Rauschige Bachen

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Hallo Foristi,
ich habe mal eine Frage an die Schwarzwild Experten. Da ich selbst bislang noch keine rauschige Bache erlegt habe würde ich gern wissen, ob rauschige Bachen auch oder ähnlich riechen wie rauschige Keiler. Welche Erfahrung habt Ihr da?
 
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Keine Antwort, die überlass ich den SW Experten, ich kann nicht 😂😂
Dazu kann ich nur sagen:
"Es gibt keine dummen Fragen, - - - -
aber sehr wohl dumme Antworten"

Jetzt hoffentlich keine ganz so dumme:
"Die Ursache des ekelerregenden Geruchs ist neben Skatol besonders das Androstenon, ein Pheromon, das Keiler in den Leydig-Zellen der Hoden aus dem Sexualhormon Testosteron bilden. Mit zunehmendem Alter, also im Zuge der sexuellen Reifung, steigt die Produktion dieses Steroids in den Hoden an. Es wird über den Speichel abgegeben, zirkuliert im Blut, wird aber auch im Fettgewebe abgelagert."*
Bachen verfügen zwar (wie auch Frauen) über geringe Mengen an Testosteron, das ja auch in den Nebennieren gebildet wird. Aber ohne Hoden können sie daraus kein Androstenon bilden.

*Die Bildung und Freisetzung des Androstenons hängt von vielen Faktoren ab, so dass nicht jeder rauchige Keiler ungenießbar sein muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Dazu kann ich nur sagen:
"Es gibt keine dummen Fragen, - - - -
aber sehr wohl dumme Antworten"

Jetzt hoffentlich keine ganz so dumme:
"Die Ursache des ekelerregenden Geruchs ist neben Skatol besonders das Androstenon, ein Pheromon, das Keiler in den Leydig-Zellen der Hoden aus dem Sexualhormon Testosteron bilden. Mit zunehmendem Alter, also im Zuge der sexuellen Reifung, steigt die Produktion dieses Steroids in den Hoden an. Es wird über den Speichel abgegeben, zirkuliert im Blut, wird aber auch im Fettgewebe abgelagert."*
Bachen verfügen zwar (wie auch Frauen) über geringe Mengen an Testosteron, das ja auch in den Nebennieren gebildet wird. Aber ohne Hoden können sie daraus kein Androstenon bilden.

*Die Bildung und Freisetzung des Androstenons hängt von vielen Faktoren ab, so dass nicht jeder rauchige Keiler ungenießbar sein muss.
Bitte um Verzeihung, hatte, wie in deiner top Antwort, mit dem Verweis auf „Frauen“ etwas Kopfkino.
 
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Das Thema ist nicht "nicht ohne", sondern interessant und zeigt, dass es Menschen gibt die noch grundlegendes Interesse an der Jagd und allem Dazugehörigen haben.
Eine Frage die ich mir bisher noch nicht gestellt habe, die aber durchaus seine Berechtigung hat.

Schön, dass es User wie Thersites gibt die auf eine sachliche Diskussion Wert legen und sogar fundierte Antworten parat haben. Danke dafür! (y)

Mitch: 🤦‍♂️
 
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Vieleicht etwas OT!
Früher wurde bei der Hausschlachtung darauf geachtet, das weibliche Schweine (Sauen), nicht empfängnisbereit( man nennte es "brumsch" ) waren wenn sie geschlachtet werden sollten, weil z.B. Mettwurst schlecht werden konnte, die Schlachtung wurde dann verschoben!
D.T.
 
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Das Thema ist nicht "nicht ohne", sondern interessant und zeigt, dass es Menschen gibt die noch grundlegendes Interesse an der Jagd und allem Dazugehörigen haben.

Mitch: 🤦‍♂️
Ok, ok, ich konstatiere, dass mir bei manchen "modernen-Jungjäger-Fragen" die nötige Ernsthaftigkeit fehlt. Kürzlich hat mit einer erklärt, dass er keine Rehe aufbrechen kann, weil die so stinken. Sauen kein Problem. :unsure:...man sollte für alle Lebenslagen den richtigen Riecher haben. ;)
 
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Kürzlich hat mit einer erklärt, dass er keine Rehe aufbrechen kann, weil die so stinken. Sauen kein Problem. :unsure:...man sollte für alle Lebenslagen den richtigen Riecher haben. ;)
Rehe riechen für mich beim Aufbrechen tatsächlich unangenehmer als ein (nicht rauschiges) Schwein.
Ich musste mir früher nach dem Reh ewig die Hände waschen, um den unangenehmen Geruch los zu kriegen. (Heute nehme ich Handschuhe).
Sauen riechen dagegen nach Liebstöckel oder Maggi.
Im Liebstöckel ist Sotolon für den Maggi Geruch verantwortlich. Sotolon entsteht aber auch beim Leucinstoffwechsel bei Schwein und Mensch.
Woher der mir unangenehme Geruch beim Reh kommt, weiß ich nicht.
Er ist unabhängig vom Geschlecht, ist auch beim sofortigen sauberen Aufbrechen vorhanden, verliert sich aber im Wildbret.
 
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Vieleicht etwas OT!
Früher wurde bei der Hausschlachtung darauf geachtet, das weibliche Schweine (Sauen), nicht empfängnisbereit( man nennte es "brumsch" ) waren wenn sie geschlachtet werden sollten, weil z.B. Mettwurst schlecht werden konnte, die Schlachtung wurde dann verschoben!
D.T.
Genauso kenne ich das auch von der Hausschlachtung. HH
 
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Rehe riechen für mich beim Aufbrechen tatsächlich unangenehmer als ein (nicht rauschiges) Schwein.
Ich musste mir früher nach dem Reh ewig die Hände waschen, um den unangenehmen Geruch los zu kriegen. (Heute nehme ich Handschuhe).
Sauen riechen dagegen nach Liebstöckel oder Maggi.
Im Liebstöckel ist Sotolon für den Maggi Geruch verantwortlich. Sotolon entsteht aber auch beim Leucinstoffwechsel bei Schwein und Mensch.
Woher der mir unangenehme Geruch beim Reh kommt, weiß ich nicht.
Er ist unabhängig vom Geschlecht, ist auch beim sofortigen sauberen Aufbrechen vorhanden, verliert sich aber im Wildbret.
Bin jetzt nicht der große Zytologe, da es beim frischen , sofort im Wald ausgebrochenen Reh , so gut wie gar nicht riecht (ausser der Pansen ist beschädigt) , beim transportierten allerdings schon , ebenfalls bei Schafen und Ziegen 🤢🤢🤢, denke ich mal das die Zersetzungsgase aus der Verdauung besonders flüchtig bzw durchgängig sind , weil die Darmschranke ja besonders schnell fällt (15-30min)...außerdem haben (weiß ich vom Wursteln) Pflanzenfresser einen wesentlich dünneren Darm(wand) als "kurzdärmige" Allesfresser .....!
Soweit meine bescheidene olfaktorische Erfahrung 🤢....
Grüße +WMH Olli
 
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Ich habe allerdings auch eine sehr gute Nase.
Da unsere Datsche im Revier liegt, breche ich erst dort auf. Bis dahin können 20 bis 30 min vergangen sein. Der Geruch kommt auch mehr aus der Bauchhöhle, selbst, wenn das Gescheide nicht verletzt ist. Und hängt dann ewig an meinen Händen. Schon deshalb nehme ich seit ca 5 Jahren Handschuhe.
Möglich, dass der Geruch den dünnen Darm durchdringt.
 
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