Raubwildjagd welche Waffe

FTB

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Das ist leider kein guter Rat. Die 22WMR ist schon auf Fuchs grenzwertig und auf Dachs entschieden zu schwach.

Und mit dem Spatzenkaliber .410 brauchst du auf mehr als 15 Meter auch keinen Fuchs mehr beschiessen... Wenn schon Schonzeit-BBF, dann eine im Kaliber 12 mit der Option, mit FLG auch mal eine Sau mitzunehmen. Und als Kugelkaliber mindestens die 222Rem, alternativ 5,6x50RM/5,6x52R. Gibt es wie Sand am Meer und kostet auch nicht die Welt.

Sowas z.B.:

Nehme so eine .22 mag / 410/76 primär für Nutria. Dort funktioniert die sehr gut.
Auf Fuchs geht die auch.
Würde ich aber heute niemandem mehr raten - für das Gewehrchen gibt es keine Munition mit Stahlschrot. Und ab Februar 23 ist es fast überall aus mit Blei.
 
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Was bleibt?
1. Büchse mit großer Kugel und Deformator: ab und zu ist ein verwertbarer Balg dabei
2. Kombinierte Waffe mit kleiner Kugel, der Dachs bekommt die große
3. Büchse mit kleiner Kugel bis .223 .... wenn Du es verkraftest auch mal eine Sau ziehen zu lassen. Bei größer als Hornet wird es trotzdem immer wieder mal (zu) große Ausschüsse geben.

Dennoch, Raubwildwaffe bleibt ein interessantes Thema, macht gerne weiter.
Was durchaus geht, die Threadfrage beinhaltet ja auch ein Platzproblem...

Die Flinte im Bestand verkaufen. Den Platz dann einen Drilling mit 6,5x57R als Kugel einnehmen lassen.
Keinen Einstecklauf reinmachen!

Mit abgenommenem ZF taugt der als Flintenersatz, hab ich lang so gemacht.
Die 6,5 mit einem festen Geschoss wird auch nicht viel mehr kaputt machen als andere. Und sie ist für die Zufallssau zugelassen.

Ich würde drauf achten einen Drilling mit Schwenkmontage zu kriegen.
Die 6,5er war früher recht beliebt, ist aber heute nicht mehr so gesucht, da könnte man mal ein günstiges Angebot erwischen.
 
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… oder doch nen Repetierer in .223, kurzer Drall und Remington Hog Hammer Munition. Mit dem Namen muss das funktionieren! 🤣
 
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Ich verwende die Fox in meiner 8x57. Ich würde behaupten, wenn ich kurz im Kopf überschlage, dass bisher ca. die Hälfte der Füchse verwertbar waren.
Natürlich waren auch welche mit schönen Bälgen dabei, die ich verwerfen musste.

Aber ein Drilling mit großer Kugel, Hornet und 20er Schrot steht bei mir auch noch auf der "Will haben Liste".

Wmh
Flo
 
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Schlechte Kombination, wenn man etwas in die Zukunft schaut.
 

Westwood

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30-06 VM.
Wenn es nur um Füchse geht lohnt die extra Anschaffung eines Drilling nicht.
Das leise umstopfen ist beim 98er ohne Probleme möglich, Wirkung ist umwerfend.
 
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je nachdem wo er jagt.
Auf dem Feld wenn man die Sauen von weitem abwechseln sieht ist umladen sicherlich kein Problem.
Im Wald bei einer vorbeitrottenden Sau umladen halte ich für einen Glückstreffer.

Ich würde den repetierer verkaufen und mir einen Drilling mit einstecklauf holen.
Da sind alle Optionen offen und auf keinen Fall die geratenen großen 5,6er Kugeln als einstecklauf. Da kannste auch gleich mit der großen Kugel schießen was Entwertung angeht.
 
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Ich konnte aus einem Nachlass für nen Appel und ein Ei eine Savage 24 in .22 Hornet und 20/76 mit 3-12x56;Swarovski Glas erwerben. Das FLG passt auf 35m, die Waffe habe ich gerne dabei. Dazu im Vorn versteckt die K95 in 7x57 und ich bin für Alles gerüstet. Freilich wäre ein Bockdrilling schön, will ich aber nicht.
Bin grade mit ner .376 Steyr als Neues Spielzeug beschäftigt
 
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Moin,
ich habe mir vor zwei Jahren eine .17 Hornet zur Raubwildjagd gekauft. Diese nutze ich sehr viel auf die hier zahlreich vorkommenden Krähen und zum Ansitz und zur Pirsch auf den Fuchs. Die ersten Füchse habe ich noch gerben lassen, dann entsorgt, nun gebe ich sie zur Hundeausbildung ab, hatte vorher gar nicht gewusst, dass dort so ein Bedarf an sauberen Füchsen besteht.

Meine erste Waffe mit GK-Kugellauf war ein Drilling, diesen habe ich etwa vier Jahre ausschließlich geführt und dabei nicht einen einzigen Schrotschuss auf Haarwild abgegeben (Wir betreiben leider keinen Luderplatz im Revier).
Seit wir vermehrt Sauen im Revier haben nutze ich den Drilling eigentlich gar nicht mehr, führe stattdessen einen Repetierer. Bei der Jagd auf Sauen brauche ich ein richtiges Werkzeug, da ist der Drilling eher spielerei.

Da ich die .17 Hornet aber so gerne schieße und diese einfach super funktioniert, nehme ich sogar manchmal beide Büchsen mit auf den Ansitz. Oder ich habe sie zumindest im Auto.

Einen .17 Hornet Einstecklauf für den Drilling hatte ich schon oft im Sinn. Aber mein Drilling liegt mir nicht so gut, das wäre verschwendetes Geld. Wenn er besser passen würde, wäre das ggf. eine Option. Und der fehlende Schalldämpfer wird für mich auch immer wichtiger.

Wir haben wenig Rehwild im Revier und die Fuchsjagd findet nachts statt, daher stört es micht nicht, dass ich mit meiner Raubwildbüchse kein Rehwild erlegen kann.

Ich würde an Deiner Stelle einen Repetierer abgeben und gegen eine ordentliche Büchse im Raubwildkaliber tauschen. Das sind für mich die Kaliber .17 Hornet bis, wenn Rehwildtauglich gewünscht, .223 Rem.
Eine .22 Hornet nur wenn diese auch als DJV Büchse dienen soll, jagdlich sehe ich die .22 Hornet als veraltet an.
Die .22 Winmag schließe ich ganz aus, damit wird man heute nicht mehr glücklich.

Und dann gleich einen Schalldämpfer, oder zumindest Mündungsgewinde, dazu. Früher oder später wirst auch Du die Vorteile erkennen. Ich nutze meinen Schalli vom GK Repetierer auch auf der .17 Hornet.

Was mir an Deinem Waffenbestand mal wieder auffällt, irgendwie hat gefühlt jeder eine Büchse mit kurzem lauf die Nachsuche im Schrank. Schieße ich so viel besser, dass ich dafür keinen Bedarf habe :unsure:
 

Wheelgunner_45ACP

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Spielt keine Rolle, wenns ein neuer ESL ist. Da kann man sich bei beiden namhaften Herstellern für nen relativ kleinen Aufpreis eine Wunschdralllänge einziehen lassen, die das Problem erledigen sollte. 1:10 sollte reichen...
Mir ist das bekannt, ich war nur wegen der Frage generell verwundert. Gerade über die 5,6er Kaliber und die Probleme mit Bleifrei sind - gefühlt - im letzen Jahr nahezu in jedem Monat Freds entstanden.
 
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Mir ist das bekannt, ich war nur wegen der Frage generell verwundert. Gerade über die 5,6er Kaliber und die Probleme mit Bleifrei sind - gefühlt - im letzen Jahr nahezu in jedem Monat Freds entstanden.
Ist ja klar. Der normale Drall ist bei 1:14. Laut Tabelle bräuchte man, damit die .222 oder die 22-250 daraus fliegt, ein Geschossgewicht von 50grs bei einer Geschosslänge von 13,7mm... Da kriegst keine jagdlich nutzbare Energieleistung auf 100m zustande. Für eine Umstellung auf bleifreie Geschosse mit Leistung braucht es also zwingend andere Dralllängen, sonst gehts nicht. Weißt du aber eh, nur nochmal für den Rest der Welt.
 

Wheelgunner_45ACP

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Mal ein ganz anderer Ansatz: Repetierer in 6,5*55 oder 6,5CM zusätzlich. Egal ob mit oder ohne SD. Und dann einen bleifreien Deformator dazu. Zum einen geht damit in DE alles legal. Und zum anderen müssten genügend Bälge zu verwerten sein.
 
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Ich erlege alle Füchse mit der 7x57R mit dem 120gn TTSX. bis dato war kein einziger nicht verwertbarer dabei (ca.25 Stück). Den Einschuss muss man suchen und der Ausschuss ist max. 2Eurostück groß.
auch die paar Füchse mit der 8,5 sahen nicht schlechter aus.
Es ist ein großer Irrglaube, dass Schrotfüchse besser verwertbar seien. Einfach mal einen Kürschner fragen.
 
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Ich frage mich warum ein SD euch soviel Wert ist!? Die Füchse würden bis ca. 80m höchstens erlegt.
Ich habe einen Gerber der mir die Bälge macht, aber vorrangig möchte ich die Füchse einfach zur Jagdhunde Ausbildung haben.
Da dort schon großer Bedarf an Mittelschweren Füchsen mit sauberen Schüssen ist. Aber natürlich auch jegliches anderes Raubwild.

Wir haben hier außer Muffelwild, Sikawild und Damwild alles vorkommend.
 

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