Raubwildjagd welche Waffe

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Ich verwende meine 223 mit 9" Drall und Barnes TSX, das klappt seht gut (auch auf Reh, die haben bei uns in Ö noch kein WuH Forum und wissen nicht, dass das Kaliber eigentlich zu klein ist ;)) für den Luderplatz hab ich eine BBF in 22 Mag und 20/76 - bei Windstille kann ich über die Wirkung auf Fuchs nicht klagen und diese Bälge sind 1a

Mir ist der SD sehr viel wert. In meinem Revier schieße ich Füchse meist in der Dämmerung bzw beim Winteransitz in der Nacht bei Mond. Das ausbleiben des Mündungsblitzes der 223 (natürlich auch der großen Kugel) ist ein wahrer Segen.
 
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Ich jage viel Raubwild. Mittlerweile fast ausschließlich mit der Büchse in 308, 3006, etc.
Das liegt an folgenden Punkten.
- Die Büchsen sind da und mit guter Optik und SD ausgestattet.
- Oft schieße ich mein Raubwild außerhalb der Schrotschussentfernung.
- Ich möchte nicht auf SD verzichten.
- Mit dem richtigen Geschoss ist der Balg verwertbar. Spielt für mich mittlerweile eine untergeordnete Rolle, da die Herstellung des gegerbten Balgs mehr kostet als das Endprodukt wert ist.

Hätte ich eine mir passende ausgestattete Büchse in .223 etc., würde ich vielleicht diese nutzen.
Ich mag kombinierte eigentlich sehr. Zumindest schaue ich sie mir gerne an. Nur im Alltag begleitet mir bei der Jagd der Repetierer.
Der Winterfuchs für den Gerber lag auch mit dem VM nach 30-50m Flucht.
 
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Ich frage mich warum ein SD euch soviel Wert ist!? Die Füchse würden bis ca. 80m höchstens erlegt.
Ich habe einen Gerber der mir die Bälge macht, aber vorrangig möchte ich die Füchse einfach zur Jagdhunde Ausbildung haben.
Da dort schon großer Bedarf an Mittelschweren Füchsen mit sauberen Schüssen ist. Aber natürlich auch jegliches anderes Raubwild.

Wir haben hier außer Muffelwild, Sikawild und Damwild alles vorkommend.
Schalldämpfer: Weil auch dir deine Ohrwaschel wichtig sein sollten (glaub mir, Hörgeräte tragen ist kein Spaß). Außerdem hab ich zur 7x64 geraten und die hat bei dir ja (unverständlicher Weise) einen gekürzten Lauf und das macht extra Krach.
Warum nur 80 Meter?
 
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Eine gute BBF kann man aktuell zu wirklich sehr akzeptablen Preisen erstehen.
Blaser 95 gebraucht z.B oder oder oder. Kombinierte Waffe und Schalldämpfer muss sich dabei eben nicht per se ausschließen. Ich habe eine BBF ( Schrotkaliber 12 ) mit einem ESL 17 Hornet versehen lassen. Der Hersteller hat eine Gewindelösung mit einem Adapter eingebaut, die es ermöglicht für den ESL ganz normal einen 30 mm Schalldämpfer zu verwenden. Damit hab ich ein super Raubwildkaliber schallgedämpft leiser als eine 22 lfb und trotzdem die große Kugel, wobei ich für eine Ansitzwaffe handlingtechnisch randlos bevorzuge und selber die 6,5 x 55 gewählt habe. Beides immer dabei in einer Waffe und gerade beim Fuchs mag ich unter Chancenverwertungskriterien kein Hantieren mit Gehörschutz. Wenn Verwertung wichtig ist gibt es einfach nichts besseres als die 17 Hornet. Gut Munition ist aktuell katastrophal, das muss man fairerweise dazusagen. Ansonsten hat sich die Kombi
" Bergstutzen " mit Dämpfer für den ESL uneingeschränkt bewährt und die 17 Hornet ergänzt die große Kugel ausgesprochen zielführend, weil Sie eben Situationen sicher löst, die die große bleifreie Kugel niemals lösen kann.

Ein Drilling ist bisweilen schon eine echte ergonomische Herausforderung und man hat diese Option nicht. In Zeiten wo die Freigabe von Nachtsichttechnik auf Schwarzwild wie selbstverständlich gegeben ist und auf alles Schalenwild ( mit oder ohne Aufhebung des Nachtjagdverbotes ) absehbar kommt und in Hessen z.B. schon zulässig ist kann man die
( Nicht- ) Zulässigkeit ebendieser Technik in diversen Bundesländern auf den Fuchs schonmal mit gesundem Menschenverstand durchdenken. Zum Beispiel ähnlich der Regelung in NRW, das man Sauen mit Technik nur bis max 100 m beschießen darf und das auch nur von einer Ansitzeinrichtung aus. jagdpraktisch bei der Feldpirsch nett formuliert vollkommen absurd.
 
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Es ist schon viel geschrieben worden. Ich war auch mal in der Situation... Wild für Hundearbeit, möglichst Schrot...
Wie viele Füchse benötigt man da wirklich.. ? für viele Übungen lohnt es sich da zwei gegerbte Fuchsfelle (günstig oft auf ebay) um diese an Sandsack Aportel drumzubasteln. 2 weil zwei verschiedene Gewichte. Dann reduziert sich die Anzahl der Füchse deutlich, kein ständiges auftauen/einfrieren mehr.
Wobei mit Schrotfüchsen und Sitzfleisch kann man auch etwas Geld verdienen wenn man mehr hat wie man benötigt. ->Schleppwild verkaufen...

Dann wäre die Bockbüchsflinte das Ideale. Schrot für den Fuchs nah bei, die Sau mit der großen Kugel.
Zusätzlich den englischen Locker (BestFoxCall oder ähnlich). Damit dann die weiten Füchse auf nah ran locken, klappt oft sehr gut.

Sonst nix verkaufen. Um vergleichbare Waffen wieder zu besorgen wird es oft deutlich teuer und oft nicht besser.
 
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Schalldämpfer: Weil auch dir deine Ohrwaschel wichtig sein sollten (glaub mir, Hörgeräte tragen ist kein Spaß). Außerdem hab ich zur 7x64 geraten und die hat bei dir ja (unverständlicher Weise) einen gekürzten Lauf und das macht extra Krach.
Warum nur 80 Meter?
Komisch das die alten Jagdgenossen mit 75 Jahren immernoch super hören können wo sie keine Gehorschutz Maßnahmen hatten. 🤷‍♂️
Die 7x64 hab ich günstig erstanden in einem recht guten Zustand, ich nutze die wegen der Führigkeit zum Durchgehen oder zur Nachsuche. Die knallt auch nicht mehr/weniger wie die 30.06.
Meine maximale Schussentfernung liegt bei 120m weil ich einfach um vernünftige Waidmännische Schüsse anzutragen nicht weiter Schießen möchte.
Da wo ich gedenke das meiste Raubwild zu erlegen viel weiter wie 80m nicht geschossen werden kann.

Aber ich denke es wird eine BBF.
 
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Komisch das die alten Jagdgenossen mit 75 Jahren immernoch super hören können wo sie keine Gehorschutz Maßnahmen hatten. 🤷‍♂️
Die 7x64 hab ich günstig erstanden in einem recht guten Zustand, ich nutze die wegen der Führigkeit zum Durchgehen oder zur Nachsuche. Die knallt auch nicht mehr/weniger wie die 30.06.
Meine maximale Schussentfernung liegt bei 120m weil ich einfach um vernünftige Waidmännische Schüsse anzutragen nicht weiter Schießen möchte.
Da wo ich gedenke das meiste Raubwild zu erlegen viel weiter wie 80m nicht geschossen werden kann.

Aber ich denke es wird eine BBF.

Du kannst ganz sicher sein, die hören alle samt nimmer viel. Wenn es hoch kommt, 30%.
Und wenn du den Unterschied zwischen deiner .30-06 und der 7x64 nicht hörst, dann ist dein Gehör auch schon auf der schwachen Seite und du solltest schleunigst was dagegen tun.
 
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Die Frage ist halt, wie es dann mit SW ist. Gibt ja Beständer, die allergisch reagieren, wenn du auf Fuchs mit Hornet und Co draußen bist, und dann kommt eine Rotte Grunzer vorbei. Nicht im jedem Bundesland ist es dann legal, mit der Hornet einen Frilli zum bleiben zu überreden. Da ist dann eine Kombinierte die bessere Lösung, große Kugel HW- tauglich, kleine irgend ein 5,6er-Kaliber, Schrot dann noch beim Drilling.

Wenn "Zielwildart" Raubwild ist, dann können da für mich 45 Sauen rumlaufen, die haben aber keinen Termin, kommen also nicht dran.. Ich "muss" nicht jederzeit eine Sau erlegen können..
Wenn ich nach München fahren will, muss ich auch nicht in Würzburg bleiben, nur weil ich da gerade vorbeikomme.
Wie beim Angeln, wenn ich Forellen fangen will, lasse ich Karpfen weiter schwimmen, und Barsche setze ich wieder zurück..

bei dem bereits vorhandenen würde ich der 7x64 nen Dämpfer verpassen und gut is.
 

Wheelgunner_45ACP

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Wenn "Zielwildart" Raubwild ist, dann können da für mich 45 Sauen rumlaufen, die haben aber keinen Termin, kommen also nicht dran.. Ich "muss" nicht jederzeit eine Sau erlegen können..
Wenn ich nach München fahren will, muss ich auch nicht in Würzburg bleiben, nur weil ich da gerade vorbeikomme.
Wie beim Angeln, wenn ich Forellen fangen will, lasse ich Karpfen weiter schwimmen, und Barsche setze ich wieder zurück..

bei dem bereits vorhandenen würde ich der 7x64 nen Dämpfer verpassen und gut is.
Klar, Wild mal ziehen lassen geht natürlich auch. Kenn aber auch Beständer, denen Sau vor Fuchs geht, egal auf was du draussen bist.
 
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Wenn "Zielwildart" Raubwild ist, dann können da für mich 45 Sauen rumlaufen, die haben aber keinen Termin, kommen also nicht dran.. Ich "muss" nicht jederzeit eine Sau erlegen können..
Wenn ich nach München fahren will, muss ich auch nicht in Würzburg bleiben, nur weil ich da gerade vorbeikomme.
Wie beim Angeln, wenn ich Forellen fangen will, lasse ich Karpfen weiter schwimmen, und Barsche setze ich wieder zurück..

bei dem bereits vorhandenen würde ich der 7x64 nen Dämpfer verpassen und gut is.
Dann ist der Balg trotzdem hin und ich bin da wo ich vorher war. Für mich keine Lösung.
Dann ist das bei euch wohl so, bei uns jedoch nicht.
 
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Komisch das die alten Jagdgenossen mit 75 Jahren immernoch super hören können wo sie keine Gehorschutz Maßnahmen hatten. 🤷‍♂️
Tun sie nicht, selber schon (mehrfach) erlebt.
Es steht völlig außer Zweifel, dass man sich mit dem Schießen ohne konsequenten Gehörschutz bei jedem einzelnen Schuss das Gehör unwiederbringlich ruiniert.

Die Hörgeräte sind aber eine Goldgrube für ihre Händler.😇 Was auf Kassenleistung erhältlich ist langt den Meisten nicht. Für die Aufpreise aus eigener Tasche musst mehr Bälge erzielen als ich einem normalen Jäger zutraue.
 
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Dann ist der Balg trotzdem hin und ich bin da wo ich vorher war. Für mich keine Lösung.
Dann ist das bei euch wohl so, bei uns jedoch nicht.
Nochmal für dich: Nein, mit einem richtigen Geschoß ist da gar nichts hin.
Das Geco Teilmantel ist nicht das richtige Kügelchen.
 
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Tun sie nicht, selber schon (mehrfach) erlebt.
Es steht völlig außer Zweifel, dass man sich mit dem Schießen ohne konsequenten Gehörschutz bei jedem einzelnen Schuss das Gehör unwiederbringlich ruiniert.

Die Hörgeräte sind aber eine Goldgrube für ihre Händler.😇 Was auf Kassenleistung erhältlich ist langt den Meisten nicht. Für die Aufpreise aus eigener Tasche musst mehr Bälge erzielen als ich einem normalen Jäger zutraue.
Unterstellt, er kann einen gegerbten Balg mit 30.-€ Gewinn veräußern, dann braucht er ca. 100 sehr gute Bälge vom Fuchs um zwei mittelklassige Hörgeräte zu kriegen.
 
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Unterstellt, er kann einen gegerbten Balg mit 30.-€ Gewinn veräußern, dann braucht er ca. 100 sehr gute Bälge vom Fuchs um zwei mittelklassige Hörgeräte zu kriegen.
Jetzt wird es doch sehr albern, ich bin in dieses Forum gekommen um Fachlich zu diskutieren und nicht um eine Belehrung zwecks Gehörschutz zu bekommen.

Bleibt beim Thema oder lasst es bitte.
 

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