Rebellen der Berge/Wilderer

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#2
Hallo Fernseher,
Am Montag um 22:15Uhr kommt bei Servus-TV ein bericht über die Geschichte der Wilderer,
scheint intressant zu werden(y)
Keine Idee, wie man auf die Idee kommen kann, eindeutig (bewaffneten) Kriminellen einen Fernsehbeitrag zu widmen. Gibt sicher zukünftig auch eine leicht verklärte Dokumentation über die Geschichte der Bankräuber und die ihnen aus der indigenen Bevölkerung entgegengebrachte Sympathie .

Es reicht zu wissen, dass sie Drecksäcke sind!


Grosso
 
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#3
Sowas gibt´s ja schon mehrfach über die "Helden" der RAF (zumind. 1. und teilweise 2. Generation). :rolleyes:
Nur der "Hobbyjäger" mit seiner alten Baikal Doppelflinte, oder der Sportschütze mit seinem M96 Schwedenmauser, ist "böse". :devilish: :evil:
 
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#4
Der großteil der Bevölkerung kennt das alles doch nur aus dem Bilderbuch. Im Struwwelpeter ist ja schon der Jäger der böse der vom Hasen angebleit wird.
 
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#5
Leute, vielleicht gibt es da noch ein oder zwei Zwischnestufen zwischen schwarz und weis.:unsure: In einer Zeit in der Gutsherren durch Geburtsrecht dem Großteil der Bevölkerung aus Eigenutz den Zugang zu einem ihrem Verdienst entsprechenden Auskommen verwehrten, kann man schon verstehen dass diese Menschen "rechtwiedrig" Wild erlegt haben, um ihren Kindern das blanke Verhungern zu ersparen.:confused:
Ich möchte euch mal sehen in der Situation in der sich diese armen Schweine zum Teil befanden.:devilish: :evil:

Und ja, auch mein Großvater hat nach dem Krieg in den Jahren 45-47 hier gewildert, um mit seinen Kindern nicht zu verhungern, und darauf bin ich Stolz:devilish: :evil::devilish: :evil::devilish: :evil:
 
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#6
Danke für den TV-Tipp.
Es ist schon ein Unterschied ob man heute wildert oder vor 70 Jahren.
Der geneigte Zweifler darf sich gern mal schlau machen was Adenauer 45 bei den Briten für nen Radau veranstaltet hat, wie er deren Meinung nach ohne Brennmaterial & Nahrung denn 100‘000 Kölner durch den Winter bringen soll?


Wenns ums nackte Überleben geht, dann ist das was anderes als unsere Freizeitbeschäftigung. 😉
 
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#7
Schlumpschütz, kenn ich aus der Familiengeschichte auch. Heute wildert niemand mehr aus
Hunger. Gier, Knochengeilheit oder der Drang irgendjemand etwas zu beweisen, kurz wie
Grosso schon schreibt: Drecksäcke! Aktuell hätten wir für Interessierte einen Armbrustschützen,
der für mindestens zwei Frischlinge die noch leben und in denen Bolzen stecken verantwortlich
ist, abzugeben. Nach dem lächerlichen Urteil welches die letzten von uns geschnappten
erhalten haben, fehlt uns der Ehrgeiz es bei diesem auch zu tun, außerdem wird man ja auch
älter. Wir werden es dieses Mal über öffentlichen Druck versuchen. Jagdlich ungeschickt ist
das Dreckauge ja nicht, das schränkt den Kreis der Verdächtigten schon sehr ein.
 
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#9
Keine Idee, wie man auf die Idee kommen kann, eindeutig (bewaffneten) Kriminellen einen Fernsehbeitrag zu widmen. Gibt sicher zukünftig auch eine leicht verklärte Dokumentation über die Geschichte der Bankräuber und die ihnen aus der indigenen Bevölkerung entgegengebrachte Sympathie .

Es reicht zu wissen, dass sie Drecksäcke sind!


Grosso
Du hast nie Robbin Hood gesehen? (Ich habe ihn geliebt!...den Verbrecher!)
 
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#10
Ich habe nix gegen Robin Hood und im Einzelfall auch nichts gegen Menschen, die in Zeiten der Feudalherrschaft oder nach dem Krieg ihre Familien über die Runden gebracht haben.

Solche Beiträge verleiten beim Zuschauen aber ggf. zu irgendeiner romantischen Sicht auf die heutigen Wilderer. Das sind aber fast ausschließlich psychopathische, gewaltbereite, bewaffnete Kriminelle, sonst nix. Ja, ich kenne einige persönlich und habe eine konkrete Idee, worüber ich rede.


Grosso
 
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#11
@grosso, alles gut, der Beitrag aber bezieht sich auf ein vorfall in vergangenen Zeiten, in der Not ein Motiv war zu wildern, genau kenne ich den Beitrag auch nicht, werde ihn mir Montag ansehen, dann erst kann ich beurteilen wie die Wilderei zu bewerten ist.
Das in unserer Geselschaft niemand aus Not wildert ist klar, und solches ist sträflich zu verurteilen. Allerdings nicht so Global wie du es in deinem einseitigen Beitrag geschrieben hast,:) deshalb meine Kritik;)
 
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#12
@grosso, alles gut, der Beitrag aber bezieht sich auf ein vorfall in vergangenen Zeiten, in der Not ein Motiv war zu wildern,
Soweit in Ordnung und sicherlich nicht völlig von der Hand zu weisen.

genau kenne ich den Beitrag auch nicht, werde ihn mir Montag ansehen, dann erst kann ich beurteilen wie die Wilderei zu bewerten ist.

Das in unserer Geselschaft niemand aus Not wildert ist klar, und solches ist sträflich zu verurteilen. Allerdings nicht so Global wie du es in deinem einseitigen Beitrag geschrieben hast,:) deshalb meine Kritik;)
Was ist mit Blick auf das 21. Jahrhundert an Wilderei in Deutschland oder Österreich bitte nicht global zu verurteilen?

Ich wiederhole mich gern. Aus eigener, praktischer Erfahrung und in persönlicher Kenntnis der handelnden Personen bleibe ich bei meiner Aussage: kriminelle, gewaltbereite, bewaffnete Drecksäcke!

Mal abgesehen von den bereits genannten Kriterien, frage ich Dich, was es aus jagdlicher und tierschutzrechtlicher Sicht zu relativieren gibt, wenn da Menschen - mehrheitlich nachts - mit kleinkalibrigen Waffen auf Schalenwild schießen, das Wildbret liegen lassen und nur die Trophäe mitnehmen?

Sorry, im Thema Wilderei fliegt mir unmittelbar das emotionale Blech weg.


Grosso
 
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#13
Menschen "rechtwiedrig" Wild erlegt haben, um ihren Kindern das blanke Verhungern zu ersparen
im Einzelfall auch nichts gegen Menschen, die in Zeiten der Feudalherrschaft oder nach dem Krieg ihre Familien über die Runden gebracht haben.

Die werden in dieser Doku und in anderen maximal am Rande erwähnt. Die Lobhudelei gilt nahezu ausschließlich arbeitsfaulen Verbrechern.

Problem dabei ist, den denkkastrierten Schmieranten gelingt es bis heute nicht zwischen JAgd und Wilderei zu differenzieren. Gab heute wieder einen Artikel derart über Rentiere in Rußland, hätte nur speien können.

CdB
 
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#14
Alles was ich über Girgil Jennerwein weiß belegt eigentlich daß er sich angesichts der heutigen Wilderer im Grab umdrehen würde, Schlingensteller und solches Gesindel habe er verprügelt.
Typen wie er waren Rebellen der Berge und es ging vorwiegend gegen Hunger und(selbstgefällige) Obrigkeit
 
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#15
Verklärte „Robin Hood der Berge“-Mentalität ist unangebracht, mal sehen wie sachlich der Beitrag wirklich ist. Normalerweise bin ich aber von ServusTV qualitatives gewohnt, daher bin ich zuversichtlich.

Mein Urgroßvater hat zu Zeiten der Wirtschaftskrise auch gewildert, aber da herrschte Not. Damals wussten auch noch agrarisch geprägte Normalbürger, wie man Wild einigermaßen anspricht.
Ich bin der erste „Legale“ in direkter Erbfolge...
 
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