Raubwild 2020/2021

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Ich bin gestern bei #18 im Revier angekommen. Leider etwas hinterm Ziel von 30 zurück. Hoffe, dass die nächsten 3 Monate noch genug Beute bringen.

Gestern waren es in jedem Fall spitzen Bedingungen. Taghell, klirren kalt, der Boden war weiß vom Frost und der Himmel sternenklar. So macht die Fuchsjagd Freude!

Fähe auf ~80m mit der .308 lag er natürlich im Knall. Geschossen übers Dreibein stehend.
 

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Dieses Jahr läuft es bei mir (noch) nicht ganz so gut. Jungfüchse im Sommer fast nicht zu finden, bzw. selten erreichbar. Die Stoppeln werden ja auch so schnell umgebrochen. Ein Fuchs hatte seine Henkersmahlzeit gerade erst gefangen. 1.jpg 2.jpg
An den wenigen Maisfeldern konnte ich den ein oder anderen Räuber erwischen, aber doch sehr verhalten. Von dem einzigen Dachs bisher habe ich mir mal die Mühe gemacht, und den Schädel ausgekocht. Wäre wohl eine Silbermedailie. :pErlegt mit Schrot in fast dunkelster Nacht auf dem Weg in den Mais. 5.jpg 6.jpg
Die Luderplätze seit Ende September sehr verhalten angenommen. Gibt wohl einfach zu viel. Den einzigen regelmäßigen Abnehmer hab ich im Oktober bekommen. Der kam jede Nacht, bis das Licht gepasst hat ;-). 20201026_214238.jpg
Einen weiteren im Oktobermond konnte ich zwei mal ranlocken, allerdings lief er mich immer in einer Ackergasse an, sodass ich nur abundan das Haupt im ZFR hatte. Als er mich spitz hatte, machte er den Fehler, auf der Flucht kurz zu verhoffen. Die .223 hat dann auf 100m ihren Job getan. 7.jpg
Hatte mir vorgenommen, zu jeder Mondphase mindestens noch 2 Räuber zu bekommen. Leider nicht so einfach hier.
Den kalten Abend und Frost gestern Abend noch genutzt, herrlich mit Sonnenuntergang. 20201130_161509.jpg
Kam doch tatsächlich bei noch gutem Licht ein kleiner Rüde. Sein Balg liegt schon in der Truhe.
8.jpg

Das war ein kleiner Ausschnitt meiner bisher bescheidenen Strecke dieses Jahr. Hoffentlich kommt noch der ein oder andere dazu! Waidmannsheil
 
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Konnte heute Nacht auch wieder Beute machen.
Zwar erneut keine Sauen in Anblick gehabt, dafür zwei junge Fähen zum bleiben überredet.
Dachs Nr.2 gegen 22:30 Uhr auf 81m, gefühlt 6-7kg.
Fuchs Nr.10 gegen 0:45 Uhr auf 51m.
Ein weiterer Fuchs gegen 1:15 auf ca. 150m gab mir leider keine Zeit für einen sauberen Schuss.

2 junge Fähen.jpg
 
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Im letzten Winter (Nov.-Jan.) habe ich 28 Stücke Raubwild auf dem Ansitz erlegt:
Füchse, Marderhunde, etc.
Dabei habe ich einmal vorbei geschossen und ein Fuchs lief in meinen Wind.

In diesem Jahr passt einfach nichts zusammen, ich bin u. a. unkonzentriert.
Viele Füchse gesehen, aber Etliche liefen in meinen Wind und Etliche habe ich schon vorbei geschossen!

Strecke bei 2 Monden bisher nur: 5 Füchse, 1 Dachs und einen Marder!
Das muss noch viel besser werden!

TH
 
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Schexxwinterwetter:mad: 9 Grad und Nieselregen. Ich habe mir gestern einen Erdsitz in die Nähe eines Rübenvorgewendes gestellt, wo ich ein schwaches Schmalreh mehrfach in Anblick hatte, aber aufgrund Entfernung nicht schießen konnte. Ich saß um 14:45 und 15:15 begann es zu tröpfeln. Um 16:00 wurde die Lederhose schon ziemlich nass an den Oberschenkeln und ich wollte zum Auto. nochmal den Rübenweizen abglasen und wie sagt der Niederwildkenner @colchicus immer so schön der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tag ist oft nur ein Fuchs;) Dann war es jetzt ein guter Tag.
 
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Ich kann auch einen Fuchsrüden melden. Leider wieder mit starkem Räudebefall.
Kräftiges Weidmannsheil (y)
Grausamer Anblick :cry: :sad:

Auch wenn nun >65 Räuber auf 200ha Feld gefallen sind und über den Sommer alles gut war, ist die Krankheit noch nicht ausgerottet :cautious:
Nächstes Jahr schauts dann anders aus..... die Kurve der Erlegten wird steil nach unten gehen.
Dann musst du dran bleiben! Es liest sich aber so, als würde rundum durch Jagd nicht viel reduziert werden
 
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Kräftiges Weidmannsheil (y)
Grausamer Anblick :cry: :sad:
Sowas ist schrecklich! Der muss doch bestimmt gefroren haben, vom Jucken der Haut ganz abgesehen o_O
Zudem war er schon etwas apathisch unterwegs. Hat auf "Mäp" und Pfiff schon nicht mehr reagiert. Leider kommen solche Füchse meist ausm Ort, wo natürlich keine Jagd möglich ist...

Nächstes Jahr schauts dann anders aus..... die Kurve der Erlegten wird steil nach unten gehen.
Dann musst du dran bleiben! Es liest sich aber so, als würde rundum durch Jagd nicht viel reduziert werden
Die intensive Fuchsbejagung startete Ende Februar mit dem Ziel bis in hoffentlich 2 Jahren Fasane auszuwildern. Hecke, Knicks, Brachfläche und Streuobst hats hier zum Glück noch ein paar. Die 2 Jahre sind knapp und auch nur dann möglich, sollten wir bei Hasen eine deutliche Bestandeszunahme und bei den Füchsen eine sehr sehr deutliche Reduktion sehen.


Bisher sieht es dieses Jahr so aus:
Letze Februarwoche, um Reviere freizumachen und Gehecke zu verhindern: 10 Füchse

Dann Zwangspause bis August (Jagdzeiten in BaWü :cautious:)

August: 29Füchse
-->Ziel von einem Fuchs / Tag knapp verfehlt

September: 23
Oktober: 16

ab Ende Oktober bis Anfang Dezember blieb neben den Drückjagden zu wenig Zeit :(

November: 4
Dezember: 5

Ich meine schon seit Ende Oktober ein Einbruch gemerkt zu haben. Anblick waren deutlich weniger und mit der WBK lässt das schon Rückschlüsse zu. Aber ehrlicherweise darf nicht unerwähnt bleiben, dass ab Ende Oktober weniger Zeit ab November bei Bodenfrost oder Schnee das Pirschen erschwert und z.T. zu laut war.

Grundsätzlich zur Jagdmethode: Ich habe seit August ~ 1 Nacht in der Woche auf Fuchs durchgejagt, neben den normalen Ansitzen. Mit der WBK von Wegen aus die Flächen kontrolliert und dann bin ich die Füchse (wie man es sonst nur von Sauen hört) immer konsequent angegangen. Das funktioniert erstaunlich gut, wenngleich nicht auf Nahdistanzen. So zwischen 80-120m waren übliche Schussentfernungen. So habe ich alle Wiesen und Felder 2-5x/Nacht kontrolliert. So kann dann die Strecke einer Nacht aussehen:
IMG-20200222-WA0002-2.jpg

Ich erwarte nun im Dezember keine hohe Strecke mehr, auch weil noch das ein oder andere Reh fehlt, aber weiteren Zuzug durch die Ranz. Diesen Füchsen wird dann im Februar nochmals intensiv nachgestellt.

Und nächstes Jahr lass ich mich dann wieder von Neuem überraschen was die Fuchspopulation angeht. Ich war diesen August schon geschockt und hatte die Wirkung der Füchse im Februar höher eingeschätzt. Dazu kommt, dass die Nachbarn Raubwild wohl nur mit Samthandschuhen anfassen :eek:
Ich bleibe aber dran, solange ich diese tolle Feld-Jagdmöglichkeit habe. Absolut spannend und reizend diesen kleinen, schlauen und flinken Tierchen nachzustellen (y)

Dass die Füchse werden bestmöglich verwertet, brauche ich nicht zu schreiben. Ab August jeder Balg, wo es die Kugel noch zulässt, sonst nur die Lunte und Fuchshacken. Kleinere Jungfüchse auch zur Hundeausbildung.

P.s. Fallen würde ich auch gern einsetzten, aber in BW sind Fallenmelder noch nicht (wenn auch gerade Änderung in Planung sein soll) erlaubt und die morgendliche tägliche Kontrolle kann nicht gewährt werden .
 
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