Raubwild 2019/2020

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Die Fallen fangen fleißig und stetig aber vom Ansitz ging eine ganze Weile nichts, bis heute früh. Um 7.10 passte die Fähe aus dem Mais den extra gemähten Weg zur Kanzel entlang. Am Luderplatz (mehrere kleine Löcher auf etwa 25m2 Fläche) konnte ich sie mit 3mm Schroten der 12/70 auf 25m strecken. 20191005_081141.jpg
Herrliche Herbstbeute.
 
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Wir haben ein Mäusejahr. Kommt einer in Ablick wirft er beim Mäuseln nicht mal auf. Jetzt regnet es fast täglich und die Felder werden umgebrochen, möglicherweise tut das den Mäusen nicht gut. Die meisten Baue sind zerstört und man sieht sie überall laufen.

Wir sind jetzt auf 1.000 ha bei 83 Räubern, denke mal bei der Spitze von 120 werden wir sicher wieder landen, wenn nicht sogar mehr.

Freu mich mit allen Erlegern und wünsche Waidmannsheil. Was die Fotos angeht, ein bisschen mehr Achtung sollte da schon rüberkommen. Siehe Posting von Fuhnejäger.
Da werden Sauen, total verdreckt in einer großen Schweißlache fotografiert.....Muss doch nicht sein oder?

Mit den Eichelhähern habe ich Frieden geschlossen als die Strecke ins mittlere dreistellige ging. Größtes Pech war ein Ausfall der Gefriertruhe mit 49 verstunkenen sauber gerupften Eichelhähern.,
Er wurde ja sogar mal zum MItarbeiter des Jahres benannt. Was arbeiten dann die anderen?

Einen Junggesellenschwarm Rabenkrähen bejage ich im Moment auch nicht, sind eine gute Alarmanlage gegen den Habicht. Im Spätwinter gehts dann da wieder zur Sache.
 
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Ja hab früher Suppe gemacht, auch gebraten. So eine Pfanne voll mit Türkentauben und was so grad erlegt wurde: Gemischter, fliegender Braten.
Nach der Wende hatte ich zwei neue Jagdfreunde aus Sachsen auf Rotwild eingeladen, sie hatten keines im Revier. Tagsüber wollten wir auf Ringeltauben jagen. Als ich sie anstellte, sagte der eine:
"Hast Du schon mal auf Tauben gejagt?" (Dort begannen essbare Wildtiere ab 15 kg)
Antwort: Ne, Du?
"Auch nicht, aber merkst was: Wir sind hier schon ein ganzes Stück näher an Italien."
Damals war das Locken mit dem Kassetten-Recorder erlaubt. Oberforstmeister Henze verkaufte eine Lockkassette und wollte die Welt vom Eichelhäher befreien, der ja die Nester der forstlichen Arbeitsvögel plünderte.
Auf 300 m stand jeder!!! Eichelhäher sofort zu.
 
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Damals war das Locken mit dem Kassetten-Recorder erlaubt. Oberforstmeister Henze verkaufte eine Lockkassette und wollte die Welt vom Eichelhäher befreien, der ja die Nester der forstlichen Arbeitsvögel plünderte.
Hätt er den Häher werken lassen, hätt er keine Arbeitsvögel gebraucht...die Ironie hat tragische Dimensionen.
 
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Die Fallen fangen fleißig und stetig aber vom Ansitz ging eine ganze Weile nichts, bis heute früh. Um 7.10 passte die Fähe aus dem Mais den extra gemähten Weg zur Kanzel entlang. Am Luderplatz (mehrere kleine Löcher auf etwa 25m2 Fläche) konnte ich sie mit 3mm Schroten der 12/70 auf 25m strecken. Anhang anzeigen 92551
Herrliche Herbstbeute.
Der Fuchsbalg sieht auf dem Bild ja schon ganz gut aus. Aber reif ist er eigentlich erst im November!?!

TH
 
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Der Fuchsbalg sieht auf dem Bild ja schon ganz gut aus. Aber reif ist er eigentlich erst im November!?!

TH

Ja. Die Bälge verwerte ich auch erst ab November. Die Fähe brauch ich aber zur VGP Ausbildung.
Die Nachfrage für Übungsfüchse ist eh immer sehr hoch, jedes Jahr. So werden die auch ohne reifen Balg verwertet.
 
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Wir haben ein Mäusejahr. Kommt einer in Ablick wirft er beim Mäuseln nicht mal auf. Jetzt regnet es fast täglich und die Felder werden umgebrochen, möglicherweise tut das den Mäusen nicht gut. Die meisten Baue sind zerstört und man sieht sie überall laufen.

Wir sind jetzt auf 1.000 ha bei 83 Räubern, denke mal bei der Spitze von 120 werden wir sicher wieder landen, wenn nicht sogar mehr.

Freu mich mit allen Erlegern und wünsche Waidmannsheil. Was die Fotos angeht, ein bisschen mehr Achtung sollte da schon rüberkommen. Siehe Posting von Fuhnejäger.
Da werden Sauen, total verdreckt in einer großen Schweißlache fotografiert.....Muss doch nicht sein oder?

Mit den Eichelhähern habe ich Frieden geschlossen als die Strecke ins mittlere dreistellige ging. Größtes Pech war ein Ausfall der Gefriertruhe mit 49 verstunkenen sauber gerupften Eichelhähern.,
Er wurde ja sogar mal zum MItarbeiter des Jahres benannt. Was arbeiten dann die anderen?

Einen Junggesellenschwarm Rabenkrähen bejage ich im Moment auch nicht, sind eine gute Alarmanlage gegen den Habicht. Im Spätwinter gehts dann da wieder zur Sache.
Mann, die armen Häher! Schmecken tun sie ja verdammt gut, wenngleich lange nicht so gut wie die Schnepfen samt ihrem Dreck! Ich habe früher viele, sehr viele sogar, auf dem Strich geschossen, wenn sie voll mit Eicheln und Bucheln vom Dorf ins Revier flogen. Einen Vormittag erinnere ich mit über 20. Der Vater saß im Krug beim Frühschoppen, der Bengel durfte mit 16 Lenzen jagen! 2mm Rottweil Sport, die gelben. Manche Dinge vergisst man nicht... Ich könnte mich heute für jeden Häher ohrfeigen! Und in der Falle habe ich sie auch gefangen, lebend. Mit dem Lederhandschuh in der Falle gegriffen und totgeschlagen, nur wegen der Schwingen. Die hingen dann zum trocknen auf einer Leine auf dem Dachboden, eingesprüht mit Paral. Der Hutschmuckfuzzie aus dem Bayrischen zahlte gut, für einen Bengel wie mich zu gut. Und der Präparator im Nachbardorf gab für die ganz hübschen, unversehrten Häher 5 Mark, genau wie für die unversehrten, aber toten Bussarde. Bussarde waren damals schon geschont, aber einen hatten wir frei. Und der war es dann immer. Mit der Hornet von Kurt, angeködert mit Fleischabfall. Sauen waren damals hier ein Fremdwort. Nostalgie und die Erkenntnis, dass der Waldumbau von Kiefernwüste auf Buchenunterstand ohne meine Flinte schneller gegangen wäre. Heute reut es mich um jeden Häher!

Allerdings... Die Rehe habe ich eigentlich erst richtig dezimiert...
 
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