dann, sonst immer nur schnell aus dem Augenwinkel: ein Volk Hühner auf der geschälten Stoppel! Neulich vom Auto aus zählte ich noch 9, heute nur noch 8 junge Hühner. Die Henne führte, der Hahn, immer leicht erhöht, passt auf, wenn ich das richtig ansprach.
Und dann, auf über 150m am Waldrand, der Fuchs. Ich ahnte ihn schon vorher kommen, so wie die Hasen sich lang machten und dann abrückten. Ich wollte mit der 7x75RSE keinen Lärm machen, dachte dann aber doch an Hühner und Hasen. Bestimmt ist das von Colchicus im Sikaquiz gewonnene Buch über Niederwildhege schuld!!!
Nun war er aber erstmal verdeckt und tauchte auf 120m auf der Hasenspur wieder auf. Die große Kugel? Nein, zu kostbar sind die originalen Patronen mit dem 11g Stopring, kommen lassen! Auf knapp 100m steht er jetzt breit, eingestochen ist schon, pätsch! Die.22 Mag von Hirtenberger ist raus. Im Augenwinkel sehe ich die Hühner abstreichen, der Fuchs flüchtet, sich überschlagend, mit offenem Fang. Nach 20 Fluchten steht er wieder und es pätscht auf gut 100m nochmals.
Ich baume nach ein paar Minuten ab und pirsche ihm in die Flanke, doch es ist unnötig. Er ist verendet, strammer Rüdiger! Gleichwohl ist die Wirkung der. 22Mag. TM natürlich unbefriedigend, aber das ist auf die Entfernung bei stärkeren Füchsen nun mal so. Beide Kugeln in der Kammer mit Ausschuss.

Wie schreibt Colchicus in seiner Signatur: der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tag ist oft nur ein Fuchs!
Und dieser ist mir der Hühner und Hasen wegen genau so lieb wie ein Bock oder Suppenknieper oder Suppensechser! Vielleicht wird mit zunehmendem Alter aus mir doch noch ein Niederwildjäger, wenn ich schon so viel zu einem Fuchs schreibe...
Das Bild ist besch..., hänge es aber trotzdem mal dran.
Weidmannsheil, war schön zu lesen.
Das Niederwild wäre über einen neuen Verbündendeten sehr erfreut.👍
 
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Fuchs Nummer 6 beim 7. Ansitz, verdammtes Mäusejahr. Starke Jungfähe.

Kam auf 120 m aus einnem durchwachsenen Fichtenbestand auf den gemulchten Raps, lag im Knall.

10m später kommt Nummer 2 heraus, ich lass fliegen auf 140m, bevor er über Nummer 1 stolpert. Krumme Lunte und einen schnellen Kreis gedreht und weg. Verdammt, Entfernung falsch eingeschätzt oder zu hastig geschossen. Das erste mal überhaupt gefehlt. Kein Schweiß am Anschuss.

20 Minuten später Altfuchs auf 200m. Hab mich gegen den Schuss entschieden, ich sitze lieber Dienstag einfach wieder dort. Mindestens zwei Stück laufen dort ja noch herum.
 
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Vor 30 min einen mit starker Räude an der Schnauze erlegt , Jung Fuchs scheisse mit der Räude nimmt es kein Ende
Da sind wir trotz der vielen Füchse hier gottseidank bisher von verschont geblieben.


Habe am Donnerstag noch Nummer 7 und Nummer 8 beim 8. Ansitz geschossen.

Jungfuchs auf 140m auf der gerade wachsenden Zwischenfrucht, der zweite der dabei war hat auf 180m noch mal kurz verhofft, allerdings war das für einen zweiten Schuss in der kurzen Zeit zu weit. Er ist dann auf 200m an der Maiskante entlang und hinter einer Kuppe verschwunden.

20 minuten später schnürte ein Altfuchs am frisch gemähten Gras entlang direkt auf mich zu. Auf 40m hat er sich kurz breit gestellt und lag direkt im Schuss.

Mal sehen ob ich heute abend noch mal nachlegen kann.
 
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